Nachgefragt – Interviews mit Autoren & Co.

Auf der Suche nach dem Untergang der Menschheit im Kleinen

Der Amerikaner Jeff Carlson hat mit Nano einen spannenden SF-Thriller um ein bedrohliches Endzeitszenario geschrieben: Mikroskopisch kleine Killermaschinen töten alle warmblütigen Lebewesen, versagen jedoch auf über 10.000 Fuß Höhe. Und auf kalten Berggipfeln haben auch Menschen ihre liebe Not am Leben zu bleiben. Wir haben den Autor unseres Buch des Monats November 2008 gefragt, warum er den Untergang der Menschheit im Kleinen sucht.

Im Zirkus neben der Hölle

Grausame Clowns treiben in einen beklemmend seltsamen Zirkus jenseits unserer Welt ihr Unwesen. Dieses Manuskript reichte ein 29-jähriger Australier 2006 für den renommierten ABC Fiction Award ein, ohne sich allzu viel Hoffnung zu machen. Er gewann nicht nur diesen mit 10.000 australischen Dollars dotierten Preis, sein Buch wurde außerdem noch für den internationalen Horror Guild Award nominiert und wird bereits in fünf Länder verkauft. Jetzt ist Hölle auf Deutsch als Buch und Hörbuch erschienen und Will ist nach Köln gereist, um es vorzustellen.

„;Es ist für meine deutschen Leser an der Zeit, missionarischer zu sein.“;

Neil Gaiman wird auf beiden Seiten des Atlantiks als Kultautor gehandelt. In einem Gespräch mit Phantastik-Couch.de erzählt er von überdimensionierten Würsten, der Kühlschrankaufbewahrung von Tageszeitungen und davon, dass wir alle Märchen brauchen.

„;Winzig kleine Leute sind interessanter und heldenhafter“;

Der amerikanische Fantasy-Autor Tad Williams kann sich über mangelnde Auslastung nicht beklagen. Phantastik-Couch.de hat er verraten, woran er gerade arbeitet und dass er gerne ein Ork wäre – im Film.

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