Homunculus von James P. Blaylock

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Homunculus von James P. Blaylock

Originalausgabe erschienen 1986unter dem Titel „Homunculus“,deutsche Ausgabe erstmals 1990, 382 Seiten.ISBN 3-453-04281-6.Übersetzung ins Deutsche von Biggy Winter.

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LemmyCaution zu »James P. Blaylock: Homunculus«24.03.2013
Im Jahr 1875 treffen sich in London die Mitglieder des Trismegistus-Clubs regelmäßig im Tabakladen eines gewissen Käpt´n Powers und beschäftigen sich scheinbar mit eigenartigen Dingen, z.B. dem Bau eines Raumschiffs, der Suche nach dem Perpetuum Mobile, Nachforschungen über ein gelandetes außerirdisches Gefährt und dessen Eigentümer Homunculus und was der geheimnisvollen Dinge mehr sind.
Diesem Homunculus wird die Macht über Leben und Tod zugeschrieben, die Fähigkeit zur Umwandlung von Metallen und weiß der Teufel, was noch alles. Daher sind auch andere Personen hinter Homunculus her, um seine Fähigkeiten für sich zu nutzen. Doktor Narbondo und seine Helfer, die dem Geheimnis des Lebens auf der Spur sind, oder Kelso Drake, der Fabrikbesitzer, der großes Interesse an einer Erfindung wie dem Perpetuum Mobile hegt, um seinen Reichtum zu vergrößern.
Es ist aber auch die Geschichte einiger geheimnisvoller Kästchen, in denen sich manch wundersame Dinge verbergen und die des öfteren den Besitzer wechseln. Zudem steht die Rückkehr von Dr. Birdlip kurz bevor, der sich mit seinem Luftschiff und einem der Kästchen an Bord London nähert, um hier nach jahrelanger unentwegter Luftreise wieder zu landen.
Das Buch lässt sich schwer einordnen, unabhängig davon, dass es Spaß macht, es zu lesen. In der Tradition der Phantastik stehend, bietet es Inhalte des Horrors, der SF wie der Fantasy. Die Jagd nach den verschiedenen Kästchen zieht sich über den größten Teil der Geschichte hinweg, dass man bald nicht mehr weiß, wer denn nun gerade welches Kästchen in seinem Besitz hat und warum eigentlich, was aber dem Lesevergnügen eigenartigerweise keinen Abbruch tut. Eine intensive Reise durch die Abgründe menschlicher Sehnsüchte und Träume.
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