Die Ratten von James Herbert

Buchvorstellung

Die Ratten von James Herbert

Originalausgabe erschienen 1974unter dem Titel „The Rats“,deutsche Ausgabe erstmals 1975, 220 Seiten.ISBN 3-453-02544-X.Übersetzung ins Deutsche von Lore Strassl / Joachim Honnef.

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In Kürze:

Plötzlich tauchen in London schwarze Ratten auf, die eine tödliche Bedrohung für die Menschen darstellen: Mutationen, verursacht vom Fallout ferner Atombombenversuche. Jeder, der von den Ratten gebissen wird, muß sterben. Sie greifen Schulen, Kinos, U-Bahnen an, fallen in Scharen über die Menschen her und verbreiten Panik. Infizierte Rattenköder erweisen sich als wirkungslos: Die Rattenplage gerät außer Kontrolle. London muß evakuiert werden …

Ihre Meinung zu »James Herbert: Die Ratten«

benfi zu »James Herbert: Die Ratten«18.04.2013
James Herbert wurde in den Achtziger Jahren in Deutschland als der 'britische Stephen King' an die hiesige Leserschaft propagiert. 'Die Ratten' war sein erster Roman und er kam in diesem Zuge ebenfalls auf den deutschsprachigen Markt. Nun, die Handlung hat schon etwas von einigen der Kurzgeschichten des amerikanischen Autors, aber ansonsten hinkt die Anpreisung schon ein wenig. Die Schreibweise von Herbert ist sehr geradlinig und weicht nicht groß vom Hauptstrang ab. Auffallend ist, dass manche Charaktere ausufernd umschrieben werden, ehe sie wieder aus der Handlung ausscheiden; konstante Figuren allerdings weniger genau. Wenn ich es nicht überlesen habe, dann wird die Hauptperson Harris im Roman nicht einmal mit Vornamen genannt! Der Roman ist flüssig zu Lesen und hat schon einige Abschnitte, die durchaus mit dem Stempel 'Horror' versehen werden können, aber der Pegel schlägt selten in Höhen oder Tiefen aus. Das Buch erinnert mich schon stark an verschiedentliche Heftromane des Gruselsektors aus den Siebzigern - eine umfangreichere Version mit härteren Horrorelementen sozusagen. Durchaus lesbarer Stoff, aber auch kein herausragendes Machwerk des Genres. Nach Auslesen des Romans habe ich beim Stöbern erfahren, dass der Autor leider am 20.03.2013 im Alter von nur 69 Jahren verstarb. Eine traurige Nachricht - Ruhe in Frieden James Herbert!
75°
mase zu »James Herbert: Die Ratten«30.07.2008
Das Thema Ratten beim Horror Roman ist im Jahre 2008 schon sehr abgedroschen, aber Herbert hat dieses Buch vor 34 Jahren geschrieben. Darum war ich auch verblüfft, als gleich zu Beginn von einem homosexuellen Pärchen und bald darauf von einer Nymphomanin berichtet wird. Hätte ich bei dem Alter des Buches nicht erwartet.

Der Splatterfaktor ist sehr hoch, doch leider kommt während den gesamten 220 Seiten weder Spannung oder eine Gruselstimmung auf. Auch schaffte es Herbert nicht mit der Fülle von blutigen Szenen mich in irgendeiner Weise zu berühren. Einfach nur langweilig.

Wo der Sinn darin liegt, jede Person seitenweise vorzustellen, um diese dann gleich wieder sterben zu lassen, entzieht sich völlig meinem Verständnis. Diese Beschreibungen waren so langweilig geschrieben, dass ich diese nur überflogen habe.

Das Ende des Buches konnte auch nicht überraschen. Das haben wir heute alles schon hundertmal in 3. klassigen Horrorfilmen gesehen.

Langweilige Zeitverschwendung
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Xorronxeen zu »James Herbert: Die Ratten«15.05.2007
Dieser Roman ist sehr gut gelungen. Der lockere und teils humorvolle Schreibstil von James Herbert gefällt mir ausserordentlich gut. Die Story an sich, wird nie langweilig, man kann sich in die Charaktere leicht hineinversetzen und man ist von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt.

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
Stephan Klein zu »James Herbert: Die Ratten«10.04.2007
Dieser Roman war mein allererster Gruselroman. Ich las ihn im Alter von 14 Jahren und ihm folgten zahlreiche weitere - von Stephen King & James Herbert, sowie Dean R. Koontz. Er hat mir damals jedenfalls so gut gefallen, dass er den Grundstein zu meiner Leseleidenschaft legte! Ich kann dieses Buch jedem weiterempfehlen, der einen guten und spannenden Grusel-Roman zu schätzen weiß und dem es nichts ausmacht, wenn James Herbert sehr genau beschreibt, was den Menschen widerfährt, die von den Ratten gefressen werden.
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