Der erste Fürst von Jim Butcher

Buchvorstellung

Der erste Fürst von Jim Butcher

Originalausgabe erschienen 2009unter dem Titel „First Lord's Fury“,deutsche Ausgabe erstmals 2012, 640 Seiten.ISBN 3-442-26789-7.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Tavi von Calderon, der so lange als magielos verachtet war, sieht sich seiner Bestimmung gegenüber. Denn seine Kräfte sind endlich erwacht, und sie sind größer als die der mächtigsten Fürsten Aleras. Und das geschah keinen Tag zu früh! Die unmenschlichen Vord fallen mit ihren Horden über Alera her. Nichts scheint sie stoppen zu können. Nur wenn Tavi sein Erbe annimmt, kann er die zerstrittenen Parteien des Reiches einen. Denn für das Überleben von Alera ist es nötig, dass die Mächtigen des Reiches ihr Knie vor ihm beugen – dem neuen Ersten Fürsten von Alera!

Ihre Meinung zu »Jim Butcher: Der erste Fürst«

Manfred Rathunde zu »Jim Butcher: Der erste Fürst«05.02.2014
JIM BUTCHER „Codex Alera – Der Erste Fürst“ ,blanvalet‘

Ein herausragender Schriftsteller hat sich in den Fantasy-Herzen so richtig breitgemacht. Jim Butchers Welt „Alera“ hat sich verselbständigt und verfolgt den Leser bis in seine Träume. Im allgegenwärtigen Umfeld von Elementarkräften, muss Tavi erkennen, dass er einer der besten Wirker geworden ist, wo er vorher nicht den blassesten Schimmer hatte. Nun ja, Elternerbe setzt sich manchmal durch. Nur stellt sich die Frage, wie geht man damit um? Jimmy inszeniert einen Tanz auf dem Drahtseil der Emotionen, gleichzeitig probt er den Aufstand mit dem Tanz auf dem Vulkan, den Gaius Sextus, (Opa), hinterlassen hat, um seine Welt zu schützen, nur ist Gaius Oktavian (Enkel) schon bereit? Meister Butcher zieht viele Stränge zusammen. Sein geistiger Sohn hat viele Dinge getan, die keiner vor ihm nur angedacht hätte. Ein Bündnis mit Völkern zu schmieden, die so unterschiedlicher nicht sein können. Aleraner, sein eigenes Ich, wohl eher menschenähnlich, mit allen Konsequenzen, den Marat, Barbaren, der humanen Erscheinungsform nicht unähnlich, aber im Denken so ganz anders als wir, den Canim, einer Rasse von Wolfsmenschen, deren Denken und Fühlen eher auf die Marat zutrifft und im Norden werden die Eismenschen, zum Kampf gegen den schier unbezwingbaren gemeinsamen Feind, die Vord, gewonnen. Eine Rasse, die gewillt ist zu lügen, zu betrügen, trifft plötzlich auf andere Parteien, die genau das nicht wollen, können und auch nicht tun. Und Tavi will auf diesen Eigenschaften aufbauen, viel Zeit bleibt nicht, da die Vord in unübersehbaren Massen auf seine Allianz einstürmen. Aber Jim ist mehr als nur ein Kriegsberichterstatter, er modelliert seine Figuren nach seinem Sinne und lässt sie dementsprechend handeln. Wo Dummheit auf dem Vormarsch ist, muss Tavi improvisieren. So überschreibt er den Eismenschen das Bollwerk als Eigentum, welches jahrhundertelang der Streitapfel war und mietet es. Trotz aller Anstrengungen, den Frieden der Allianz zu stabilisieren und zu stärken, gibt es immer noch den ultimativen Feind. Und im Angesicht der Niederlage, gibt es immer noch Kleingeister, leider an einflussreichen Stellen (der Vergleich zur heutigen Zeit drängt sich förmlich auf), die ein gemeinsames Vorgehen ablehnen. Butcher hat hier ein Werk hingelegt, wo nach man sich alle Finger leckt und nicht nur beim Umblättern. Fantasy vom Feinsten, mit feiner Ironie garniert, auf jeder Seite mit einer neuen Überraschung gewürzt, das Teil klebt buchstäblich zwischen den Fingern, bis zu Ende. (MRD)

ISBN 978-3-442-26789-7 759 Seiten 15,00 € (D) 15,50 € (A)
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