Todeskralle von James Herbert

Buchvorstellung

Todeskralle von James Herbert

Originalausgabe erschienen 1976unter dem Titel „The Survivor“,deutsche Ausgabe erstmals 1990, 315 Seiten.ISBN 3-453-04541-6.Übersetzung ins Deutsche von Hartmut Huff.

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In Kürze:

Ein Jumbo ist nahe einer englischen Kleinstadt in der Luft explodiert, alle 300 Passagiere sind ums Leben gekommen – mit Ausnahme des Co-Piloten David Keller. Rätselhafte Kräfte zwingen ihn, der Absturzursache auf den Grund zu gehen. Rund um den alten Friedhof, wo die Opfer begraben liegen, häufen sich unheimliche Ereignisse. Schon bald wird Keller mit einer schrecklichen Wahrheit konfrontiert …

Ihre Meinung zu »James Herbert: Todeskralle«

benfi zu »James Herbert: Todeskralle«27.01.2014
Der Roman 'Todeskralle' aus der Feder von Autor James Herbert ist ein einfacher Gruselroman, welcher leider lange vor sich hinplätschert. Die Geschehnisse sind oftmals vorhersehbar und trotz der flüssigen Schreibe des Autors hangelt der Roman lange an der Grenze der Langeweile. Der ungewollte Held David Keller gibt eine blasse Charaktere ab, welche eigentlich nur durch etwas interessant ist, was sie nicht hat: die Erinnerung an den Absturz! Die Handlung um die Geistererscheinungen wirkt schon ein wenig aufgesetzt und ich frage mich nun, was deren Tun und Handeln an manchen Stellen des Romans für einen Sinn ergibt, da es fern ihres eigentlichen Bestrebens ist. Das Finale des Romans fesselt den Leser dann allerdings doch nochmal an die Buchseiten. Allerdings ist der Plot dann doch überraschend banal und ohne nun zuviel verraten zu wollen - es kann ja sein, dass sich doch jemand an das Buch wagen mag - passt das Ende zum Gesamtbild des Romans ...
60°
SpaceLord zu »James Herbert: Todeskralle«25.03.2013
Der gute alte Herr Pulp ist wieder unterwegs! Für 50 Cent auf dem Flohmarkt erfeilscht liegt nun Todeskralle vor mir, und ich muss sagen: Absolut übertrieben sinnlos … aber das macht den Reiz aus.
Ich war ja schon immer ein Fan von billigem Horror. So was macht mir einfach Spaß. Zwar ist Ernsthaftigkeit nichts, was mir nicht gefallen würde, aber ich liebe diese 20 Jahre alten Trash-Schinken aus den Häusern Heyne und Goldmann – das ist wie die 60er-Jahre-Russen-SciFi, die ist heute schon wieder so witzig, dass sie als Klassiker zählt.
Und Herbert kann ja auch ganz gut schreiben. Die Stelle mit dem Mann, der sich immer mehr perversiert und die Kleider seiner Frau trägt, ist sehr gut, auch der Beinahe-Auto-Sex relativ am Anfang zeugt von schriftstellerischer Raffinesse. Die Story jedoch ist hoffnungslos abgehoben. Ich verstehe Todeskralle mehr als Satire als als ernstzunehmenden Roman, auch wenn ich glaube, dass Herbert das hier wirklich »Horror« nennen wollte … und der Verlag wirbt auch mit Nervenkitzel und Schockmomenten, und nicht – wie besser passend – mit Lachanfällen und wirrer Handlungsführung.
Das Ende könnte aus einem Z-Movie aus dem hintersten Drecksloch von Hinterhollywood sein, doch es passt perfekt ins Gesamtbild.
Für diese coole (auf jeden Fall in meinen Augen) Genre-Persiflage gibt’s 75° und ich werd mir bald den nächsten Herbert anschaffen. Denn das hat totale Lachgarantie :-D

Gezeichnet,

SpaceLord
Homicide187 zu »James Herbert: Todeskralle«27.02.2011
Am Anfang ist es etwas langatmig, da immer die Hauptstory erzählt wird und dann immer ein Kapitel was einzelnen Leute so in der Stadt passiert. Dann wird es recht spannend. Das Unnatürliche kommt und es werden einige Fragen aufgeworfen. Dann ist es bis zum Ende hin gut. Das enttäuscht dann aber doch etwas. Es ist zwar logisch aber dadurch wirkt die Mitte und das "Böse", welches immer d war so belanglos und unwichtig.
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