Die graue Eminenz von Hans Joachim Alpers

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Die graue Eminenz von Hans Joachim Alpers

Originalausgabe erschienen 1995, 509 Seiten.ISBN 3-453-07971-X.

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In Kürze:

Mitte des 21. Jahrhunderts: nach der Rückkehr der Magie in die Welt hat sich auch Europa grundlegend verändert. Deutschland ist zu einem losen Staatenbund zerfallen und Schauplatz globaler Machtkämpfe von Konzernen. High Tech-Zentren beherrschen den Süden, anarchistische Projekte dominieren Berlin und Hamburg, Slums wie der riesige Rhein-Ruhr-Sprawl sind chaotische Ballungszentren, daneben Ghettos aller Couleurs, ein Kirchenstaat in Westphalen und ein Trollkönigreich im Schwarzwald.
Der Shadowrunner Pandur, alias Thor Walez, ist vom Gejagten zum Jäger geworden. Im anarchistischen Berlin gelingt es ihm endlich, den Mächtigen auf die Spur zu kommen, die sein Leben ruiniert haben. Konzerngardisten, Straßensamurais und Yakuzakiller im Nacken, arbeiten sich Pandur und seine Freunde an das Versteck der geheimnisvollen Grauen Eminenz heran, aber ihr Feind scheint jeden ihrer Züge bereits eingeplant zu haben.

Ihre Meinung zu »Hans Joachim Alpers: Die graue Eminenz«

M.Reinsch zu »Hans Joachim Alpers: Die graue Eminenz«01.01.2016
Wieder ist ein Jahr nach Band 2 vergangen… Thor Walez, der sich selber Pandur nennt, hat die Spur der „Grauen Eminenz in Berlin wieder aufgenommen. Immer noch brennt er auf Rache für die Ermordung seiner Geliebten Nathalie und der vielen Chummer, die sein Krieg bisher gekostet hat. Mit Hilfe seines alten Freundes Rem will er den Weg zu seinem Gegner finden. Mit Hilfe der Hexen vom Brocken wollen Sie die Reste des magischen Netzes, das Ihm von der „Grauen Eminenz“ verpasst wurde, zu seinem Urheber zurückverfolgen. Dabei legt er sich mit der Mafia an und natürlich suchen seine alten Gegner auch weiterhin nach ihm…
Leider ist der dritte Teil etwas sehr langatmig geraten. Zwar bekommt man weiterhin sehr gute Eindrücke von den deutschen Staaten, aber die Storyline zieht sich… Schön ist die Wiederkehr von Rem, der sich immer mehr zu einem „echten“ Zwerg mausert! Der Schreibstil ist stark verändert, so dass die Vermutung nahe liegt, dass Hr. Alpers nur noch die Ideen liefert und Andre für sich schreiben lässt. Wie auch im zweiten Teil sind die Ausflüge ins die virtuelle Welt des Netzes nur noch sehr knapp geschildert und Freunde der „Datenjokeys“ kommen nicht wirklich auf ihre Kosten. Hier geht es mehr um Munitionsschlachten und Liebesbeziehungen. Bis auf einen sehr guten Plot ist der Roman leider etwas schwach geraten.
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