Mondschwur von J. R. Ward

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2010unter dem Titel „Lover Mine“,deutsche Ausgabe erstmals 2011, 400 Seiten.ISBN 3-453-52772-0.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Im Dunkel der Nacht tobt ein unerbittlicher Krieg zwischen den Vampiren und ihren Verfolgern. Die besten Krieger der Vampire haben sich zur Bruderschaft der BLACK DAGGER zusammengeschlossen, um sich mit allen Mitteln zur Wehr zu setzen. Ihr grausamster Kampf ist jedoch die Entscheidung zwischen Pflicht und glühender Leidenschaft – eine Entscheidung, die dem jungen John Matthew besonders schwer fällt. Denn er fühlt sich von der mysteriösen Xhex magisch angezogen, obwohl sie ein Geheimnis verbirgt, das die gesamte Bruderschaft in Gefahr bringen kann…

Das meint Phantastik-Couch.de: „Sex sells – auf dieser Welle reitet J. R. Ward“50

Horror-Rezension von Carsten Kuhr

Seit Jahrhunderten liegen die sich nicht von Menschen ernährenden Vampire im Krieg – eine Auseinandersetzung, die sie langsam aber sicher verlieren. Was als Revolution Omegas begann, als dieser sich von der Jungfrau der Schrift abwandte, und seine Lesser – tote, wiederbelebte Menschen – schuf, die sich auf Jagd nach den Vampiren begaben, das hat eine eigene Dynamik entwickelt. Selbst die Black Dagger, der schlagende Arm der Vampire, scheint das Unheil nicht mehr aufhalten zu können. Zu wenige sind die Kämpfer, zu perfide die Mittel, mit denen Omega vorgeht.

Mit der Platzierung seines Sohnes Lash innerhalb der Vampirgemeinschaft hat es Omega geschafft, nicht nur von den geheim gehaltenen Heimstätten der Vampire zu erfahren, sondern hat seinen Lessern auch erstmals einen wirklich intelligenten Anführer gegeben. Dass er seinen Sohn dann aber kurzerhand abserviert, soll sich als Fehler erweisen, entwickelt Lash doch die Fähigkeiten seines Vaters, selbst Lesser zu schaffen, und will sich an diesem rächen.

In der Zwischenzeit gehen die emotionalen Achterbahnfahrten innerhalb der Bruderschaft der Black Dagger weiter. Während der stumme John sich an die Halbsympathin Xhex, die von Lash entführt und missbraucht wurde, gebunden hat, kommt es zwischen dem homosexuell ausgerichtetem Blay und seiner wahren Liebe Qhuinn zu weiteren Zerwürfnissen, als sich Qhuinns Cousin an Blay heranmacht. So ganz nebenbei gilt es für die Bruderschaft auch noch, ihre Jagd auf Lash und die Lesser fortzusetzen, so dass für genügend Möglichkeiten sich körperlich abzureagieren gesorgt ist …

Packende Kampfszenen, faszinierende Schicksale und plakativer Sex – das Erfolgsrezept bleibt

Mehr noch als in den vorhergehenden Romanen der Serie setzt die Autorin in diesem für die Übersetzung erneut in zwei Bücher geteilten Roman auf die Karte Sex. Die zum Großteil plakative Darstellung des Aktes erinnert in seiner Ausgestaltung und Darstellung an seichte pornographische Werke, vermeidet es aber geschickt, die Grenze zu überschreiten.

Immer wieder kokettiert die Autorin dann auch mit, nun nennen wir es einmal anrüchigen Praktiken und Tabus. Da wird der sado-masochistische Trieb ebenso dargestellt wie die körperliche Liebe unter Gleichgeschlechtlichen, das Leiden als sexuell anregend beschrieben. Das setzt ganz bewusst auf die voyeuristischen Neigungen der Leser, verbindet die durchaus packend geschilderten Kämpfe der Bruderschaft gegen ihre Gegner mit dem anrüchigen Sex. Offensichtlich wirkt die Mischung, erfreuen sich die Romane doch beiderseits des Atlantiks großen Zuspruchs bei der Leserschaft.

Geschickt hat die Autorin ihre Welt mit immer mehr Einzelheiten und Schicksalen hinterfüttert. Gerade die Schilderung letzterer macht die Romane dann auch wirklich lesenswert. Blendet man die Bettszenen jeglicher Couleur aus, bleiben Schicksale übrig, die geprägt sind von Verlust, Missbrauch und Enttäuschung. Deutlich wird, dass auch und gerade die Vampire viel zu erleiden haben, dass sie gebeutelt werden und sich trotzdem oder gerade deswegen aufrappeln, vom Erlebten geprägt werden und sich fortentwickeln. Dies ist denn auch der Aspekt, der mich an den Romanen am meisten fesselt, der mich immer wieder zu den Büchern greifen lässt und die Lektüre letztendlich zu einem interessanten Leseerlebnis werden lässt.

Ihre Meinung zu »J. R. Ward: Mondschwur«

Fan der Black Dagger zu »J. R. Ward: Mondschwur«27.10.2011
Auch bin ein Fan der BDB und auch ich bin keinesfalls eine frustrierte Hausfrau. In einer Buchhandlung arbeiten und so wenig Menschenkenntnis haben ist schon traurig. In meinem Bekanntenkeis gibt es noch einige andere Frauen die die Bücher genau wie ich verschlingen......3 davon haben sogar studiert und arbeiten in ihren Berufen recht erfolgreich!
Von einem Buch erwarte ich das es mich die Geschichte die es erzählt fesselt, berührt, zu, schmunzeln und zum träumen bringt. All das ist mit den Büchern der Bruderschaft möglich. Und auch das Gehalt von Angestellten einer Buchhandlung wird von Käufern dieser Bücher finaziert.
Ich warte sehnsüchtig auf die Fortsetzungen.
asta zu »J. R. Ward: Mondschwur«12.08.2011
Selbst auf die Gefahr hin, dass nun Steine fliegen (von den anderen Fans). Richtige Spannung kam bei mir erst nach guten 2/3 des Romans auf. Von mir aus hätte man die ausgiebigen Sexszenen gewaltig kürzen oder weglassen können... Allmählich kommen sie mir zu den Ohren wieder raus.
Aber trotzdem hat Ward es wieder einmal geschafft mich mit ihrer Welt, mit ihren Charakteren, mit ihrer ganz speziellen Sprache zu fesseln. Ihr Stil ist schon etwas ganz Besonderes...
Die Schicksale, die hinter den veschiedenen Charakteren stehen, sind vielfältig und bunt, zeigen Menschen, die nicht alltäglich sind, lassen uns ein wenig hinter den Vorhang der "Normalität" blicken - und das ist lesenswert.
Somit werde ich mir wieder den nächsten Band vornehmen, wenn er erscheint, auch wenn ich nicht unbedingt auf ihre ausgeprägte Sexszenen stehe. (Vermutlich werden die allmählich erwartet und gefordert, von Verlag und den treuen Fans).
Gelangweilt habe ich mich auch nicht.... Und ich denke, das geht allen anderen auch so... Schaun wir mal, wie lang der Hype reicht!
Wünsche allen anderen viel Spaß!
Stephanie89 zu »J. R. Ward: Mondschwur«12.05.2011
"Vampirschwur" und "Nachtseele" so die deutschen Titel für "Lover Unleashed" werde ich wohl genauso verschlingen wie die vorhergegangenen.
Interessiert mich doch schon, wie Vishous mit dem Kerl umgeht, der mal hinter seiner Shellan her war.
Und jetzt ist es die Schwester? Kann es kaum noch erwarten.
Schade, das es noch so lange dauert!
Die Rezension hat mich auch etwas verwirrt. Aber der Herr Kuhr wiederholt sich gern und was neues muss man sich auch erst mal einfallen lassen.
In meiner Buchhandlung ist man immer sehr nett. Wenn dort jemand missbilligt, dass ich diese Bücher in meiner Auswahl habe, lässt er's nicht so raushängen. Wär auch unhöflich. Und völlig egal.
VivianB zu »J. R. Ward: Mondschwur«12.05.2011
Also wenn ich eine "frustrierte Hausfrau" bin, ist entweder dieser merkwürdige Mitarbeiter einer Buchhandlung blind oder ein ganz schlechter Menschenkenner... Mit 25, mit meinem Partner seit 5 Jahren glücklich, einer süßen Tochter (2) und einem Job, der sogar Spaß macht, hoffe ich doch gerade so an diesem Stigma vorbeizuschrammen.
Empfohlen wurden mir die Bücher übrigends von meiner Mutti. Aber selbst die führt mit ihren 46 Jahren kein frustriertes Hausfrauendasein. Leitende Angestellte, taucht in ihrem "hohen Alter" sogar noch mit meinem Vater ins Nachtleben ein... Sehr frustrierend... Wahrscheinlich liest sie deshalb diese BDB- Groschenromane. Nicht weil sie gut sind. Oder einfach gefallen. Niemand liest deswegen Bücher (das soll Sarkasmus sein). Angestellte des Buchhandels lesen wahrscheinlich nur Klassiker, ernsthafte Literatur... (auch hier wieder Sarkasmus)
Lest, was euch gefällt. Ich lese weiter J.R.Ward.
Vor allen Payne und Manny Manello! Die sind ja wieder mal eine traumhafte Verbindung. Vor allem, weil ja Payne's Bruder Vishous so auf Contra mit Manny ist... Schon lustig, wie Manello V aus dem OP wirft. Also ich hätte etwas mehr Respekt vor 'nem Kerl, der Zähne wie ein Dobermann hat und mich auch noch wie einer anknurrt...
Ich liebe diese Bücher und lese weiter. Jedem das seine. Buchhändler leben davon...
Diclo zu »J. R. Ward: Mondschwur«20.03.2011
also 50 ist ja nun wirklich eine miserable Wertung und passt nicht zu ihrem letzten Satz: "Dies ist denn auch der Aspekt, der mich an den Romanen am meisten fesselt, der mich immer wieder zu den Büchern greifen lässt und die Lektüre letztendlich zu einem interessanten Leseerlebnis werden lässt."
Lässt mich verwirrt zurück, ich halte diese Bücher jedenfalls für Groschenromane für frustrierte Hausfrauen. Sorry, aber ich arbeite in einer Buchhandlung und sehe wer diese Bücher kauft....mehr brauch ich kaum wissen.
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blackdagger fan zu »J. R. Ward: Mondschwur«09.03.2011
Ích liebe die Bücher von der Black Dagger Reihe..
sie haben wirkllich alles was ein gutes Buch braucht. Obwohl ich eher so Thriller und Krimi Fan bin.. haben es mir diese Bücher wirklich angetan.
Und das Sie Spiegelbesteller sind spricht denk ich auch für sich.
Aktuell bin ich grad bei "mondschwur" und trau mich gar nicht es zu Ende zu lesen da der nächste Band zwar auf Englisch im März rauskkommt aber der Deutsche Termin noch auf sich warten Lässt.
Also an alle die mal ein Buch lesen wollen wo kein Blatt vor den Mund genommen wird (auch in Sachen Sex) dies hier lesen! Sehr gut
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