Das Netz der Chozen von Jack L. Chalker

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Das Netz der Chozen von Jack L. Chalker

Originalausgabe erschienen 1978unter dem Titel „The Web of the Chozen“,deutsche Ausgabe erstmals 1981, 208 Seiten.ISBN 3-453-30686-4.Übersetzung ins Deutsche von Hans Maeter.

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In Kürze:

Als Weltraum-Scout Bar Holliday das Generationen-Schiff entdeckt, das um den Planeten Patmos kreist, ahnt er nichts Böses. Doch wo sind die menschlichen Kolonisten? Der Planet scheint nur von seltsamen Pflanzenfressern bewohnt …

Ihre Meinung zu »Jack L. Chalker: Das Netz der Chozen«

Beverly zu »Jack L. Chalker: Das Netz der Chozen«24.06.2012
"Das Netz der Chozen" ist ein flüssig geschriebener Roman mit einer interessanten Idee. Nur hat mir diese Idee überhaupt nicht gefallen. Denn die titelgebenden "Chozen" sind nicht nur Wesen, die wie menschengroße Hasen oder Kaninchen aussehen. Es sind die Nachkommen der menschlichen Kolonisten, die sich nichtsahnend auf dem Planeten Patmos niederließen. Woraufhin sie eine Metamorphose durchmachten und zu Chozen wurden.
So gesehen sollte der Roman in keiner Bibliothek zukünftiger Weltraumreisender fehlen - als Warnung davor, was unvorsichtigen Eroberern des Weltalls blühen kann! Soweit bedient Jack L. Chalker sogar den schwarzen Humor mit einen Plot, der auch prima in eine Folge von Star Trek gepasst hätte. Wäre lustig, wenn Picard, Riker und co. nach dem Beamen auf einen unbekannten Planeten durch die Gegend hoppelten ...

Aber dummerweise will Chalker die Leser glauben machen, dass es für alle Menschen nichts Schöneres und Erstrebenswerteres gibt, als als Riesenkaninchen zu leben. Ein Schluss, der nichts Halbes und nichts Ganzes ist. Hätte er auf diesen Schmu verzichtet und es bei den Plot mit unvorsichtigen Kolonisten belassen, denen ihre neue Heimatwelt eine unerwartete Metamorphose aufzwingt, wäre ein spannender Roman herausgekommen.
Auch die Idee, diese Metamorphose auch den Menschen außerhalb von Patmos aufzuzwingen, hätte einen spannenden Roman ergeben können. Allerdings nur, wenn dass nicht so widerstandlos geschehen wäre, wie es der Schluss suggeriert. Der scheint mir nichts Halbes und nichts Ganzes zu sein und nur dazu geeignet, die Lust am Lesen zu verderben. Schade.
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