Welten von Iain Banks

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2009unter dem Titel „Transition“,deutsche Ausgabe erstmals 2010, 550 Seiten.ISBN 3-453-52710-0.Übersetzung ins Deutsche von Friedrich Mader.

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In Kürze:

Gibt es eine Welt jenseits der Welt?
Adrian Cubbish hat offenbar gerade eine Glückssträhne: Er steigt vom gerissenen Drogendealer zu einem der mächtigsten Finanzmanager der Welt auf. Doch als sich ihm seine Mittelsmänner offenbaren, kann er es kaum glauben. Denn es gibt neben unserer Realität noch eine Vielzahl weiterer Welten, die von einem mächtigen Konsortium überwacht werden. Ehe sich Adrian versieht, ist er in ein weitreichendes Komplott zwischen diesen Welten verstrickt – und nicht nur sein Leben, sondern unsere gesamte Realität steht auf dem Spiel …

Ihre Meinung zu »Iain Banks: Welten«

geronimox zu »Iain Banks: Welten«03.01.2015
Der Roman handelt von einem totalitären Konzern auf einer alternativen Erde, dessen Leitung eine Methode zum Wechseln zwischen Parallelwelten gefunden hat und dieses Monopol mit Mord, Folter und Totschlag verteidigt.

Zu diesem Zwecke bildet der Konzern allerlei Attentäter und Folterknechte aus, die auf den alternativen Erden (incl. »unserer« Erde) unliebsame Konkurrenten und Andersdenkende liquidieren.

Die Geschichte nun wird im kapitelweisen Wechsel von einigen dieser Auftragsmörder, deren Opfern und einer machthungrigen Konzernchefin erzählt.

So weit so gut? Nicht für mich.

Ich habe einen Roman mit Schwerpunkt auf SciFi erwartet und statt dessen nur langatmige und unappetitliche Mord und Totschlag Episoden zu lesen bekommen – mit ein bisschen Parallelwelt-Springen als SciFi-Alibi drumherum. Und selbst die geschilderten alternativen Erden sind nicht exotisch-interessant sondern überwiegend nur Minimalabweichungen »unseres« Planeten.

Okay, es ist ein Iain Banks, von ihm bin ich langatmige Bücher in Ziegelsteindicke gewohnt. Dem vorliegenden Roman »Welten« fehlt es allerdings an der Banks-typischen überbordenden Fantastik, die Iain Banks trotz allem lesenswert macht.

Mein Fazit: Ein Parallelwelten-Roman ohne interessantes Alleinstellungsmerkmal, wenn man von vielen SciFi-untypischen Mord und Folterschilderungen in der Geschichte absieht.

5/10

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Rainer Kirch zu »Iain Banks: Welten«28.05.2010
Hier wird mal wieder bewiesen, wie wenig Klappentexte mit dem tatsächlichen Buch zu tun haben! Besagter Adrian ist nämlich nur eine Nebenperson der wirklichen Handlung. Der Roman ist Banks-typisch, aber ein etwas ungewöhnlicher SF-Roman. Er hat vielleicht einige Längen, ist aber immer spannend und man muss höllisch aufpassen, um nicht bei dem den Faden zu verlieren, da die Geschichte aus der Sicht von mindestens drei Personen erzählt wird, von den Adrian Cubbish nur einer ist.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen.
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