Die Legende von Christopher Sim von Jack McDevitt

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Die Legende von Christopher Sim von Jack McDevitt

Originalausgabe erschienen 1989unter dem Titel „A Talent for War“,deutsche Ausgabe erstmals 1990, 425 Seiten.ISBN 3-404-24134-7.Übersetzung ins Deutsche von Uwe Anton.

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In Kürze:

Jedes Kind im Universum kennt die Heldenlegende von Christopher Sim. Vor 2 Jahrhunderten war er es, der die Menschheit vor dem sicheren Untergang bewahrte. Mit einer Handvoll Ausgestoßener gelang es ihm, die Raumflotte einer außerirdischen Rasse zu vernichten.
Doch bei den Nachforschungen über den mysteriösen Tod eines Angehörigen kommt Alex Benedict einer ganz anderen Wahrheit auf die Spur. Wenn die Information stimmt, die er in einem alten Computer findet, dann war Christopher Sim nichts anderes als ein großer Betrüger. Die Suche nach der Wahrheit treibt Alex Benedict in eine fremde Galaxie – und was er dort erfährt, ist so phantastisch, das er es kaum glauben kann …

 

Ihre Meinung zu »Jack McDevitt: Die Legende von Christopher Sim«

Beverly zu »Jack McDevitt: Die Legende von Christopher Sim«20.07.2012
In ferner Zukunft hat die Menschheit mit einem überlichtschnellen Raumantrieb die Sterne erreicht, doch dieser Antrieb hat seine Macken. Das muss der Held des Romans erfahren, weil ein Raumschiff mit einem Verwandten von ihm bei einem Überlichtsprung spurlos verschwindet. Anstelle von Flugzeugabstürzen gibt es Raumschiffsunglücke.
Die Menschen sind nicht allein im All, sie haben es mit den Ashiyur zu tun, telepathischen Außerirdischen, die sie auch "die Stummen" nennen. Die Ashiyur hatten versucht, das Sternenreich der Menschen zu erobern, diesen Versuch aber trotz ihrer überlegenen Kräfte abgebrochen. Nun leben Menschen und "Stumme" in einem fragilen Frieden. Denn es gibt nicht nur die Legende von Christopher Sim, sondern auch einen handfesten technologischen Vorteil, um den Menschen und Ashiyur rivalisieren.

So weit der Hintergrund. Die Geschichte ist ordentlich geschrieben und hat einen interessanten Plot. Allerdings hat die Zukunftswelt bei mir keinen besonderen Eindruck hinterlassen - abgesehen von den Raumschiffen und fliegenden Autos hätten es auch die 1970er Jahre sein können.
Chris zu »Jack McDevitt: Die Legende von Christopher Sim«09.02.2011
Ich habe diesen Wälzer in Rekordzeit durchgelesen. Endlich mal ein SF-Roman, der nicht in einer düsteren, atomverseuchten, von Zombies bevölkerten Welt spielt. Der Schauplatz und der historische Hintergrund der Handlung sind außergewöhnlich und doch irgendwie vertraut. Da wird normales Leben in einer Stadt, in einem Land, mit normalen Nachbarn beschrieben, und doch ist es "exotisch", da Reisen ins All zu anderen Planeten als Selbstverständlichkeit geschildert werden. Und dann passiert eigentlich ganz Normales - der Tod eines Verwandten mit dazugehörigem Vermächtnis - aber die Suche nach der Lösung zu dem Vermächtnis gestaltet sich wieder "exotisch", da wie selbstverständlich andere Planeten angeflogen werden, normale Erzählungen von Krieg, Heldentum und Versagen werden zu Außergewöhnlichem, weil es ein Krieg gegen Außerirdische war. Und so fesselt einen das Normale der Erzählung, weil es eben doch nicht so normal ist. Mit Spannung verfolgt man der verzweigten Handlung und fiebert den Antworten zu: Was ist denn nun die Wahrheit über Christopher Sim? War er ein Held oder doch ein Versager? Was wollen die Ashiyyur verbergen?
Ein normaler Detektivroman mit gar nicht so normalem Hintergrund.
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