Interviews mit Autoren & Co. 2011 und 2012

„Ich liebe extravagante Nebencharaktere, die die Leser sofort für sich einnehmen und damit für manche sogar zur heimlichen Hauptfigur werden.“

„Flammen über Arcadion“ heißt der erste Band der Young Adult Dystopie Serie von Bernd Perplies. Der Autor gewährt einmal mehr einen Blick in seine Arbeit und erklärt uns, was ihn daran gereizt hat, eine Dystopie zu schreiben und was das ´Perplies-typische´ an der „Arcadion“-Reihe ist.

„Ich habe gewissermaßen dem universellen Lösungsmittel Wasser noch fantastischere Eigenschaften zugeschrieben als die, die es ohnehin schon hat.“

E.L. Greiff, die Autorin der „Zwölf Wasser“ Trilogie, deren Auftakt „Zu den Anfängen“ im Oktober 2012 erschienen ist, trafen wir auf der Frankfurter Buchmesse. Sie erzählte uns, wie sie auf die Idee gekommen ist, ein Fantasy-Epos über das Wasser und das Menschsein zu schreiben, und warum sie Bücher nicht mag, die man in einem Rutsch lesen kann.

„Wir wollten beide Seiten prinzipiell so darstellen, dass sie der Leser mögen oder zumindest verstehen kann.“

T.S. Orgel – dahinter verbergen sich der Ihnen als Rezensent bekannte Tom Orgel und sein Bruder Stephan. „Orks vs Zwerge“ heißt ihr erster Roman, der im Programm des Heyne-Verlags mit archetypischem Völker-Fantasy Cover als ´Spitzentitel´ beworben wird. Nach ihrer ersten gemeinsamen Lesung standen uns Tom und Stephan Rede und Antwort auf Fragen und spontane Anmerkungen – ein echtes ´Live´-Interview, das interessante Einblicke in die Welt von „Orks vs Zwerge“ gibt.

„Noir ist ein ehrliches Buch, das ehrlichste, was ich in dem Moment schreiben konnte.“

Jenny-Mai Nuyen war mit ihrem Roman „Nijura“ bereits in jungen Jahren sehr erfolgreich und hat sich als Autorin von klassischer Fantasy für Jugendliche etabliert. Mit ihrem aktuellen Buch „Noir“ beschreitet sie nun neue Wege. Wie sieht die Schriftstellerin ihre bisherige Karriere und was hat sie zu diesem Richtungswechsel bewogen? Erfrischend offen erzählte uns Jenny-Mai Nuyen, wie sie im Kinderzimmer angefangen hat und wohin ihre Reise in den nächsten Jahren gehen soll.

„Ich muss zugeben, ich bin ein wenig verblüfft, dass Steampunk plötzlich so populär geworden ist.“

Welche Einflüsse stecken hinter der Entstehung eines so spektakulären Steampunk-Abenteuers wie „Bookman“? Diese und andere Fragen stellten wir dem israelischen SF und Fantasy-Autor Lavie Tidhar und erhielten überraschende Antworten. Lesen Sie im Phantastik-Couch Interview, welche „Easter Eggs“ die „Bookman“ Serie noch für ihre Leser bereit hält und was der Autor zur derzeitigen Popularität des Steampunk zu sagen hat.

„Irgendwie scheine ich mit dem Thema einen Nerv getroffen zu haben, oder etwas geschrieben, was viele Menschen im innersten beschäftigt.“

Verdient gewann Nina Maria Marewskis „Die Moldau im Schrank“ den Seraph-Preis der Phantastischen Akademie für das beste Debüt. Dabei war es ein reiner Zufall, der zur Veröffentlichung dieses außergewöhnlichen Romans führte. Im Phantastik-Couch Interview erläuterte uns die sympathische Autorin ihre Motive und Gedankenspiele zum zentralen Thema des Buchs; die Konsequenzen persönlicher Entscheidungen auf Charakterentwicklung und Zukunft eines Menschen.

„Mein großes Charaktervorbild ist und bleibt Thorin Eichenschild.“

Auf der diesjährigen Role Play Convention in Köln sprach Stephan Russbült nach seiner Lesung aus „Dämonengold“ und „Dämonenzeit“ mit uns. Der Autor, der selbst aktiver Rollenspieler ist, erzählte uns, was dieses Hobby mit seiner schriftstellerischen Arbeit verbindet, warum seine Figuren stets Ecken und Kanten haben und woher sein typischer trockener Humor kommt.

„Die Science Fiction ist im Grunde Gegenwartsliteratur.“

Heidrun Jänchen, Physikerin und Herausgeberin der SF im Wurdack Verlag, sprach mit uns nicht nur über ihre Storysammlung „Willkommen auf Aurora“. Sondern auch darüber, wie man vom sozialistischen Realismus zur phantastischen Literatur kommt, was als Stolperstein für ihre Geschichten fungiert und warum sie jeden Tag einen Schraubenzieher in der Hand hält.

„Ich schrieb doch nur bekloppte kleine Magierbücher.“

Jim Butcher, Autor der „Harry Dresden“ und „Codex Alera“ Reihe, überlässt die tiefsinnige Literatur lieber anderen. Seine Leser sollen mit den Figuren mitfiebern und ihren Spass haben. Und genau so kommt der Schriftsteller auch im Gespräch 'rüber, glaubwürdig und vor allem witzig. Carsten Kuhr interviewte den einfallsreichen Erzähler und erfuhr, wie Jim Butcher zur Phantastik und sein Magier Harry zu seinem Nachnamen kam.

„Die Figur, die in den Chroniken der Unterwelt mir am ähnlichsten ist, ist Simon. Und in den Chroniken der Schattenjäger ist es Tessa, einfach weil sie so viel liest.“

In der modernen Urban Fantasy gehören Cassandra Clares „Chroniken der Unterwelt“ zu den populärsten Büchern überhaupt. Eine breite Fangemeinde liest und liebt die Abenteuer von Clary, der Schattenjägerin. Auch die zweite Serie „Chroniken de Schattenjäger“, zeitlich vorgelagert im viktorianischen London angesiedelt, verspricht ein Erfolg zu werden. Auf Lesungen entdeckt man Abbilder der Figuren im Buch, Cosplayer in Clary-Kostümierung, zuletzt im Rahmen der litCologne in Köln. Da muss man schon einmal eine Weile auf sein Interview warten, denn die Autorin kümmert sich zuerst um ihre Fans. Zum Glück bekamen wir schließlich doch noch interessante Antworten auf unsere Fragen nach den Schattenjägern und ihrer Erschafferin.

„Ich nenne sie meine “kreativen Hummeln„. Sie sitzen in meinem Gehirn und wollen alle raus.“

Mara Laue ist ein erfahrener Profi im Literaturgeschäft, es gibt kaum ein Genre, das sie nicht mit ihren kreativen Werken bereichert. Sie möchten gern wissen, wie der Alltag einer professionellen Schriftstellerin aussieht? Dann lesen Sie unser Gespräch mit Mara Laue. Die Autorin erzählte uns im Interviewteil „zur Person“ wie sie Schriftstellerin wurde, was sie inspiriert, an welchen Projekten sie schreibt und was ihr für ihre Arbeit wichtig ist.

„Für Cthulhu-Fans kann es sich lohnen, uns im Augen zu behalten.“

Auf der letztjährigen Verleihung des Deutschen Phantastik Preises gewann der Kleinverleger Torsten Low gleich zwei: einen für die beste Anthologie „Geschichten unter dem Weltenbaum“, darin enthalten die Kurzgeschichte „Das Herz des Jägers“, die ebenfalls ausgezeichnet wurde. Grund genug für Phantastik-Couch einmal nachzuhorchen, wie so eine Anthologie entsteht und warum der Verleger auch mal gern in blutiger Küchenschürze aus den Werken seiner Autoren vorliest. Blicken Sie hinter die Kulissen eines kleinen Verlagshauses und lernen Sie Torsten Low in unserem Interview kennen.

„Eigentlich habe ich selten das Gefühl, dass ich es bin, der eine Geschichte entwickelt, sondern es kommt mir oft vor, als entwickele sie sich von selber.“

Zu den wichtigsten und bekanntesten Science-Fiction Autoren aus Deutschland zählt ganz sicher Andreas Eschbach. Denn seit Jahren bereichert er die Science-Fiction und Mystery-Thriller Landschaft mit Büchern wie „Herr aller Dinge“ oder „Ausgebrannt“, Werken voller visionärer Kraft. Sieht er sich selber so, als ein „Visionär“? Und warum behandelt er auch ökologische Themen, wie die fortwährende Vergiftung unserer Welt durch Chemikalien? Diese und andere Fragen beantwortete uns Andreas Eschbach im Interview mit Phantastik-Couch.

„Meine Bücher sind keine Action-Filme. Es gibt keine einzige Verfolgungsjagd, keine einzige Explosion, nicht einmal ein Schwertkampf.“

Die „Königsmörder-Chronik“ geht endlich weiter, der erste Teil des für sich schon imposanten Werks „Die Furcht des Weisen“ ist nun in Deutsch erschienen. Das war für uns Grund genug, den Autor noch einmal zu interviewen. Welcher seiner Charaktere liegt ihm besonders am Herzen? Und was verbindet ihn mit J. R. R. Tolkien, der ebenfalls über Jahre an „Der Herr der Ringe“ geschrieben hat?

„Die erste Idee war ganz schlicht “Monster gegen Mafia„. Oder “Monster in der Mafia„. Oder “Mafia = Monster?„"

Zu den Pionieren der Deutschen Phantastik zählt sicherlich Kai Meyer, der 1997 mit dem Auftakt seiner phantastischen Familiensaga “Die Alchimistin„ bekannt wurde. Erst fünf Jahre später kam die Fortsetzung “Die Unsterbliche" heraus und nun soll es sogar einen dritten Band geben. Gleichzeitig erscheinen vom Autor selbst komplett überarbeitete Neuauflagen der ersten beiden Bände. Wie es dazu kam und warum Kai Meyer es einerseits hasste, sich selbst zu lektorieren, sich aber auch hin und wieder selbst auf die Schulter klopfte, erzählte er uns im Interview.

„Es ist mir sehr wichtig, die Welt so zu zeigen, wie meine Figuren sie erleben, und eben nicht nur das Phantastische in die Realität einbrechen zu lassen, sondern auch zu zeigen, dass es sich längst in ihr befindet und mit denselben Dingen umgeht wie wir Menschen.“

Im Oktober 2011 ist Gesa Schwartz’ neuer Roman „Nephilim. Die Chroniken der Schattenwelt, Band 1“ erschienen. Für die Dezemberausgabe der Phantastik-Couch haben wir mit der Autorin ein E-Mail-Interview geführt. Da das Interview sich sehr konkret mit dem Roman beschäftigt, setzen manche Inhalte seine Kenntnis voraus.

„Wir wollten den Zwergen in den Arsch treten. Allerdings kam es dann etwas anders.“

Zum zweiten mal trafen wir Jens Schumacher und Jens Lossau, die Autoren der Fantasy-Krimi-Reihe mit zwei skurrilen Ermittlern, Meister Hippolit und Jorge, dem Troll. Und es war wieder ein besonderes unterhaltsames Gespräch. Wir unterhielten uns über ihren aktuellen IAIT- Roman „Der Schädelschmied“, in dem der Krimi-Plot äußerst verzwickt und die Archetypenverzerrung besonders ausgeprägt daherkommen. Aber auch darüber, wie man ohne Zeichnungen eine Fülle von Schauplätzen organisieren kann, warum die Trollsprichwörter keine sind und wieso viel öfter Fantasy-Lesungen veranstaltet werden sollten.

„Kinder stehen für das Unverdorbene, Unindoktrinierte und Reine.“

Ende September erschien beim Stuttgarter Verlag Klett-Cotta mit »Der Schattenschnitzer« der neue Roman von Christian von Aster. Der Autor, der sich selbst als »genregrenzensaboteur & cascadeur du mot« bezeichnet, hat sich in den letzten Jahren nicht nur mit seiner Reihe »Die große Erzferkelprophezeiung« eine treue Anhängergemeinde aufgebaut, sondern vor allem auch, weil er zu den wenigen talentierten Schriftstellern gehört, die auch auf ihren Lesungen faszinieren können und sich ihren Titel als Orator redlich verdient haben.

„Solange man eine gewisse eigene Stimme findet und sich nicht vollkommen verbiegt, um gefällig zu werden, kann man auch in beliebten Ecken noch neue Wege finden.“

Jennifer Benkau – den Namen kannten Sie vielleicht noch nicht, bevor ihr paranormal-romantisches Werk „Nybbas Nächte“ zu unserem Buch des Monats August gekürt wurde. Uns hat das Erstlingswerk der jungen Autorin so positiv überrascht, das wir unbedingt mehr über sie und die Entstehung dieser dämonischen Liebesgeschichte erfahren wollten. Lesen Sie in unserem Interview, warum Jennifer Benkau dieses Trendthema reizt und wie sie lebt und arbeitet.

„Ich glaube, ich habe versucht, damit auszudrücken, dass dies der erste von mir geschriebene Roman ist, der sich wie “ich„ anfühlt und nicht so, als ob ich versuchte, jemand anderes zu sein.“

In der Juni-Ausgabe der Phantastik-Couch stellten wir Ihnen Carlos Ruiz Záfons Buch „Marina“ vor. Einen Horror-Roman, der vor seinem Welterfolg „Der Schatten des Windes“ entstand, diesem aber in Bezug auf sprachliche Raffinesse in nichts nachsteht. Lesen Sie in unserem Interview, warum „Marina“ Zafons persönlichste Geschichte ist.

„Es ist wichtig zu erfahren, dass man nicht in ein Nirgendwo hinein schreibt, dass es Leser gibt, die die Arbeit zu schätzen wissen und meine Sachen mit Gewinn lesen.“

In der Juli-Ausgabe war Karsten Kruschels dritter Roman aus dem „Vilm“-Universum „Galdäa – Der ungeschlagene Krieg“ unser Buch des Monats, wie schon zuvor „Vilm – Der Regenplanet“. Auch wenn seine SF- Bücher bei einem Kleinverlag erscheinen und (noch) nicht auf den Bestsellerlisten erscheinen, Auszeichnungen und Nominierungen beweisen, dass wir mit unserer hohen Meinung über Kruschels Werk nicht alleine stehen. Lesen Sie in unserem Interview, welche Autoren Karsten Kruschel geprägt haben und was ihm wichtig ist.

„Mich reizte der Gedanke, eine Zukunft zu erschaffen, die genau 100 Jahre nach meiner Geburt angesiedelt ist. Mit ein wenig Glück kann ich vielleicht selbst erleben, wie nah meine Vision an der Realität dran ist.“

Miriam Pharo traute sich in ihrer „Hanseapolis“-Serie einen Genre-Mix aus Science-Fiction und Krimi zu schreiben. Welche Werke und Autoren haben sie dazu inspiriert? Wieviel Miriam Pharo steckt in ihren Figuren und warum lässt die Autorin Hamburg von einer Flutwelle wegschwemmen? Über diese und andere Themen sprach Miriam Pharo mit uns im Interview.

„Ich glaube aber, dass Leben und Lesen eng miteinander verbunden sind. Wenn man intensiv lebt, kann man auch das Geschehen in einem Roman besser mitempfinden.“

„Immer wieder einmal entdecken die Verlage neue, junge Autoren, die dem allgemeinen Kanon der phantastischen Veröffentlichungen ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken können“ schrieb unser Rezensent über Kerstin Pflieger und ergriff gleich die Gelegenheit, ein Interview mit der Autorin zu führen. Lesen Sie hier, wie ihr Debütroman „Alchemie der Unsterblichkeit“ entstanden ist und was Kerstin Pfliegers Lebensmotto mit Büchern zu tun hat.

„Ich mag eigentlich alle meine Figuren und schreibe über sie mit Empathie, ob sie es verdienen oder nicht.“

Der Amerikaner Charlie Huston ist einer, der nicht zu denen gehört, die nie etwas anderes gemacht haben als Schreiben. Im Interview erzählte er uns ganz offen, wie er über Schauspiel und Alkohol zum Schreiben kam, wie er aus dem Phänomen der Schalflosigkeit das Endzeitszenario in „Die Plage“ erschuf und warum er sich als Schriftsteller oft selbst enttäuscht und dennoch immer besser wird.

„Man denkt jetzt: Walküren sind dicke Frauen die laut singen und am Schluss umfallen.“

Tommy Krappweis, aus dem TV bekannt als „Samstag Nacht“-Comedian und als „Bernd das Brot“-Erfinder, dazu noch Schauspieler und Produzent – ein echtes Multitalent also. Wie arbeitet so einer? Fliegen ihm die guten Ideen nur so zu? Lesen Sie im Phantastik-Couch-Interview, wie Tommy Krappweis auch noch ein erfolgreicher Fantasy-Autor wurde und was er mit seiner Serienfigur „Mara“ gemeinsam hat.

„Ich fürchte, das ist tatsächlich einfach meine “Schreibe„. Ich kann nicht anders.“

„Ravinia“ ist der erste Fantasy-Roman des Neu-Schriftstellers, Musikers und Theologiestudenten Thilo Corzilius. Warum „Ravinia“ quasi über Nacht in die Buchläden kam, was er über Fantasy mit alttestamentarischen Motiven denkt und warum er so schreibt, wie er schreibt, erzählte uns Thilo Corzilius im Interview.

„Die Lust am Fabulieren ist eine kreative Lust, die dazu beiträgt, dass Menschen sich überlegen, wie es auch anders sein könnte, als es ist.“

Wie kam der Autor Stefan Blankertz in seinem Buch „Der Lamo Kodex“nur auf die Idee, der uns bekannten Außenwelt eine Innenwelt hinzuzufügen? Warum verknüpfte er den Atlantis-Mythos mit der Hohlwelttheorie? Und warum las er jeden Morgen vor dem Schreiben in Ursula LeGuins „Magier von Erdsee“? Diese und viele andere Fragen beantwortete uns der sympathische Autor in unserem Interview.

„Hör auf die Geschichte, gib dich dem Flow hin, lass es krachen.“

Seinen neuen Roman „Fausto“ fand die Redaktion so gut, dass sie ihn zum Buch des Monats März erklärte. Wir sprachen mit Oliver Dierssen darüber, wie sich das Schreiben mit der Arbeit als Arzt in einer psychiatrischen Klinik vereinbaren lässt, warum er keine Trilogien schreibt, wieso bei seinen Helden das Heldige fehlt und in welchem Verwandtschaftsverhältnis Bücherdämonen zu Fehlerteufeln stehen.

„Wenn ich eine Zeitmaschine besitzen würde, würde ich mich selbst besuchen und mir als Trost und Aufmunterung ein Eis spendieren.“

Royce Buckingham schreibt in seinen Fantasyromanen über Dämonen, dämliche, mürrische und garstige. Im Interview erzählte der Autor uns, warum er als ängtlicher Mensch gern Grusel mit Humor verbindet, was er tut, wenn er nicht schreibt und welcher Monat ein wirklich guter Monat in seinem Leben war.

„Würden Sie gerne die Stadt einer außerirdischen Zivilisation besichtigen? Können Sie jetzt schon machen, allerdings auf der Erde.“

Einen Near-Future Roman mit Öko-Touch hat die vielseitige Autorin nun mit dem Biologen Hans Peter Ziemek geschrieben. Wir sprachen mit ihr über die Arbeit an „Ruf der Tiefe“, über die Herausforderungen, die sich aufgrund des wissenschaftlichen Themas stellten und darüber, ob und wie man mit Tieren wirklich sprechen kann.

„Soweit man das mit der eigenen Arbeit sein darf: Ich bin sehr zufrieden.“

13 Fragen stellten wir Thomas Finn, dem Autor des phantastischen Winterromans 2010. Lesen Sie hier, wie seine Leser den vorweihnachtlichen Grusel „Weißer Schrecken“ zelebriert haben und mit welcher der „Perchtal“-Figuren sich der Autor am ehesten identifizieren kann.

„Die russische Phantastik hat ihren eigenen Blick auf die Welt.“

Schon zum zweiten mal stand Sergej Lukianenko der Phantastik-Couch Rede und Antwort und erzählte uns dieses mal, wie er seine Popularität empfindet, was Bücher zur Völkerverständigung tun und warum er immer noch keine Datscha hat.