Der Prometheus-Code von James Patterson

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2007unter dem Titel „Saving the World and Other Extreme Sports“,deutsche Ausgabe erstmals 2008, 288 Seiten.ISBN 384321008X.Übersetzung ins Deutsche von Edda Petri.

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In Kürze:

Max – kurz für: Maximum Ride – und ihre Geschwister sind das Ergebnis eines genetischen Experiments. Vor ihrer Geburt hat man ihnen Gene einer fremden Art eingepflanzt. Zu 98 Prozent sind sie Mensch, zu 2 Prozent Vogel. Die geheime Organisation, die für diese Experimente verantwortlich ist, hat ihre natürlichen Feinde auf sie angesetzt. Die Eraser sind eine Kreuzung aus Menschen und Wölfen, und sie machen Jagd auf alles, was sich bewegt. Doch nun drehen Max und ihr Schwarm den Spieß um und nehmen selber die Jagd auf. Max hat sich zum Ziel gesetzt, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen und stößt dabei auf ein Geheimnis, das größer ist, als sie selber ahnt. Denn wie einst Prometheus für die Menschen das Feuer vom Himmel holte, so ist es auch ihr vorherbestimmt, die Menschheit zu retten – von der sie selbst niemals ein Teil sein kann.

Das meint Phantastik-Couch.de: „;Flug mit Überschall“90

Mystery-Rezension von Dietmar Thomas

Manchmal ist es gut, wenn Menschen ihren alten Job an den Nagel hängen und einfach das machen, was sie schon immer machen wollten. James Patterson ist so ein Fall. Lange Zeit war er Kreativ-Chef einer großen New Yorker Werbeagentur und beschloss dann, sein Glück in der Schriftstellerei zu suchen. Dass er es gefunden hat, daran besteht heute bei einer Gesamtauflage von über 130 Millionen verlegten Büchern sicherlich kein Zweifel mehr. Patterson gilt als Meister des Thrillers. Und das aus gutem Grund. Er versteht es wie kaum ein zweiter, die Handlungsfäden virtuos durcheinander zu wirbeln und bis zur letzten Seite den Ausgang des Plots offen zu lassen. Das liegt auch immer an der Glaubwürdigkeit seiner Charaktere, zu denen der Leser schnell eine emotionale Bindung aufbaut und dann für den Rest des Buches mitleidet.

Einen besonders außergewöhnlichen Charakter – und damit auch eine neue Thriller-Reihe -schuf Patterson mit dem Mädchen Max. Sie ist kein normales junges Mädchen, sondern das Ergebnis eines Genexperiments. Zu einem großen Teil Mensch, zu einem kleinen Vogel: Max hat Flügel und kann tatsächlich fliegen. In „;Der Tag, an dem der Wind dich trägt“ tauchte sie, geflohen aus einem mysteriösen Labor in den Wäldern Colorados, zum ersten Mal auf. Patterson stellte ihr die Tierärztin Frannie und den Ex-FBI-Agenten Kit zur Seite, die vom Moment der Entdeckung der Kleinen und ihrer Fähigkeiten nicht nur nach dem mysteriösen Schöpfer suchten, sondern auch ständig um ihr Leben bangen mussten. In „;Das Ikarus Gen“ ging die Jagd weiter, nicht minder blutig und aufregend wie im Premierenband. Die Fans hungerten förmlich nach einer weiteren Fortsetzung.

Gleicher Name, gleiche Idee, gleiche Story?

Patterson horchte auf seine Fans. Nun, nicht ganz. „;Maximum Ride – Das Pandorra Projekt“ hieß das Buch, und wieder einmal bewies er, dass eins und eins nicht unbedingt zwei sein muss. Zwar heißt die Hauptfigur auch Max(imum), ist ebenfalls genverändert, hat aber mit der bekannten Max aus den Vorgängerbänden nichts zu tun. Auch Frannie und FBI-Agent Kit tauchen nicht auf. Das klingt verwirrend, mancher mag sich Fragen „;Warum nicht einfach der alten Geschichte ein weiteres Kapitel hinzufügen?“ Ein Aufschrei der Fangemeinde blieb aber aus. Denn Patterson hatte die Story – auch wenn die Zutaten bekannt zu sein schienen – tatsächlich neu erfunden. Von nun an ging es in dem Buch nicht mehr um das „;Wie?“ und „;Woher?“, sondern einzig und allein ums nackte Überleben. Und das im wahrsten Sinne des Wortes! Gar nicht nett für Max und ihre Geschwister, hatte Patterson nämlich noch flugs eine weitere Rasse genverändert und ins Leben gerufen – die Eraser. Eine sehr blutrünstige und bissige Mischung aus Menschen und Wölfen. Ihre Lieblingsfutter: Max und Co. Weiter ging die Geschichte im „;Zerberus Faktor“, jetzt liegt bereits der dritte Band um Maximum Ride und ihre Geschwister vor. Und die Story wird kein bisschen langweilig.

Patterson weiß, wie er seine Leser bei der Stange hält. Bereits nach gut 20 Seiten hat das Buch so viel Fahrt aufgenommen, dass man es kaum aus der Hand legen mag. Wohl kaum ein anderer Autor hat den Begriff Pageturner so verdient wie der Amerikaner. Nach jeder umgeschlagenen Seite hört der Leser eine innere Stimme, die ihm sagt: Komm, nur noch dieses eine Kapitel …Dabei ist „;Der Prometheus Code“ keine leichte Kost. Es geht um Ethik auf höchstem Niveau, das Buch ist blutig und es ist nervenaufreibend. Nichts also für diejenigen, die einen netten und spannenden Roman zum Abschalten lesen wollen. Max und ihre Geschwister halten auf Trab. Doch wer sich auf diese Achterbahnfahrt einlässt, den erwarten 285 vergnügliche Seiten. Pattersons Schreibe ist einfach und mächtig zugleich. Schnell bauen sich vor dem geistigen Auge die Orte der Handlung auf, die Dialoge sind einprägsam und sprühen an vielen Stellen vor Witz. Mit das Beste an dem Buch, abgesehen von der Story, aber ist – auch ohne Vorkenntnis der ersten Bände findet der Leser schnell in die Geschichte und fiebert mit.

Ihre Meinung zu »James Patterson: Der Prometheus-Code«

Ikuto_Kuro_Neko zu »James Patterson: Der Prometheus-Code«28.08.2011
Ich war von Anfang an beigeistert, von den Büchern, wobei ich zu erst Maximum Ride (die 3 Bände + die anderen engischen) gelesen haben und dann erst auf "Der Tag an dem der Wind dich trägt" und "das Ikerus-Gen" gestoßen. Ich bin immer wieder beigestert und kann diese ganzen bücher einfach nicht aus der Hand legen.

Es ist immer wieder unglaublich wie sehr man in das Buch gezogen wird.

Ein lese erlebniss der besonderen Art
trixi zu »James Patterson: Der Prometheus-Code«25.10.2008
Ich habe die ersten paar Seiten gelesen und merkte, dass es wohl noch Bücher vor diesem Band gab. Nun weiss ich nicht, mit welchem Buch ich anfangen muss, damit ich die Geschichte geniessen kann. Kann mir jemand sagen, wie sich die Reihe nun zusammensetzt? Mit welchen Band fängt nun "Maximum-Ride" an? Muss ich die Bücher: "Der Tag, an dem der Wind dich trägt" und "Das Ikarus Gen" vorher gelesen haben?
jddhhg zu »James Patterson: Der Prometheus-Code«11.06.2008
Patterson weiß, wie er seine Leser bei der Stange hält. Bereits nach gut 20 Seiten hat das Buch so viel Fahrt aufgenommen, dass man es kaum aus der Hand legen mag. Wohl kaum ein anderer Autor hat den Begriff Pageturner so verdient wie der Amerikaner. Nach jeder umgeschlagenen Seite hört der Leser eine innere Stimme, die ihm sagt: Komm, nur noch dieses eine Kapitel … Dabei ist „Der Prometheus Code“ keine leichte Kost. Es geht um Ethik auf höchstem Niveau, das Buch ist blutig und es ist nervenaufreibend. Nichts also für diejenigen, die einen netten und spannenden Roman zum Abschalten lesen wollen. Max und ihre Geschwister halten auf Trab. Doch wer sich auf diese Achterbahnfahrt einlässt, den erwarten 285 vergnügliche Seiten. Pattersons Schreibe ist einfach und mächtig zugleich. Schnell bauen sich vor dem geistigen Auge die Orte der Handlung auf, die Dialoge sind einprägsam und sprühen an vielen Stellen vor Witz. Mit das Beste an dem Buch, abgesehen von der Story, aber ist – auch ohne Vorkenntnis der ersten Bände findet der Leser schnell in die Geschichte und fiebert mit.
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