Zentrum der Milchstraße von Herbert W. Franke

Buchvorstellung

Zentrum der Milchstraße von Herbert W. Franke

Originalausgabe erschienen 1990, 267 Seiten.ISBN 3518381954.

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In Kürze:

Jetzt sind es keine Glaswände mehr, sondern Fenster. Direkt vor ihnen, dort, wo vorhin der große Bildschirm war, können sie direkt in den Sternenraum blicken. Und die Sterne bewegen sich nun auf sie zu, zuerst langsam, dann immer schneller – bis sie sich inmitten eines allesumfassenden Strahls von Sternen befinden.

Ihre Meinung zu »Herbert W. Franke: Zentrum der Milchstraße«

Ingolf Woyke zu »Herbert W. Franke: Zentrum der Milchstraße«24.07.2013
Relativ flüssig geschriebener Roman, der den Leser zunächst vom Titel her in den selben Irrglauben versetzt, wie es den Protagonisten des Geschilderten hier widerfährt. Es handelt sich keineswegs um eine Space opera vom Schlage eines E. E. Smith oder Sergej Snegow, vielmehr werden Philip K. Dick'sche Bereiche der Hinterfragung der Wirklichkeit berührt - und auf eben ganz H. W. Frank'sche Art dabei auch die Grundfragen der Philosophie erörtert - die nach der Erkennbarkeit der Welt.
Dass Franke den Leser dabei in ein für ihn ganz neues Metier führt, den Bereich einer hinter Klostermauern im Verborgenen betriebenen "rationalistischen Theologie", das macht den besonderen Reiz dieses Buches aus. Es sind scheinbar die gleichen Fragen, die die Religion und die Naturwissenschaft seit Jahrhunderten umtreiben, - aber können sie auch zu den gleichen Antworten gelangen, oder ähneln sie sich nurmehr in der Wahl ihrer hier durchaus fragwürdigen Methoden? - I.W.
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