Gottes Maschinen von Jack McDevitt

Buchvorstellung

Gottes Maschinen von Jack McDevitt

Originalausgabe erschienen 1995unter dem Titel „Engines of God“,deutsche Ausgabe erstmals 1996, 567 Seiten.ISBN 3-404-24208-4.Übersetzung ins Deutsche von Axel Merz.

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In Kürze:

Einsam steht sie auf einem Mond des Saturn: die riesige Statue eines außerirdischen Wesens, mit einer Inschrift, die allen Entschlüsselungsversuchen trotzt. Sie ist nicht das einzige Relikt. Nach Entwicklung des überlichtschnellen Antriebs entdecken Forscher weitere geheimnisvolle Bauwerke – und alle auf Welten, die von kosmischen Katastrophen heimgesucht wurden. Die Archäologen von der Erde stehen vor einem Rätsel. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den fremden Wesen und dem Untergang so vieler Zivilisationen? Und wohin sind die Monument-Erbauer verschwunden? Doch es bleibt ihnen nicht mehr viel Zeit, Antworten zu finden, denn die Erde, die sich selbst am Rande einer ökologischen Katastrophe befindet, kann keine weiteren Gelder für Forschungen bereitstellen – selbst wenn in ihnen der Schlüssel für das Überleben der ganzen menschlichen Rasse liegen könnte…

Ihre Meinung zu »Jack McDevitt: Gottes Maschinen«

Beverly zu »Jack McDevitt: Gottes Maschinen«20.07.2012
"Gottes Maschine" war eines von diesen Büchern, die mich mit guten Ideen und einem interessanten Klappentext köderten, um sich dann als unleserlich zu erweisen. Schon nach einigen Seiten auf dem Saturnmond stellte sich ob der Längen und Rückblenden bei mir Verzweiflung ein. Dann blätterte ich nur noch durch die Seiten und las einige Absätze, die auf einem anderen Planeten mit einer einheimischen Zivilisation spielten. Das konnte mich nicht zum Weiterlesen veranlassen.
Stefan Schäfer zu »Jack McDevitt: Gottes Maschinen«08.01.2012
Wie leider alle Bücher, die ich von McDevitt gelesen habe, strotz dieses Buch vor Unlogik und unglaublicher Dummheit der Charaktere. Es gibt auch immer einige logische Fehler, wo mir nicht ganz klar ist, ob diese vom Autor oder dem Übersetzer stammen.
Schon auf der ersten Seite: "Die Statue auf dem Mond Iapetus glitzert im Mondlicht"
Welches Mondlicht denn?? Es wird doch beschrieben dass Saturn gross am Himmel steht - konsequenter Weise müsste es dann "Planetenlicht" oder einfach nur "Licht" heissen.

Die Aufgabe von Hutch ist es in diesem Roman, Archäologen von einem Planten zu evakuieren, der demnächst terraformt werden soll. Dabei werden katastrophale Unwetter und Beben ausgelöst, die die Archäologen bedrohen.
Eine katastrophale Flutwelle droht eine wichtige Ausgrabungsstätte zu erstören - die Zeit drängt also. Bis zur Zerstörung in 3 Tagen muss die Evakuierung abgeschlossen sein. Dennoch haben die Archäologen viel zu viel zu tun um die Ausrüstung abzutransportieren - also geben sie Hutch einfach "frei" da sie ohnehin nichts helfen kann (da sind ja nur mehrere Lagerhallen voller Ausrüstung...). Und tatsächlich: Hutch gönnt sich 3 Tage vor der Zerstörung der Umwelt einen Tag am Meer. Prompt werden einige der Archäologen verschüttet, ertränkt oder kommen sonstwie zu Tode.*Kopf schüttel*
Was mich völlig fertig macht, ist die naive Einfalt, mit der ständig Leute zu Tode kommen. "Was wird schon passieren" ist ein ständig wiederkehrender Ausspruch der Überlebenden, wenn sie sich wieder unvorbereitet ins Verderben stürzen.
Ständig müssen die Protagonisten in letzter Sekunde gerettet werden. Der Kapitän des Rettungsschiffs wird dann zu einer waghalsigen Aktion überredet, obwohl das Schiff in keinster Weise für diesen Einsatz ausgerüstet wird.
Klassischer Dialog:
Kapitän: "Aber beim kleinsten Anzeichen von Problemen kehren wir um! Ich will keine Todesfälle!"
Hutch: "Na klar. Aber was soll schon passieren?"
Ständig werden mit schwindendem Personal epochale Entdeckungen gemacht.
Die Ausrüstung ist für ein überlichtschnelles Raumschiff auch lächerlich:
Sie sichern sich z.B. im Frachtraum mit "Stricken" die sich sich an die Gürtel binden.
Und ständig wird Hühnchen oder Geflügel gegessen.
"Noch 3 Stunden bis zum Einschlag des alles zerstörenden intergalaktischen Monsters. Sie assen zu Mittag. Es gab Truthahn."
Sprachlich auch enttäuschend fand ich, dass alle rätselhaften Artefakte, Bauwerke und galaktische Wolken. Einfach nur "Ding" genannt werden. Würde ein Archäologe eine jahrtausendealte Stadt als Ding bezeichen?? Wohl kaum.

Mein Fazit: Leicht zu lesen, wenn man das Gehirn mit genügend Drogen und Alkohol betäubt. Unsinnige Handlung.
Gute Grundideen haarsträubend zu Grunde gerichtet.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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