Das Hotel von Jack Kilborn

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2010unter dem Titel „Endurance“,deutsche Ausgabe erstmals 2011, 384 Seiten.ISBN 3-453-52883-2.Übersetzung ins Deutsche von Wally Anker.

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In Kürze:

Einladend wirkt das Rushmore Inn zwar nicht gerade, aber der Profisportlerin Maria bleibt nichts anderes übrig, als sich dort ein Zimmer zu nehmen. Als ihr klar wird, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, ist es schon zu spät – denn aus dem Rushmore Inn reist niemand lebend wieder ab …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Einchecken & spurlos aus der Welt verschwinden“75

Horror-Rezension von Michael Drewniok

Sehr weit außerhalb bzw. tief in den Hügeln des US-Staates Virginia steht das Hotel Rushmore Inn. Es ist ein Familienbetrieb der ganz besonderen Art, deren Betreiber sich möglichst selten im hellen Tageslicht blicken lassen, denn der Stammbaum der Roosevelts weist allzu viele verdächtig miteinander verflochtene Seitentriebe auf. Ein illegales Lager uralter Medikamente im Keller des Hotels sorgt für die zusätzliche Trübung des familiären Gen-Pools. Die Konsequenzen sind den meisten Mitgliedern der Sippe buchstäblich in die zerfressenen Gesichter geschrieben. Innerhalb der Roosevelt-Schädel herrscht kollektive Leere dort, wo Begriffe wie „Gesetz“ und „Moral“ verankert sein sollten.

Auch degeneriertes Hinterwäldler-Gesindel will leben. Wer sich im Rushmore Inn eincheckt, wird es lebend nicht mehr verlassen, denn der Roosevelt-Clan benötigt regelmäßige Blutauffrischungen. Weibliche ´Gäste´ sperrt man zur Erzeugung halbwegs menschenähnlichen Nachwuchses im Keller ein. Aktuell vergreift man sich an den Pillburys: Großmutter Florence, Tochter Letti und Enkelin Kelly. Außerdem angelockt wurden Deborah Novacheck, die nach einer doppelten Beinamputation auf Prothesen angewiesen, deshalb in Sachen Flucht gehandicapt aber durchaus gebärfähig ist, und der Journalist Mal Deiter.

Noch wie üblich schnappt die Falle zu. Dann allerdings bekommen die Roosevelts Schwierigkeiten. Die Pillburys sind sämtlich überaus sportlich – Oma war zudem in Vietnam -, und Deborah wollte gerade an einem weiteren „Ironwoman“-Triathlon teilnehmen. Außerdem nähern sich die Leidensgefährten Felix und Cameron dem Hotel: Hier verschwand im Vorjahr Maria, Freundin bzw. Schwester der beiden Männer, die dort weitersuchen, wo die Polizei kapituliert hat.

In den tiefen Kellergewölben des Rushmore Inn bricht ein Kampf auf Leben & Tod aus, der sich bald auf sämtliche Räume des alten Hauses ausweitet. Hier wird Pardon weder erwartet noch gegeben, was auf beiden Seiten den Leichenpegel steigen lässt …

Bestie Mensch als Spiegelbild

Das Verhältnis der US-Amerikaner zu ihren ´Hinterwäldlern´ ist ebenso zwiespältig wie interessant. Gemeint sind jene Bevölkerungsschichten, die nicht nur vom etablierten, konsumorientierten „American Way of Life“ abgekoppelt sind, sondern ihren Außenseiterstatus scheinbar zelebrieren, indem sie sich als Gruppen isolieren und unter sich bleiben. Die Geografie eines Kontinents, der mehr als genug Winkel bietet, liefert ihnen die nötige Abgeschiedenheit.

Nun kommen seitens der ´normalen´ US-Bürger Unwissen, Vorurteile und Schadenfreude dazu, und fertig ist der „Redneck“: schmutzig, dumm, brutal, un- und inzüchtig, chronisch kriminell, versoffen, mehr Tier als Mensch. Als „Backwood“- Bösewicht hat er sich vor allem im Unterhaltungsfilm einen festen Platz neben den klassischen Horror-Gestalten erobert. John Boorman formulierte 1972 in „Deliverance“ (dt. „Beim Sterben ist jeder der Erste“/„Flußfahrt“) die noch heute gültige Definition. Tobe Hooper erweiterte sie 1974 mit „The Texas Chain Saw Massacre“ (dt. „Blutgericht in Texas“/„Kettensägenmassaker“) um die Horror-Elemente Wahnsinn, Blutgier und Kannibalismus.

Die Faszination am kaputten Redneck ist zu einem Gutteil Voyeurismus: Die ´guten´ Amerikaner blicken aus sicherer Entfernung und deshalb angeekelt aber auch besorgt auf ihr Spiegelbild (herunter). verkörpert es doch, was der brave US-Bürger zu werden befürchtet, wenn er beim Ringen um den „Amerikanischen Traum“ nicht mithalten kann. Auf der anderen Seite ist da auch Neid: Hinterwäldler verstellen sich nicht. Konflikte werden unmittelbar ausgetragen, Bedürfnisse befriedigt. In gewisser Weise sind sie frei; Gesetze, Regeln oder Zwänge gelten für Rednecks nicht. Sie leben aus, was sonst streng kontrolliert wird.

Vorbereitungen auf den Kampf

Mit „Afraid“ (2008; dt. „Angst“), seinem ersten in Deutschland veröffentlichten Horror-Roman, ging Kilborn ab der ersten Seite in die Vollen – und hatte sein Pulver lange (sehr lange) vor dem Finale verschossen. „Das Hotel“ entstand zwei Jahre später und zeigt einen Verfasser, der als Erzähler dazugelernt hat. Einem turbulenten und verheißungsvollen Auftakt folgt eine ruhige Passage, in die Kilborn zwar immer wieder kurze Szenen einschneidet, die uns daran erinnern sollen, dass wir hier eine Gruselgeschichte lesen, aber ansonsten seine Figuren einführt und vorstellt.

Diese unterscheiden angenehm vom üblichen Backwood-Horror-Kanonenfutter, das entweder heulend dem blutigen Ende entgegen bibbert oder – noch klischeehafter – zum Kampf-Koloss mutiert und die Schurken reihenweise niederstreckt. Zwar scheint genau das auch in „Das Hotel“ zu geschehen. Der Unterschied ist klein aber gravierend: Kilborn macht sich die Mühe, glaubhaft zu erklären, wieso das Backwood-Pack einerseits übermenschlich stark aber andererseits verletzlich ist, während die Opfer entweder Leistungssportlerinnen oder aus anderen Gründen körperlich gut beieinander sind. Auf diese Weise ist das Kräfteverhältnis einigermaßen ausgewogen.

Kilborn gelingen zudem Figuren, um die wir bangen, weil er unser Interesse an ihnen wecken konnte. Eine Heldin ohne Beine ist keine Erscheinung, der wir in einem Hotel voller Mutanten besonders ausgeprägte Überlebenschancen einräumen würden. Aber gerade ihre Behinderung bzw. die daraus resultierenden Fähigkeiten machen aus Deborah Novacheck eine ernstzunehmende Gegnerin: Kilborn, der ansonsten eine aus tausend Filmen und Romanen bis zum Überdruss bekannte Geschichte erzählt, hat begriffen, wie er für das nötige Quäntchen Abwechslung sorgen kann. Hier ist es der Faktor Überraschung: Nachdem die Roosevelts vier Jahrzehnte verschleppt und gemordet haben, hat sich ihrerseits Routine eingestellt. Sie verlassen sich auf ihre Kraft und das Überraschungsmoment und sind daran gewöhnt zu obsiegen. Zu spät bemerken sie, dass sie sich dieses Mal übernommen haben, als sie gleich sieben entschlossenen ´Opfern´ gegenüberstehen.

Vorhang auf zum üblichen Gemetzel

Im letzten Drittel geht es dann zu jener Sache, auf die der Hardcore-Horrorfan schon längst wartet: Das Schleichen durch dunkle Kellerräume und Geheimgänge weicht der offenen Konfrontation. Gefangene werden nunmehr auf beiden Seiten nicht mehr gemacht. Dem evolutionären Status der Roosevelts entsprechend bleiben Schusswaffen fast völlig außen vor. Die Urzeit kehrt zurück – mit Messern, Steinen, spitzen Knochen und blanken Fäusten gehen die Kontrahenten aufeinander los.

Blut und andere Körperflüssigkeiten spritzen ausgiebig, auch die damit verbundenen Körperschäden werden von Kilborn gewissenhaft und detailfroh geschildert; er weiß, was er seine Kundschaft schuldig ist. Allerdings findet er im Eifer des blutigen Gefechts das manchmal notwendige Bremspedal nicht mehr und produziert Übertreibungen, die den Horror ins Lächerliche umschlagen lassen: Schon als die Schlacht in voller Stärke tobt, lassen die männlichen Roosevelts ständig die Hosen fallen, wenn ihnen eine Gegnerin gegenübersteht. Oma Pillbury erweist sich als Meisterin der asiatischen Kampfkunst, die sogar Chuck Norris in den Schatten stellt. Und während um sie herum ihre Söhne fallen, inszeniert Mutanten-Übermutter Eleanor eine aufwändige Hinrichtung.

Schade, denn solche Schlamperei ruiniert beinahe die bizarren Absurditäten, mit denen Kilborn seine Schlachtplatte zu würzen weiß. So ist das Rushmore Inn dem Wahnsinn der Hausherrin entsprechend in seinem Inneren ein Schrein für die Präsidenten der USA. In jedem Gästezimmer wird ein anderes US-Staatsoberhaupt gewürdigt. (Die Roosevelt-Hinterwäldler sind übrigens durchaus in der Lage, im Internet nach weiteren Exponaten zu fahnden!) Retter Cameron ist sogar noch verrückter als die Roosevelts. Ein Berglöwe greift hungrig ins Geschehen ein.

Das Ende ist niemals endgültig

Vom Klischee beinahe zur Tradition gereift ist der Backwood-Horror-Epilog: Während die endlich erschienene Polizei den Tatort aufräumt, schleicht sich im Hintergrund mindestens ein überlebender Mutanten-Lump in die Freiheit, um neues Unheil zu stiften. Im Film öffnet dies das Hintertürchen zu einer Fortsetzung, im Roman gilt ein solches Ende als bittere Ironie. Kilborn findet allerdings einen Dreh, diesen Epilog tatsächlich logisch zu gestalten.

Damit schließt ein Roman, dessen kopierter Plot und groben Effekte durch eine handwerklich solide Umsetzung, interessante Figuren und einige gelungene Überraschungen erstaunlich gut aufgefangen und getragen wird. Deshalb schenke man bloß der Werbung keinerlei Glauben, die sowohl in den USA als auch hierzulande plump auf der Kotzen-vor-Ekel-gleich-Heidenspaß-Schiene fährt. Der Werbe-Legende nach war dem eigentlich schon gefundenen US-Verlag der „Hotel“-Stoff viel zu heiß, weshalb der Autor seinen Roman im (digitalen) Selbstverlag herausbrachte. Allerdings ist dies der generelle Veröffentlichungsweg, den Kilborn eingeschlagen hat, weshalb diese Mär womöglich auf ihn selbst zurückgeht.

In Deutschland geht die Werbung nicht so dreist aber dafür ideenarm vor: „Der Sensationserfolg aus den USA – Jack Kilborn gibt dem Horror ein neues Gesicht!“. Das eine ist eine unbelegte Behauptung, das andere Unfug: Jack Kilborn ist nur ein Glied in einer langen Kette von Autoren, die wie Richard Laymon, Bryan Smith, Tim Curran usw. auf den direkten, quasi körperlichen Horror setzen. „Neu“ sind sie in ihrem massiven Auftreten höchstens in den deutschen Buchläden, wo sie allmählich ähnlich lästig werden wie die windelweichen Als-ob-Vampire der „Twilight“-Ära.

(Dr. Michael Drewniok, Juni 2012)

Ihre Meinung zu »Jack Kilborn: Das Hotel«

Emma Evil zu »Jack Kilborn: Das Hotel«08.12.2014
Mann ... Ich bim wahrscheinlich zu doof für "Hochintelligente Foren" wie dieses...:
"Grosse Literaratur" ????? Es geht bei Büchern dieses Genres doch nicht wirklich darum reale Personen und Situationen abzubilden.....(oder doch ? ) Wenn es um Treppenknarzen geht (Langweilig) ist ja wohl Stephen King die Referenz. Autoren wie Kilburn Sigler gehen da doch einen Gewaltigen Schritt weiter:Futter für unsere kranken Köpfe!!!!
An alle Pseudo-Hobby-Möchtegernautoren hier und anderswo:Ist es in sich schlüssig , ist es doch Gut!!!
King´s konstruierte Plots sind doch Massenware!!Die Obengenannten machen mir einfach mehr Spass da Sie dem Gore in ihren Werken den Platz einräumen der diesem Gebührt. Frei nach den Ärzten:"Immer in die Fresse Rein!!!!
Viel Spass beim Ekeln wünscht euch Der/Das Emma
Jessica zu »Jack Kilborn: Das Hotel«07.06.2012
Ich war schon beigestert nach dem ersten Buch von Jack Kilborn, und muss sagen, dass ich das Buch in einem Zug durchgelesen habe. Das Hotel ist eine gute Abwechslung zu den 0815 Thrillern mit mehr Action. Hat zwar hier und da ein paar bekannte Horrorgeschichten (Mutanten, Waldgebiete, Der Sherrif steckt mit drin, Morde, Inzucht und und und), lohnt sich aber trotzdem. Und bin gespannt auf das dritte Buch, was bald rauskommt.
Frank zu »Jack Kilborn: Das Hotel«02.04.2012
Horrorfilmfans werden bei diesem Roman ständig ein "das habe ich doch mal gesehen" Schild auf der Stirn haben.
Kilborn fabriziert mit "Das Hotel" einen Backwoodslasher in Buchform. Da gibt es ein in der Einöde gelegenes Hotel, einen Haufen durchgeknallter Inzestmutanten, wehrhafte Gäste + jede Menge Splatter.
Das ist nichts neues, nichts halbwegs innovatives - aber der Zielgruppe (wie mir) macht es einen Heidenspaß.
Und wenn dann die Beinprothesen als Waffe herhalten, kann auch der ein oder andere Lacher nicht unterdrückt werden.
Das macht Spaß - und nimmt sich selbst nicht bierernst.
90% - und meinen Dank an Chrisu.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Chrisu zu »Jack Kilborn: Das Hotel«13.03.2012
Die Profisportlerin ist nach Monk Creek zum Ironwoman-Wettbewerb gekommen und musste, da sie leider in Monk Creek selber kein freies Hotelzimmer mehr bekam zum Rushmore-Inn fahren - und das war ein großer Fehler.
Jack Kilborn ist mit Stephen King zu vergleichen - hart im Nehmen, blutrünstig, horrormäßig und voll Action.
Aber, dass diese Familie wirklich so lange ihr Unwesen treiben kann ist ein bisschen an den Haaren herbeigezogen.
Die Beschreibung des dunklen Waldes, der knarzenden Dielen und der verschwundenen Gegenständen macht auf jeden Fall Gänsehaut.
Aber es ist horrormäßig und manchmal wirklich sehr schaurig. Ich denke, für Horror-Liebhaber ein MUSS.
Ich gebe 90°
Alexi1000 zu »Jack Kilborn: Das Hotel«08.03.2012
Eigentlich wollte ich nach dem ANGST - Dabakel ja keinen Kilborn mehr anfassen, aber jeder hat eine zweite Chance verdient:

von einem Freund geliehen, habe ich mich dann doch dran gegeben, nachdem immer mehr Stimmen auftauchten, das ist der Kracher...muss man gelesen hane...

Na ja...gleich vorweg: es ist unverkennbar wieder ein Kilborn. Keine Kapitel, nur Absätze, HART aber so leicht und leer wie ein prall gefüllter Helium - Ballon...

er bringt aber trotzdem etwas mehr Fun als ANGST, weil sich Kilborn hier doch richtig ins Horro - Genre wagt, und es schafft ein paar Personen zu entspinnen, mit denen man wenigstens halbwegs mitfiebern kann...

zur großen Wertung gelangt das alles aber sicher wieder einmal nicht, weil Kilborn das ganze wieder dermassen ins groteske Steigert, das es ähnlich wie bei ANGST fast ins lächerliche abdriftet...zum Glück nur fast, denn ansonsten kann man eine bierernst gemeinte Geschichte so nicht schreiben!

Zur Handlung schreib ich nicht viel, jeder der Filme wie WRONG TURN oder THE HILLS HAVE EYES gesehen hat, weiß worauf er sich hier in schriftlicher Form einlässt...

Fazit: wie ein Burger bei MCD...schmeckt, sättigt..liegt kurz darauf schwer im Magen...und ist kurz darauf "vergessen" weil man schon wieder Hunger hat....

aber da man die immer mal gerne "goutiert", werde ich dem Kilborn anhand der leichten Steigerung beim dritten Buch dann nochmal ne Chance geben...das wird dann aber "make or break"!

"fast" gute 75°
Buboter zu »Jack Kilborn: Das Hotel«01.02.2012
Maria, Teilnehmerin eines Ironwoman-Wettbewerbs, hat Pech. Ihr Hotel war ausgebucht. Allerdings wurde ihr ein Zimmer im Rushmore Inn organisiert. Sehr einladend wirkt das mitten im Wald gelegene Hotel nicht, aber es ist besser als gar nichts. Die Besitzerin erscheint etwas schrullig, die Zimmer sind voller Kitsch und als Maria klar wird, dass dort wirklich etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, ist es leider schon zu spät.

Ein Jahr später, werden wieder Wettbewerbsteilnehmerinnen in dieses Hotel umgebucht und auch Marias Verlobter und ihr Bruder sind immer noch auf der Suche nach ihr.

Der Autor bedient in mit diesem Roman alle Klischees, die das Thema hergibt. Wenn man schon ein paar Bücher (oder auch Filme) zu diesen Themen kennt, wird dem Leser auch relativ schnell klar, wer welche Rolle einnimmt, wer überleben wird, wer über sich hinauswachsen wird und wer komplett versagen wird. Kilborn spielt mit den Ängsten der Leser: dunkle Wälder, knarzendes Holz, große leere Schränke, abgelegenes, kaum bewohntes Hotel, schräge Angestellte, das Gefühl beobachtet zu werden usw. ! Nichts ist wirklich überraschend!

ABER: Jack Kilborn macht das, was er tut, hervorragend!!!! Obwohl mir meistens (nicht immer) klar war, was wahrscheinlich demnächst geschehen wird, bin ich trotzdem mehr als einmal immer weiter unter die Decke gekrochen, und konnte nicht aufhören zu lesen. Ich habe mich über alle Seiten extrem gut unterhalten gefühlt. Einzig beim Showdown hat er evtl. etwas zu dick aufgetragen, aber auch das kann man hier verschmerzen, da es zum Rest des Buches passt.

Das ist keine große Literatur, hier werden keine Handlungsstränge geschickt verwoben, der Leser und seine Konzentration werden nicht wirklich gefordert, aber es ist sehr gute Unterhaltung, die einfach Spaß macht! 85°.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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