Der Kampf des Jahrhunderts von Jan Oldenburg

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Der Kampf des Jahrhunderts von Jan Oldenburg

deutsche Ausgabe erstmals 2014, 336 Seiten.ISBN 3-492-70339-9.

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In Kürze:

Es ist der spektakulärste Kampf, den die Fernen Länder je gesehen haben! Seien Sie dabei, wenn der größenwahnsinnige Tyrann Horfax gegen den ehrenhaften Schmied Dorgol in der Arena antritt. Aber schließen Sie keine Wetten ab – dies ist ein Roman von Jan Oldenburg. Da können wir für nichts garantieren, außer für die konsequente Beanspruchung von Hirn und Lachmuskeln. Ohne das königliche Geschlecht derer von Grymmenstein wäre das Koboldreich Arkzul sicherlich nie geworden, was es heute ist: Ein einzigartiger Ort voller Leben, Leid und Unterdrückung. Und Hunger natürlich. Glücklicherweise hat Horfax der Dritte von Grymmenstein sein Volk fest in seiner kleinen, fetten Hand (auch wenn er von Tuten und Blasen keine Ahnung hat). Doch kurz nachdem er sich selbst zum Gott erklärt hat, wird sein Leben von einem ehrenhaften Schmied durcheinander geworfen, der eine Rebellion anzettelt. Horfax muss fliehen, aber eines weiß er sicher: Er wird wiederkommen. Har, har!

Ihre Meinung zu »Jan Oldenburg: Der Kampf des Jahrhunderts«

geronimox zu »Jan Oldenburg: Der Kampf des Jahrhunderts«27.05.2015
Ein KoboldGnomTroll Fantasyroman mit Brachialhumor und eher kleinem Unterhaltungswert.

Der Autor überträgt eine griechische Tragödie ins Märchenreich: Ein blutrünstiger Tyrann (Kobold Horfax) wird von einem Herausforderer aus dem Volk (Gnom Dorgol) besiegt und vom Thron gestossen. Er muss fliehen und lernt als anonymer Kobold auf der Flucht zum ersten Mal das normale Leben des von ihm vorher geknechteten Volkes inklusive Nächstenliebe, Güte und Freundschaft kennen. Durch diese Erlebnisse geläutert, erobert er die Krone von seinem inzwischen selbst zum Despoten gewordenen Gegner zurück.

Diese Minimalhandlung lässt Autor Oldenburg in einem komplett menschenfreien Gnom-, Troll- und Koboldmärchenreich spielen und verlässt sich in punkto Humor voll auf die Ausschmückung der körperlichen und geistigen Unzulänglichkeiten der verschiedenen Märchenrassen. Der Roman lässt sich einfach weglesen, aber ich konnte ihn auch wegen fehlender Spannung und der vorhersehbaren Minimalhandlung nach jeder Seite ohne Reue beiseitelegen.

Mein Fazit: Eine nette Bahnhofslektüre bei Lokführerstreiks mit kleinem Schmunzelfaktor, jedoch ohne die oben vollmundig angekündigte Beanspruchung von »Hirn und Lachmuskeln«.

6/10

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