Unheil von James Herbert

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Unheil von James Herbert

Originalausgabe erschienen 1975unter dem Titel „The Fog“,deutsche Ausgabe erstmals 1990, 347 Seiten.ISBN 3-453-03676-X.Übersetzung ins Deutsche von Walter Brumm.

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In Kürze:

Plötzlich bricht das Unheil über Wiltshire herein. Ein unerklärliches Beben erschüttert die Stadt, Häuser stürzen ein, die Erde bricht auf. Aus der Tiefe steigen klebrige giftige Nebel auf, die Furien gewalttätigen Wahnsinns rasen durch die Stadt, panisches Entsetzen breitet sich aus – bis ein Mann dem Grauen der unheimlichen Nebelschwaden auf den Grund geht …

Ihre Meinung zu »James Herbert: Unheil«

benfi zu »James Herbert: Unheil«01.09.2013
Der zweite Roman aus der Feder von Autor James Herbert ähnelt vom Handlungsaufbau schon seinem Erstwerk 'Die Ratten'. Waren es damals die Nager, die über die Menschheit herfielen, ist es nun der Nebel, welcher allerdings über das ganze Land zieht. Die vermeintlichen Helden wurden jeweils in ihre Rolle gedrückt und in beiden Romanen glauben die jeweiligen Parteien der guten Seite, das Böse schon besiegt zu haben, bis es umso härter zurück schlägt! Die Werke werden übrigens als Horror-Romane eingestuft, wobei ich das Wort Katastrophen-Roman eher verwenden würde. Die Handlungen erinnern schon an diverse Filme aus dieser Richtung, haben aber einige heftigere Kapitel -als die Boing 747 in den Post-Tower von London schoss, wurden mir schauerlich die weit aus schrecklicheren und realen Geschehnisse von 9-11 bewusst. Allerdings stehen heutzutage manche Thriller an Grausamkeit den Erzählungen des Buches 'Unheil' in nichts nach. Erwarten darf der Leser auf keinen Fall jegliche übernatürlichen Kräfte, Gegner oder ähnliches - der Horror kommt aus Menschenhand! Herbert schafft es aber, trotzdem einen spannenden und bedrohlich wirkenden Roman zu gestalten, welcher von Walter Brumm gut in die deutsche Sprache übersetzt wurde. Wer also Lust auf trashigen und etwas sozial-kritischen Lesestoff aus den Siebzigern hat, wird mit diesem Buch gut bedient!
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