Jenseits von James Herbert

Buchvorstellung

Jenseits von James Herbert

Originalausgabe erschienen 1999unter dem Titel „Others“,deutsche Ausgabe erstmals 2000, 527 Seiten.ISBN 3-404-14452-X.Übersetzung ins Deutsche von Susanne Zilla.

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In Kürze:

Als die attraktive Shelly Ripstone das Büro des Privatdetektivs Nicholas Dismas betritt, kann dieser nicht ahnen, welche Gefahren ihm drohen. Denn Shellys Anliegen klingt zunächst völlig harmlos: Sie, die erst vor kurzem ihren Mann verloren hat, brachte vor ihrer Ehe ein Kind zur Welt. Dieses Kind war angeblich stark deformiert und starb kurz nach der Geburt. Doch Shelley Ripstone ist überzeugt, daß ihr Kind am Leben ist. Nicholas Dismas wird beauftragt, das Kind zu suchen. Er macht die Hebamme ausfindig, die seinerzeit bei der Geburt anwesend war. Doch die alte Dame, die in einem Seniorenheim namens Perfect Rest untergebracht ist, stirbt kurz nach Nicholas’ Besuch unter mysteriösen Umständen. Und überhaupt scheint in dem Altenheim nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen. Warum wird es beispielsweise von dem hochqualifizierten Dr. Wisbeech geleitet, der sich auf Geburtshilfe und Gynäkologie spezialisiert hat? Als einer von Nicholas’ Mitarbeitern brutal ermordet wird, überschlagen sich die Ereignisse, und Nicholas Dismas deckt ein Geheimnis auf, das auch seine eigene Vergangenheit berührt.

Ihre Meinung zu »James Herbert: Jenseits«

Janko zu »James Herbert: Jenseits«22.06.2011
Zähflüssig, wie erkaltende Lava zieht sich die Story auf ihren 527 Seiten. Fast vier Wochen habe ich gebraucht, um mich durch diesen Horror zu kämpfen. Der Plot ist zwar durchaus interessant, aber auch mit dermaßen vielen Fehlern gespickt, dass man meinen könnte, ihn hätte ein Fünftklässler übersetzt. Bis allerdings so richtig was passiert, ist man auch schon weit „Jenseits“ der Hälfte des Buches angelangt. James Herbert hat hier viel zu viel Längen eingebaut, die den Lesefluss derart stören, dass ich manchmal nach zehn Zeilen schon nicht mehr wusste, was ich soeben gelesen habe. Der Aufbau ist einfach viel zu langwierig und es ist vieles einfach zu uninteressant oder wird bereits zum wievielten mal angesprochen. Obschon die Protagonisten gut, interessant, sympathisch und „lebensnah“ gezeichnet sind, hat mir der Showdown in alter Hollywoodmanier endgültig den Rest gegeben und die ganze Sache nochmals um 5° abgewertet. Meine Wertung: 65°
Lares zu »James Herbert: Jenseits«19.09.2008
Ein Meilenstein der modernen Horrorliteratur. Allerdings sehr morbide und es würde mich nicht wundern, das deshalb nichts mehr von James Herbert eingedeutscht wurde. Die Sache mit Schuld und Sühne ist äusserst interressant. Andererseits ein schon fast kranker wie genialer Horrorroman. Dagegen wirken Ketchum und Laymon noch richtig zahm. Die Sache mit den Schwerstbehinderten(kein weiterer Kommentar) sollte ja angeblich von wahren Begebenheiten inspiriert worden sein. Genial und zwiespältig, sehr makaber.
Sativo zu »James Herbert: Jenseits«18.08.2008
Genial! In jeglicher Hinsicht ist der bis dato letzte ins deutsche übersetzte Roman von James Herbert überzeugend. Ein Horrorroman der Spitzenklasse: Verstörend, gnadenlos, ekelerregend und spannend bis zur letzten Seite. Diese Geschichte ist aus der Sicht eines an u.a. Spina Bifida leidenden Menschen geschrieben. Man kann sehr stark mitfühlen und mit erleben, was er aufgrund seiner Behinderungen erleiden muss. Darüberhinaus erschafft er eine düstere und beklemmende Atmosphäre, die mit grausamen Szenen durchsetzt ist.
Das dahinter stehende Thema "Reinkarnation"trägt dazu bei, die Geschichte spannender und interessanter werden zu lassen. Aufgrund der Theorie, dass der Protagonist als behinderter Mensch wiedergeboren wird, weil er im Vorleben anderen Menschen Leid zugefügt hat, lässt einige Fragen aufkommen und nicht nur was den Verlauf der Geschichte betrifft.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass sich deutsche Verlage finden, die seine weiteren Büchern veröffentlichen.
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