Lunatico oder Die nächste Welt von Isaac Asimov

Buchvorstellung

Lunatico oder Die nächste Welt von Isaac Asimov

Originalausgabe erschienen 1972unter dem Titel „The Gods Themselves“,deutsche Ausgabe erstmals 1972, 364 Seiten.ISBN 3-453-06591-3.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Eines Tages gelingt es, Verbindung mit einem Paralleluniversum aufzunehmen, das neben unserem existiert und ebenfalls von intelligenten Lebewesen bewohnt ist. Da die Naturgesetze der beiden Universen geringfügig voneinander abweichen, kann durch Materieaustausch eine unerschöpfliche und absolut unweltfreundliche Energiequelle angezapft werden. Einige Wissenschaftler warnen dringend vor diesem Projekt, weil sich dadurch zwangsläufig die Gesetze unseres Universums verändern müssten und die Sonne explodieren könnte. Obwohl sie plausible Argumente vorlegen können, schlägt man ihre Warnungen in den Wind, weil niemand auf die billige Energie verzichten möchte. Und jenseits der Barriere, im Paralleluniversum, ist die Situation exakt dieselbe. Den Wissenschaftlern bleibt nichts anderes übrig, als eine andere Lösung zu suchen, um die Erde zu retten.

Ihre Meinung zu »Isaac Asimov: Lunatico oder Die nächste Welt«

facingagun zu »Isaac Asimov: Lunatico oder Die nächste Welt«03.01.2014
Je mehr ich über Lunatico nachdenke, desto enttäuschter bin ich. Das Buch besteht aus 3 Teilen und jeder für sich ist irgendwie unausgegoren.

--- Achtung, enthält Spoiler ---

Gerade, als die Geschichte um Lamont Fahrt aufnimmt, ist der erste Teil auch schon vorbei. Das frustrierende: man sieht ihn nie wieder.

Der zweite Teil gefällt mir am besten. Zwar zieht sich der Anfang etwas, aber die fremde Welt im Parauniversum wird immer interessanter - bis es zum "Cliffhanger" kommt. Das wars. Wir kehren NIE wieder zu diesem Handlungsstrang zurück.

Der dritte Teil, der fast die hälfte des Buches ausmacht, ist am schwächsten. Breitgetreten liest man über einen mysteriösen Besucher der Mondkolonie und seine "Problemchen" mit der ungewohnten Umgebung. Das Geheimnis um die Identität ist nicht wirklich berauschend. Spannung kommt dann auf den letzten Seiten auf, dann ist das Buch auch schon zu Ende.

Mich hätte interessiert, wie Lamont weiter vorgeht, wie er auf die Ereignisse auf dem Mond reagiert - ebenso Hallam und die energiehungrigen Menschen, die das Sonnenstsytem lieber ins Unglück stürzen als auf die bequeme Energiequelle zu verzichten.
Die Triade im Parauniversum vereint sich zu Estwald - wieviel Dua ist noch in ihm? Werden sie die Pumpe stoppen? Erfahren sie irgendetwas von den Ereignissen auf dem Mond? Wie siehst mit der fortschreitenden Kommunikation mit der Erde aus?

usw. …

Ich habe nichts gegen ein offenes Ende, das zum Nachdenken anregt, aber Lunatico wirkt wie eine getunte Notizensammlung für ein richtig gutes, spannendes Buch - nur ist keine von den Ideen weitergesponnen. Alles verebbt im Sand. Schade.
Das Potential für einen "Roman, der auf ganz großer kosmischer Bühne spielt." sehe ich. Leider in den Ansätzen dazu stecken geblieben.
facingagun zu »Isaac Asimov: Lunatico oder Die nächste Welt«03.01.2014
Je mehr ich über Lunatico nachdenke, desto enttäuschter bin ich. Das Buch besteht aus 3 Teilen und jeder für sich ist irgendwie unausgegoren.

--- Achtung, enthält Spoiler ---

Gerade, als die Geschichte um Lamont Fahrt aufnimmt, ist der erste Teil auch schon vorbei. Das frustrierende: man sieht ihn nie wieder.

Der zweite Teil gefällt mir am besten. Zwar zieht sich der Anfang etwas, aber die fremde Welt im Parauniversum wird immer interessanter - bis es zum "Cliffhanger" kommt. Das wars. Wir kehren NIE wieder zu diesem Handlungsstrang zurück.

Der dritte Teil, der fast die hälfte des Buches ausmacht, ist am schwächsten. Breitgetreten liest man über einen mysteriösen Besucher der Mondkolonie und seine "Problemchen" mit der ungewohnten Umgebung. Das Geheimnis um die Identität ist nicht wirklich berauschend. Spannung kommt dann auf den letzten Seiten auf, dann ist das Buch auch schon zu Ende.

Mich hätte interessiert, wie Lamont weiter vorgeht, wie er auf die Ereignisse auf dem Mond reagiert - ebenso Hallam und die energiehungrigen Menschen, die das Sonnenstsytem lieber ins Unglück stürzen als auf die bequeme Energiequelle zu verzichten.
Die Triade im Parauniversum vereint sich zu Estwald - wieviel Dua ist noch in ihm? Werden sie die Pumpe stoppen? Erfahren sie irgendetwas von den Ereignissen auf dem Mond? Wie siehst mit der fortschreitenden Kommunikation mit der Erde aus?

usw. …

Ich habe nichts gegen ein offenes Ende, das zum Nachdenken anregt, aber Lunatico wirkt wie eine getunte Notizensammlung für ein richtig gutes, spannendes Buch - nur ist keine von den Ideen weitergesponnen. Alles verebbt im Sand. Schade.
Das Potential für einen "Roman, der auf ganz großer kosmischer Bühne spielt." sehe ich. Leider in den Ansätzen dazu stecken geblieben.
Beverly zu »Isaac Asimov: Lunatico oder Die nächste Welt«22.03.2012
Auf faszinierende Weise beschreibt Asimov in "Lunatico" den Kontakt zwischen Menschen und Außerirdischen, die in einem Universum mit anderen Naturkonstanten leben. Das Gefälle zwischen unserem und dem anderen Universum wollen die Menschen zur Energiegewinnung nutzen, doch riskieren sie dabei die Zerstörung des Sonnensystems. Eine der Außerirdischen versucht, die Menschen davor zu waren und sie finden eine Lösung, die die Gefahr abwendet.
Ein lesenswerter Roman, der auf ganz großer kosmischer Bühne spielt.
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