Betörende Dunkelheit von Jeaniene Frost

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2014unter dem Titel „Up from the Grave“,deutsche Ausgabe erstmals 2015, 352 Seiten.ISBN 3-442-38378-1.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Ein abtrünniger CIA-Agent treibt im Geheimen einen skrupellosen Plan voran. Nur die ehemalige Vampirjägerin Cat und ihr vampirischer Ehemann Bones können noch verhindern, dass es zum offenen Krieg zwischen Menschen und Untoten kommt. Doch jedes Geheimnis, das sie aufdecken, bringt sie und ihre Freunde in noch größere Gefahr. Denn es gibt Schicksale, die schlimmer sind als der Tod. Sollten Cat und Bones versagen, wäre ein kaltes Grab für die Ewigkeit noch ihr geringstes Problem …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Wenn Wissenschaftler mit Vampir und Ghul-DNA herumdoktoren droht der Weltuntergang“73

Fantasy-Rezension von Carsten Kuhr

Eigentlich hat Cat, die ehemalige Halbvampirin den streng geheimen Heimatschutz, der die Menschen vor den übernatürlichen Wesen schützen soll, schon vor Jahren verlassen. Seitdem ihr Onkel, der die Abteilung geleitet hat das Zeitliche gesegnet hat und nur mehr als Geist umgeht, hat sie den Kontakt weiter einschlafen lassen. Dann aber erreichen sie beunruhigende Gerüchte. Ihre alten Kameraden melden sich nicht mehr, der neue Leider der Abteilung scheint, gedeckt von ganz Oben, sein eigenes Süppchen zu kochen und ihr geisterhafter Onkel verweigert hartnäckig jegliche Auskunft zu dem, was da unter den Tisch gekehrt werden soll.

Zusammen mit ihrem Mann Bones und einigen Verbündeten macht sie sich auf, nicht nur Licht ins Dunkel zu bringen, sondern ihre verschollenen Ex-Untergebenen zu suchen. Dass sie dabei einem perfiden Plan auf die Spur kommt, der dazu führen könnte, dass es zum finalen, alles vernichtenden Krieg zwischen Ghulen und Vampiren führen könnte heizt die explosive Stimmung weiter an. Als Cat dann erfährt, dass mit ihrer DNA experimentiert wurde, ist endgültig Schluss mit lustig …

Packender und passender Abschluss einer besonderen Urban Fantasy Reihe

Jeaniene Frost etwas andere Urban Fantasy erfreut sich auch bei uns großer Beliebtheit. Zusammen mit den Spin-Offs hat die Autorin über die Jahre ihre übernatürliche Welt ausgebaut, mit einer Pseudohistorie unterfüttert und uns immer wieder gelungene Mischungen aus paranormalen Wesen, packenden Kämpfen und ein wenig Romantik vorgelegt. Dabei spielt sie eindeutig in der Liga einer Laurell K. Hamilton (Anita Blake), Kim Harrison (Rachel Morgan) oder Ilona Andrews (Stadt der Finsternis).

Mit vorliegendem Roman schließt sie ihre Reihe um Cat & Bones vorläufig ab. Und sie macht das wahrlich nicht schlecht. So gut wie alle über die Jahre liebgewonnenen Figuren haben noch einmal ihren Auftritt, dürfen sich, wenn auch oftmals nur kurz, vom Leser verabschieden. Im Gegensatz zu vielen ihrer Kolleginnen hat es Frost verstanden, ihr Finale in sich logisch aufzubauen, den Rückzug ihrer Hauptfiguren nachvollziehbar zu begründen und den Leser so zufrieden zurückzulassen.

Auch inhaltlich bietet der Roman noch einmal alle Ingredienzien, die wir von einem Werk des Zyklusses erwarten. Da wird intrigiert, gefoltert und gefightet dass es eine wahre Pracht ist. Das hat Rasanz, unterhält bestens auch wenn man die Serie kennen sollte, um der Handlung wirklich folgen zu können.

So ist dies ein rundum gelungener Abschluss der darauf hoffen lässt, dass uns die Autorin demnächst Neues aus Ihrem Schreibzimmer vorlegen wird.

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