Bürger der Galaxis von John Brunner

Buchvorstellung

Bürger der Galaxis von John Brunner

Originalausgabe erschienen 1960unter dem Titel „Into the Slave Nebula“,deutsche Ausgabe erstmals 1961, 141 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Birgit Ress-Bohusch.

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In Kürze:

Größte Prosperität herrscht auf der Erde. Die Wissenschaft hat die Lebensbedingungen der Menschen ungemein erleichtert. Computer, Roboter und Androiden verrichten alle notwendigen Arbeiten, während die meisten Menschen nur noch ihren Vergnügungen nachgehen. Der junge Derry Hörn, ein Müßiggänger wie die überwiegende Mehrzahl seiner Zeitgenossen, ändert eines Tages abrupt sein bisheriges Leben. Ein brutaler Mord, begangen an Lars Talibrand, dem berühmten Bürger der Galaxis, bringt Derry dazu, die Erde zu verlassen und die geheime Mission des Ermordeten fortzuführen. Derry macht Jagd auf die Sklavenhändler des Alls. Die Androiden unterstützen ihn dabei, denn sie erhoffen sich von ihm die Freiheit.

Ihre Meinung zu »John Brunner: Bürger der Galaxis«

seoirse_siuineir zu »John Brunner: Bürger der Galaxis«12.07.2010
Ursprünglich erschien dieser Roman erstmals 1960 unter dem Titel "Slaves of Space" - ob es hiervon bereits eine deutsche Übersetzung gab, ist mir nicht bekannt. 1668 überarbeitete Brunner die Geschichte und brachte sie unter dem Titel "Into the Slave Nebula" neu heraus. Diese zweite Version erschien bei Heyne 1970 in der deutschen Übersetzung von Birgit Ress-Bohusch (Heyne - TB 3203).

In einer nicht näher bestimmten Zukunft herrscht auf der Erde größte Prosperität. Die Wissenschaft hat die Lebensbedingungen der Menschen ungemein erleichtert, Computer, Roboter und Androiden verrichten alle notwendigen Arbeiten, während die meisten Menschen nur noch ihren Vergnügungen nachgehen. Eine Vielzahl weiterer Planeten ist besiedelt. Je weiter diese von der Erde entfernt sind, desto härter ist dort das Leben der Kolonisten. Dort werden vor allem die auf der Erde gefertigten Roboter benötigt, während man als Austausch billige Androiden als Arbeitskräfte zur Erde liefert, deren Herstellung auf der Erde zu teuer geworden ist.
Der junge Derry Horn, Erbe des bedeutendsten Robotorherstellers und ein Müßiggänger wie die überwiegende Mehrzahl seiner Zeitgenossen, ändert eines Tages abrupt sein bisheriges Leben. Ein brutaler Mord an Lars Talibrand bringt Derry dazu, die Erde zu verlassen und das Geheimnis um Talibrands Mission, für das dieser den seltenen Titel "Bürger der Galaxis" erhalten hat, aufzudecken und diese Mission fortzuführen.

Es wird relativ schnell klar (der Originaltitel weißt darauf hin), was es mit den Androiden auf sich hat, deren Verhalten Derry Horn letztlich dazu bringt, das Verhältnis Mensch - Androide zu hinterfragen. Die ersten zwei Drittel des Romans sind sehr unterhaltsam, gegen Ende fällt die Geschichte etwas ab - zu schnell lenkt Brunner hier den Hanslungsstrang in Richtung "Happy End". Interessant die Beschreibung der Dekadenz auf der Erde, wo die Menschen beispielsweise vor lauter Langeweile wieder die "Beschäftigung" des Duellierens auf Leben und Tod haben aufleben lassen, während die Arbeit von Maschinen bzw. letztlich Sklaven gemacht wird.
Alles in allem aber ein durchaus lesenswertes Buch.
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