Die frühe Foundation-Trilogie von Isaac Asimov

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 1985, 813 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Iris u. Rolf H. Foerster, Else Sticken.

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In Kürze:

Die frühe Foundation-Trilogie in überarbeiteter Neuausgabe: Ein Sandkorn am Himmel, Sterne wie Staub und Ströme im All sind jene Romane, die – angesiedelt in der Blütezeit des galaktischen Imperiums – den großen Erfolg von Asimovs Foundation-Trilogie erst möglich machten.

Das meint phantastik-couch.de: „Pflichtlektüre für S.F.-Fans“89

Science-Fiction-Rezension von S.B. Tenz

Erstes Buch: Ein Sandkorn am Himmel

Es ist ein ganz gewöhnlicher Tag, an dem Joseph Schwartz gemütlich durch die Straße eines Chicagoer Vororts entlang schlendert. Joseph Schwartz ist ein pensionierter Schneider, nicht von höherer Bildung, aber durchaus wissbegierig. Dass er an jenem sonnigen Frühlingsmorgen des Jahres 1949 die Erde, wie er sie kannte, für immer verlassen sollte, konnte er nicht ahnen. Plötzlich, von einer Sekunde zur anderen, befindet er sich in einer anderen Zeit, in einer ihm völlig fremden Welt. Sein Verstand weigert sich zunächst, diese Tatsache zu akzeptieren. Als er nach langer und verzweifelter Suche endlich auf Menschen trifft, keimt wieder Hoffnung in ihm auf.

Doch zu seinem Entsetzen stellt er fest, dass niemand seine Sprache spricht. Eine Kommunikation ist völlig unmöglich. Für Joseph sind es nur unverständliche Laute, die die Menschen von sich geben. Aber es kommt noch schlimmer. Niemand auf dieser Welt ist älter als sechzig Jahre. Nach dem Gesetz muss jeder, der dieses Alter erreicht, freiwillig das Zeitliche segnen. Joseph Schwartz ist 62 Jahre alt und seine Zeit ist somit schon längst abgelaufen.

Zweites Buch: Sterne wie Staub

Als der Student Biron Farril eines Nachts das schwache Wispern in seinem Zimmer hört, ist es schon fast zu spät. In seinem Schrank befindet sich eine Strahlungsbombe, eine absolut tödliche Waffe. Nur mit knapper Not entgeht Biron diesem vermeintlichen Anschlag auf sein Leben. Plötzlich ist er jedoch in ein Netz aus finsteren Intrigen und politischen Machenschaften verstrickt. Man behauptet, dass sein Vater einer Gruppe von Rebellen angehört, deren oberstes Ziel es ist, dass Weltall von der Unterdrückung der Tyrani zu befreien. Seit über fünfzig Jahren herrschen die Tyrani über fünfzig Welten. Sie haben das Weltall mit einem riesigen, engmaschigen Netz überzogen, das sich über fünfhundert Lichtjahre weit bis zur Erde erstreckt. Biron macht sich schließlich auf den Weg zu einem fernen Planeten, um die Hintergründe über die angeblichen Aktivitäten seines Vaters herauszufinden. Er erfährt von der Existenz eines Rebellenplaneten, auf dem angeblich seit vielen Jahren schon eine Invasion gegen die Tyrani vorbereitet wird. Biron begibt sich auf eine schier hoffnungslose Suche nach dem Planeten der Rebellen.

Drittes Buch: Ströme im All

Die „;Herren“;, ein Volk vom Planeten Sark, herrschen über den Planeten Florina, beuten deren Rohstoffe aus und unterdrücken das Volk mit unbarmherziger Härte. Eines Tages findet ein Weltraumanalytiker von der Erde Ungeheuerliches heraus. Florina scheint kurz vor der endgültigen Zerstörung zu stehen. Für die „;Herren“; stellt er nun ein immenses Sicherheitsrisiko dar. Eine gnadenlose Jagt beginnt.

Ein zeitloser Klassiker

Die Frühe Foundation-Trilogie war der Auftakt zu einer großen Geschichte der Zukunft und erschien 1950-1952 als amerikanische Originalausgabe (Pebble in the sky 1950, The stars like dust 1951, The corrents of space 1952). Die beim Heyne-Verlag erschienene Gesamtausgabe beinhaltet diese komplette Trilogie in einer überarbeiteten Neuausgabe mit einem Nachwort von Asimov am Ende einer jeden Geschichte.

Dass die Geschichten nach über fünfzig Jahren etwas angestaubt wirken, steht außer Frage. In naturwissenschaftlicher Hinsicht sind sie sicher überholt, wozu der Autor aber in dem jeweiligen Nachwort Stellung nimmt. Trotzdem ist und bleibt das Ganze ein zeitloser Klassiker der Science Fiction. Fest steht, lange bevor ein Captain James T. Kirk sich auf seine Reise begeben hat, war Isaac Asimov schon längst Lichtjahre von der Erde entfernt. Dort, wo zuvor tatsächlich noch nie ein Mensch gewesen ist.

Fazit: Zeitloser Klassiker der noch immer fasziniert.

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