Asyl zwischen den Sternen von John Brunner

Buchvorstellung

Asyl zwischen den Sternen von John Brunner

Originalausgabe erschienen 1960unter dem Titel „Sanctuary in the Sky“,deutsche Ausgabe erstmals 1963, 79 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

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seoirse_siuineir zu »John Brunner: Asyl zwischen den Sternen«25.03.2010
Die leider manchmal etwas holprige deutsche Übersetzung stammt von Heinz Zwack und erschien 1963 im PABEL-Verlag / Rastatt als UTOPIA - Sonderband 204.

Die Geschichte spielt in einer nicht näher bestimmten Zukunft in einem von verschiedenen Menschenrassen besiedelten Planetensystem. Neben den beiden "Herrscherrassen" - den Cathrodynern auf der einen und den matriarchalisch organisierten Pags auf der anderen Seite - gibt es noch mehrere "Sklavenrassen", die entweder von dem einen oder anderen Herrschervolk ausgebeutet und unterdrückt werden. Zwischen diesen beiden Machtblöcken steht das Volk der Glaither, die sich bisher ihre Neutralität bewahren konnten. Die Glaither beherrschen die "Waystation", eine gigantische Raumstation, die von ihnen in grauner Vorzeit entdeckt worden ist und deren genauen Ursprung niemand kennt. Sowohl Cathrodyner als auch Pag erheben Anspruch darauf, die eigentlichen Erbauer der Waystation zu sein und versuchen - wenn auch versteckt -, die Kontrolle darüber zu gewinnen.
Die Waystation wird von den Glaithern derart verwaltet, daß jedes Volk - auch die Sklavenrassen - einen zugewiesenen Teil in eigener Verantwortung beherrscht. Sie dient als intergalaktisches Urlaubsparadies aber auch als "neutraler Boden", auf dem sich die verfeindeten Rassen zum einen austauschen können, zum anderen allerdings auch versuchen, sich gegenseitig auszuspionieren.

Diese Geschichte läßt sich als Parabel auf den "kalten Krieg" ansehen, der in den frühen 1960ern auf seinem Höhepunkt war. Hier standen sich bekanntlich die USA und die Sowjetunion mit ihren jeweiligen Vasallenstaaten (NATO - Warschauer Pakt) gegenüber. Wie Brunner letztlich diesen Konflikt löst (oder auch nicht löst - das Ende bleibt offen, gibt aber Anlaß zur Hoffnung), hat mit den Gegebenheiten des 20. Jahrhunderts dann allerdings nichts mehr zu tun.
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