Haruki Murakami

Der japanische Autor Haruki Murakami wurde am 12. Januar 1949 in Kyōto geboren und ist in Kōbe aufgewachsen. Seine Eltern unterrichteten beide japanische Literatur, wohingegen sich Haruki mehr für die westliche Literatur und Musik interessierte. Er studierte ab 1968 Theaterwissenschaft und Drehbuchschreiben an der Waseda-Universität in Tokio, wo er auch seine spätere Frau kennenlernte. Seit 1971 ist das Paar verheiratet.

Nach dem Studium jobbte er in einem Plattenladen und eröffnete 1974 in Tokio eine Jazzbar, die er bis 1982 leitete. 1978 begann er mit dem Schreiben und konnte ein Jahr später seinen ersten Roman „Kaze no uta o kike“ veröffentlichen. In den 1980er Jahren lebte Murakami in Frankreich, Italien und Griechenland. 1991 wurde er Gastdozent an der Princeton University in New Jersey. 1993 lehrte er an der Tufts University in Medford, Massachusetts, bevor er zwei Jahre danach wieder in seine Heimat zurückkehrte. 2006 erhielt er den Franz-Kafka-Literaturpreis. 2009 wurde ihm der Jerusalem Prize für sein literarisches Werk verliehen. Seit 2001 lebt Murakami in Ōiso.

mehr über Haruki Murakami:

Phantastisches von Haruki Murakami:

  • andere Bücher
    • (1979) Kaze no uta o kike
    • (1980) 1973-nen no pinbōru
    • (1982) Wilde Schafsjagd
      Hitsuji o meguru bōken
    • (1987) Naokos Lächeln
      Noruwei no mori
    • (1988) Tanz mit dem Schafsmann
      Dansu dansu dansu
    • (1989) Schlaf [Novelle]
      Nemuri
    • (1990) Tony Takitani [Novelle]
      Tonī Takitani
    • (1992) Gefährliche Geliebte
      Kokkyō no minami, taiyō no nishi
    • (1994) Mister Aufziehvogel
      Nejimakidori kuronikuru
    • (2005) Afterdark
      Afutā dāku
    • Storysammlungen
      • (1998) Der Elefant verschwindet
      • (1996) Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah
      • (2003) Nach dem Beben
      • (2006) Blinde Weide, Schlafende Frau
    • Sachbücher
      • (1997) Untergrundkrieg
        Andaguraundo
      • (2008) Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede
        Hashiru koto ni tsuite kataru toki ni boku no kataru koto
  • Über Haruki Murakami
    • (2002) Haruki Murakami’s The Wind-up Bird Chronicle (von Matthew Stretcher)
    • (2004) Murakami und die Melodie des Lebens – Die Geschichte eines Autors (von Jay Rubin)
    • (2006) Murakami Haruki: the simulacrum in contemporary Japanese culture (von Michael Seats)