Die Tulpe des Bösen von

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Die Tulpe des Bösen von

Originalausgabe erschienen 2008, 432 Seiten.ISBN 3-426-66262-0.

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In Kürze:

Amsterdam 1671. Bis vor kurzem hielt das „Tulpenfieber“ die Niederlande in Atem – hochgefährliche Spekulationen mit Tulpenzwiebeln kosteten nicht wenige Bürger die Existenz. Und noch immer treffen sich wöchentlich die „Verehrer der Tulpe“, ein exklusiver Club ...

Als sich eines Abends ein ehrenwertes Mitglied, Bankier de Koning, auf den Heimweg macht, wird er von einer fremden Frau angehalten und brutal niedergestochen. Amsterdam ist in Aufruhr. Er ist der zweite Ermordete, der ein seltenes Blütenblatt in der Hand hält. Inspektor Jeremias Katoen führt die Ermittlungen, bei denen fanatische Liebhaber und ebenso fanatische Tulpenhasser ihn auf die Spur eines extrem raren und gefährlichen Exemplars bringen, das einst im Osmanischen Reich gestohlen wurde. Ein dämonisches Gewächs von schillernder Farbe, das jeden, der ihm zu nahe kommt, den Verstand verlieren lässt …Nun scheint die Tulpe des Bösen in die Hände von Landesverrätern geraten zu sein. Und Jeremias Katoens Leben hinge bald am seidenen Faden, wären da nicht ein ihm blind ergebener Betteljunge und eine fechtkundige junge Frau.

Ihre Meinung zu »Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen«

tassieteufel zu »Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen«14.06.2011
Amsterdam 1671, rätselhafte Morde an ehrbaren Bürgern erschüttern die Stadt, jeder Tote hat in der Hand das Blütenblatt einer unbekannten Tulpenart, schwarz mit roten, tropfen förmigen Tupfern. Amtsinspektor Jeremias Katoen findet bei seinen Ermittlungen schnell heraus, das die Toten der Vereinigung "Verehrer der Tulpe" angehörten.
Die Jagd nach dem Mörder gestaltet sich schwieriger als gedacht und während der Er mittlungen kreuzen ein fanatischer Tulpenzüchter, ein ebenso fanatsicher Tulpenhasser, eine Bande von Kartenschnappern ein Schlangenkind und diverse zwielichtige Perosonen Katoens Weg. Nichts ist so wie es scheint und immer wenn der Inspektor auf einen Hinweis stößt, der ihn scheinbar weiter bringt, tut sich nur ein weiteres Rätsel auf.
Der Krimifall ist geschickt konstruiert, als Leser durchschaut man das verzwickte Geflecht aus Mord und Verschwörung nicht und immer wenn man meint , abzusehen wohin das Ganze steuert, gibt es eine geschickte Wendung im Geschehen, die dem Ganzen wieder eine völlig andere Richtung verleiht.
Das historische Amsterdam wird opulent, farbenpächtig und sehr anschaulich geschildert. Jörg Kastner gelingt es dabei, verrufene Hafenviertel genauso lebendig zu schildern wie eine Gesellschaft in besseren Kreisen, das Leben der einfachen Leute oder eine Gerichts-
verhandlung, als Leser hatte ich das Gefühl, immer mittendrin zu sein.
Während Jeremias Katoen in "Die Farbe Blau" nur eher am Rande agierte, lernt man ihn in diesem Buch besser kennen, selber aus einfachen Verhältnissen stammend, hat er sich
doch Mitgefühl und Verständnis für die erhalten, die es im Leben nicht so gut getroffen haben und das macht ihn zu einer sehr sympatischen Hauptfigur.
Wie ebenfalls im Vorgänger hat der Autor auch hier real existierende Figuren u. Gescheh nisse in die Geschichte intergriert und es ist ihm sehr gut gelungen diese Tatsachen mit der fiktiven Tuple des Bösen und den historischen und politischen Gegebenheiten zu ver knüpfen.

Fazit: opulenter Histo-Krimi mit viel historischem Flair und Lokalkolorit. Eine verzwickte Krimihandlung die mit Mord, Intrige und Verschwörung aufwartet u. bis zum Ende hin nicht durchschaubar ist und von lebendigen Charakteren bevölkert wird.
tassieteufel zu »Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen«14.06.2011
Amsterdam 1671, rätselhafte Morde an ehrbaren Bürgern erschüttern die Stadt, jeder Tote hat in der Hand das Blütenblatt einer unbekannten Tulpenart, schwarz mit roten, tropfen förmigen Tupfern. Amtsinspektor Jeremias Katoen findet bei seinen Ermittlungen schnell heraus, das die Toten der Vereinigung "Verehrer der Tulpe" angehörten.
Die Jagd nach dem Mörder gestaltet sich schwieriger als gedacht und während der Er mittlungen kreuzen ein fanatischer Tulpenzüchter, ein ebenso fanatsicher Tulpenhasser, eine Bande von Kartenschnappern ein Schlangenkind und diverse zwielichtige Perosonen Katoens Weg. Nichts ist so wie es scheint und immer wenn der Inspektor auf einen Hinweis stößt, der ihn scheinbar weiter bringt, tut sich nur ein weiteres Rätsel auf.
Der Krimifall ist geschickt konstruiert, als Leser durchschaut man das verzwickte Geflecht aus Mord und Verschwörung nicht und immer wenn man meint , abzusehen wohin das Ganze steuert, gibt es eine geschickte Wendung im Geschehen, die dem Ganzen wieder eine völlig andere Richtung verleiht.
Das historische Amsterdam wird opulent, farbenpächtig und sehr anschaulich geschildert. Jörg Kastner gelingt es dabei, verrufene Hafenviertel genauso lebendig zu schildern wie eine Gesellschaft in besseren Kreisen, das Leben der einfachen Leute oder eine Gerichts-
verhandlung, als Leser hatte ich das Gefühl, immer mittendrin zu sein.
Während Jeremias Katoen in "Die Farbe Blau" nur eher am Rande agierte, lernt man ihn in diesem Buch besser kennen, selber aus einfachen Verhältnissen stammend, hat er sich
doch Mitgefühl und Verständnis für die erhalten, die es im Leben nicht so gut getroffen haben und das macht ihn zu einer sehr sympatischen Hauptfigur.
Wie ebenfalls im Vorgänger hat der Autor auch hier real existierende Figuren u. Gescheh nisse in die Geschichte intergriert und es ist ihm sehr gut gelungen diese Tatsachen mit
der fiktiven Tuple des Bösen und den historischen und politischen Gegebenheiten zu ver knüpfen.

Fazit: opulenter Histo-Krimi mit viel historischem Flair und Lokalkolorit. Eine verzwickte Krimihandlung die mit Mord, Intrige und Verschwörung aufwartet u. bis zum Ende hin nicht durchschaubar ist und von lebendigen Charakteren bevölkert wird.
Kerstin zu »Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen«13.06.2011
Hallo, mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich bedauere es sehr, daß es kein weiteren Teil davon gibt. Ich genieße die Geschichte von Amsterdam um 1670. Jörg Kastner hat alles auf den Punkt getroffen...Neugier geweckt, spannend geschrieben, viel Geschichte eingebaut...ich bin voll begeistert. Danke Jörg Kastner...dieses Buch ist echt eine Bereicherung.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
BT zu »Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen«28.09.2010
Jörg Kastner hat seinen zweiten Roman um Jeremias Katoen eingebunden in die historischen Ereignisse des Jahres 1671, als die Niederlande kurz vor dem Krieg mit Frankreich stehen und der Einmarsch der französischen Truppen immer wahrscheinlicher wird. Kurz nacheinander werden in Amsterdam zwei Männer ermordet, die der Vereinigung der Liebhaber der Tulpenfreunde angehören. In der rechten Hand der Toten findet man das Blütenblatt einer bis dahin unbekannten Tulpenart. Jeremias Kattoen, dem Leser schon aus "Die Farbe Blau" bekannt, übernimmt die Ermittlungen. Bald wird klar, dass die Vereinigung der Liebhaber der Tulpenfreunde nicht nur hehre Motive hat und die ermordeten Mitglieder keinesfalls unbescholtene Bürger sind.

Wenn Jörg Kastner erzählt, dann ist man mitten drin im Geschehen, zieht mit Jeremias Katoen durch das Labyrinth des nächtlichen, nebelverhüllten Amsterdam und fühlt das beklemmende Gefühl der Gefahr, der er ausgesetzt ist. Genauso genießt man aber die ruhigeren Passagen, in denen sich der Ermittler eine kleine Pause gönnt und die auch dem Leser ein wenig Luft verschaffen in diesem rasanten und abwechslungsreichen Krimi, der auf jeder Seite zum Miträtseln einlädt, oft auf falsche Fährten führt, dem Leser nebenbei noch einen lehrreichen Exkurs über die Geschichte der Tulpe bietet und am Ende für eine überraschende Auflösung sorgt.

Es ist ein lebensechtes Bild, das Jörg Kastner von Amsterdam, seinen Bewohnern und deren Ängste, Sorgen und Träumen zeichnet. Immer, wenn ich eines seiner Bücher um Jeremias Katoen lese, wünschte ich, ich könnte in der Zeit zurückreisen, mit dem Boot über die Grachten fahren, die Märkte besuchen, Tulpenfelder besichtigen und in einer der kleinen Garküchen Schmalzbrote oder in Wein gedünsteten Fisch genießen.

Ich hoffe, dass dies nicht der letzte Roman um den Ermittler Jeremias Katoen war, denn ich würde mich gerne wieder von Jörg Kastner ins historische Amsterdam entführen lassen.

Dieser Krimi ist ein Muss für Leser, die anspruchsvolle historische Krimis mit zeitgeschichtlichem Hintergrund lieben
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Silberfee28 zu »Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen«20.10.2009
Zum Inhalt: Amsterdam im 17. Jahrhundert in der Blüte seines Wandels.
Das Tulpenfieber hat so manchen Kaufmann seine Existenz gekostet als sich neuer Schrecken in Amsterdam breit macht. Angesehene Kaufleute Amsterdams und Mitglieder des „Freundeskreis der Tulpenliebhaber“ werden in der Nacht heimtückisch ermordet. Als Erkennungszeichen hinterlässt der oder die Mörderin ein schwarzes Tulpenblatt mit roten Tropfen, eine extrem seltene und teure Art.
Wir es dem Amtsinspektor Katoen gelingen den Mörder zu stellen ?


Meine Meinung zum Buch:
Jörg Kastner hat sich mit seinem Fortsetzungsroman um den Amtsinspektor Jeremias Katoen eine wahrlich interessante und turbulente Zeit der niederländischen Geschichte ausgesucht.
Als Leser hat man trotz der detaillierten Karte von Amsterdam jener Zeit und dem umfangreichen Personenregister seine Schwierigkeiten dem Roman zu folgen.
Der Autor verliert sich sehr oft in Nebenschauplätze, die ebenso ausgeschmückt an Sprache und Reichhaltigkeit an Personen besetzt dargestellt werden wie die eigentliche Haupthandlung und damit dem Leser den Eindruck vermitteln für die Geschichte wichtig zu sein.
Der eigentliche roten Faden, der dem Leser Orientierung verschaffen könnte, geht völlig unter bzw. lässt sich partout nicht finden.
Um die Verwirrung zu komplettieren erdrückt Jörg Kastner den Leser geradezu mit historischen Fakten, Daten und Geschichten. Zeilenweise ohne jeglichen Witz und Charme für den Leser repetiert er die niederländische – wenn zugegebener maßen nicht uninteressante- Geschichte.
Genauso klar und realistisch ohne die Auslassung jeglicher Details wird das Motiv der Liebe in die Geschichte mit ein gebunden, sei es in melodramatischer Form durch eine unerfüllte Liebe oder in realistisch wiedergegebenen Szenen liebesaktlicher Genüsse die zeitweise beim Leser den Eindruck erwecken im falschen Genre zu sein.
Richtige Spannung kommt selten auf und wenn doch, dann wird sie garantiert durch die in sich völlig konfuse Story wieder im Keim erstickt.
Die Charaktere die Kastner erschafft sind erstaunlich klar gezeichnet und man muss es leider so sagen wohl das Meisterstück an diesem Roman. Umso konfuser die Geschichte, der Plot, umso klarer sind die Charaktere. Der Amtsinspektor Katoen, die Helferin mit dem Schwert oder auch der Betteljunge aus dem Waisenhaus, sie werden alle liebevoll beschrieben und handeln völlig authentisch und realistisch.

Fazit:
Auch wenn es sich um ein gebundenes Buch handelt, ist das Preis - Leistungs Verhältnis deutlich zu schlecht.
Das Zusammenspiel von historischem Roman und Kriminalgeschichte ist hier nicht gelungen.
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