Vampirherz von J. R. Ward

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2007unter dem Titel „Lover Revealed“,deutsche Ausgabe erstmals 2008, 304 Seiten.ISBN 3-453-53292-9.Übersetzung ins Deutsche von Astrid Finke.

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In Kürze:

Sie sind eine der geheimnisvollsten Bruderschaften, die je gegründet wurden: die Gemeinschaft der BLACK DAGGER. Und sie schweben in tödlicher Gefahr: Denn die BLACK DAGGER sind die letzten Vampire auf Erden, und nach jahrhundertelanger Jagd sind ihnen ihre Feinde gefährlich nahe gekommen. Doch Wrath, der ruhelose, attraktive Anführer der BLACK DAGGER, weiß sich mit allen Mitteln zu wehren ...---

Ihre Meinung zu »J. R. Ward: Vampirherz«

MSutchy zu »J. R. Ward: Vampirherz«05.05.2009
Zwar habe ich den nächsten Teil der Black Dagger-Reihe schon gelesen, doch mein Kommentar zum Buch Butch/Marisa möchte ich hier keinem vorenthalten. Zumal Butch seit dem ersten Buch dabei ist und einer meiner ersten Lieblinge…, die ich hier ganz bestimmt nicht alle aufzählen will…
Also hier mein Kommentar zu Menschenkind/
Vampirherz …

Zuerst einmal, ich mag Marissa nicht…Ich weiß, dass so einige meiner Meinung sind und ehrlich gesagt, kann ich es gar nicht so richtig begründen…
Sie hat mir in ‚Blutopfer’ gefallen, aber wahrscheinlich nur aus dem Grund, weil Butch so auf sie stand und er durch ihre geradezu hypnotische Wirkung Beth’ gehen lassen konnte. Ich hatte ja auch keine Ahnung wie kompliziert diese Figur ist und wie sie den Leutchen das Leben schwer machen oder einfach auf die Nerven gehen kann. Obwohl… zugegeben zum Anfang gab es da schon die ein oder andere Andeutung…
Marissa ist einfach zu naiv, zu zart, kann sich nicht durchsetzten und erreicht nichts ohne große Anstrengung und Mühe. Sie litt sehr unter ihrer Beziehung zu Warth und - ich gebe es ja zu – auch zu ihrem (Bastard)Bruder von einem Arzt.
Sie ist schön -wie fast alle Vampire- und körperlich stark, was aber nichts nützt, wenn man innerlich ein Krüppel ist…Außerdem hatten wir schon das Thema ‚ich als Vampir kann mit einem Menschen nicht zusammen sein’.
Vielleicht kann ich sie einfach nicht leiden, weil sie ‚meinen Vampiren’, und auch den zukünftigen, so viele Unannehmlichkeiten bereitet. Fest steht, ich mag sie nicht, auch wenn Butch sie so sehr liebt.
Ein Glück, dass es Butch gab und die Geschichte gerettet hat… in mehrfacher Hinsicht….
Was Marissa fehlt, besitzt seine Figur und er ist ein Mensch(!) zumindest im ersten Teil - noch(!). Hoppla ****SPOILER****
Nach diesem ganzen Hin und Her mit Marissa, und ob sie sich nur kriegen oder nicht, fand ich die Geschichte um den Mensch, der zum Vampir wird und das andere, weitaus interessanter als die Love-Story. Aber das liegt zum Teil wohl daran, dass JR Ward mich erhört hat…
Ich zitiere: „…Zu schade nur, dass er nicht selbst einer werden kann (er passt da so gut rein)…„
DANKE, DANKE, DANKE dafür…
Zuvor jedoch musste auch Butch einen wahren Leidensweg hinter sich bringen, der sehr anstrengend und schier unerträglich für den Leser war. Und nicht mit Zsadist’ vergliechen werden kann.
Was hab ich mitgefiebert als die Lesser Butch entführt haben und dann auch noch der Oberboss Omega auftauchte…
Mein Gott war das spannend…, aber auch nicht ohne Folgen, denn dieser Mistkerl hat Butch ein Teil von sich selbst eingepflanzt und ihn dann sterbend zurückgelassen….
Schreien hätt’ ich können… Geheult hätt’ ich fast, wenn nicht gerade noch rechtzeitig Vishous aufgetaucht wäre… Ein Glück… wäre ich geplatzt….
Vishous hat Butch ein klein wenig von seinem Blut in den Drink gemixt. Was wiederum der Grund war, dass der Krieger Butch in seiner Not aufspüren konnte.
Eine heftige und anrührende Szene folgte, und dass ziemlich am Anfang…
Im Gegensatz zu den anderen Black Dagger-Büchern zeigt JR Ward ihren Wagemut und nutzt Butchs Rettung dazu, dass statt einer Love-Story mit zwei Hauptfiguren JR Ward eine kleine Dreiecksgeschichte beginnt. Denn die Beziehung von Vishous zu Butch bleibt nicht rein freundschaftlich. Leise und heimlich beginnt Vishous für Butch zu schwärmen und kann seine Gefühle selbst nicht verstehen.
Eben V’s Gefühle führen dazu, dass er von Butch träumt … und er hat ja keine normalen Träume… und wahrscheinlich auch dazu, dass er Marissa ebenso wenig leiden kann wie ich. - Ja, willkommen im Club!!! -
Vishous ist es auch, der Butch hilft, während der ‚Bulle’ mit dem Tode ringt. Er heilt ihn mit seiner verfluchten Hand, die auf einmal gar nicht so ‚unglückbringend’ zu sein scheint, sondern eher erlösend. Dass V dabei in Butchs Krankenbett landet und was dann folgt… übrigens vor Marissas Augen… prägt deren weitere Beziehung.
Die unterschwelligen Slash-Elemente geben der Handlung einen weiteren (An)reiz und ich kann JR Ward für ihren Mut nur bewundern, zumal es funktioniert und die Sache in keinster Weise anrüchig daherkommt. Sie schafft es, dass die Charaktere sich entwickeln, Schwächen haben und dennoch stark bleiben… Und was viel wichtiger ist, wir sie immer noch lieben…, wenn nicht sogar mehr.
Nach einem weiteren Tête-à-Tête/Bruch mit Marissa wird es noch intensiver, denn Butch beginnt sich mehr und mehr wie ein Vampir zu benehmen. Es fängt damit an, dass er in Marissas’ Gegenwart Bindungsduft hinterlässt. Außerdem scheinen sein Sinne ausgeprägter zu sein, denn er erkennt, von wem Marissa sich genährt hat an ihren Geruch und er benimmt sich mehr und mehr wie einer der Vampirkrieger, was bestimmte Traditionen und Rituale beinhaltet, obwohl die Bruderschaft einige davon gar nicht praktiziert.
Vishous fällt es als erstes auf. Er forscht nach und findet heraus, dass Butch Wraths entfernter Blutlinie entstammt.
Okay das ist schon ein sehr sehr großer Zufall, sehr dick aufgetragen, aber akzeptabel.
Die Vorstellung, dass das alles mit Vishous Blut in Butchs Körper zu tun hat, gefällt mir da mehr. ;-) Und außerdem ist das Ergebnis dasselbe: Butch wird zum Vampir!!! Und nach einer schwierigen Wandlung und einem Aufnahmeritual wird der Mensch offiziell Mitglied der Black Dagger!!!!
Wichtig dabei ist nicht nur Butchs neue Fähigkeit(!) – denn jeder Vampir hat nun mal seine besondere Gabe/Fluch – sondern auch die Zustimmung der Jungfrau der Schrift. Und wie Butch auf diese Göttin reagierte, war wahrlich göttlich – nämlich göttlich lustig.
Also ich habe gelacht als Butch es der ‚Jungfrau’ mal so ordentlich gegeben hat, denn den Vampiren ist es ja leider nicht erlaubt sie direkt anzusprechen und ihre Meinung zu vertreten…
Alles in allem finde ich, das Buch erzählt mehr Butchs Geschichte. Durch Marissa lief es für ihn ja nicht mal gut bei den Liebesszenen… Der arme Junge! …
Ich bin gespannt wie es weiter geht…besonders im Kampf gegen die Lesser, da ja jetzt eine neue Geheimwaffe auf den Seiten der ‚Guten’ ist.

Am Ende noch eine kleine Anmerkung zu John: Zwar wird immer wieder auf seine Blutlinie zu Darius hingewiesen, aber für mich steht fest, er ist seine Reinkarnation. Er hat Erinnerungsfetzen, die ihn verstören und seine Reaktionen auf Beth sind ein weiteres Indiz dafür.
John wurde bei der Handlung nicht vergessen. Er schlägt sich mehr schlecht als recht durch die Ausbildung. Bekommt neue Feinde, aber wichtiger auch neue Freunde! Und er hat eine besondere Beziehung zu Zsadist hergestellt, wenn auch aus einem weniger erfreulichen Grund. Doch man merkt, es geht vorwärts mit ihm, obwohl er immer noch leidet und seine ‚Leute’ vermisst.

Und zu Rev:
Die Puzzleteile setzen sich zusammen.
Oh ich wusste, dass er’s faustdick hinter den Ohren hat. Er ist Mitglied im Rat der Aristokraten wie – Überraschung – Marissa. Und da diese sich von ihm nährt - er aber nicht von ihr, um das mal klarzustellen. Er kann sie wohl doch nicht so gut leiden wie JR uns das weismachen will. Und wenn, dann ist das Blutlust -, unterstützt er sie bei der Abstimmung im Rat. Der gute Junge.
Seine Rolle als Sympath wurde zwar nicht weiter ausgebaut, aber ich habe da so meine Vermutungen. Und dabei spielt auch eine große Rolle, dass Marissa von ihm getrunken hat…
Mist, dann wird sie uns wohl weiter nerven….
Ich war bei Rev. Habe ich schon erwähnt, dass ich ihn mag… bestimmt…
Hoffentlich wird demnächst seine Geschichte erzählt…Und mit diesem Wunsch und meiner Lieblingsszene ende ich hier und heute. Das war nämlich als Butch im Club war und erkennen musste, dass Rev bei Marissa war und sie wohl sein Blut getrunken hat…
Sadie_de zu »J. R. Ward: Vampirherz«15.11.2008
Ja ja, die liebreizende geschihcte von Butch und seiner marissa...*schwärm*
ich finde die geschichte sehr schön obwohl ich marissa nicht sehr mag. Durch ihre unwissenheit und schon mauerblümchen hafte art ist sie mir nicht ganz so symphatisch wie z.B Beth und Mary.

Aber in Vampirherz ist Butch mein liebling, war er schon immer. Und es wird wider spnnend.
Butch ist mehr als er zu denken scheint...*freu*
Carina zu »J. R. Ward: Vampirherz«30.09.2008
Im 2. Teil der Liebesgeschichte um Butch und Marissa wird's nochmal richtig spannend! Butch, der sich immer für zu "unwürdig" für Marissa, DIE Schönheit der Vampir-Spezies hält, kämpft auch im 2. Teil weiter um sie.

Also diese Buch lohnt sich auf JEDEN Fall zu lesen, selbst,wenn es nur halb so gut wie das englische Original sein sollte, ist es immer noch ein absoluter HAMMER!

Als kleiner Tipp für alle Black-Dagger Fans, die kein englisches Buch lesen wollen und trotzdem absolut neugierig sind: der deutsche Titel "Vampirherz" hat auch so seinen Sinn ;)
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