Das öde Land von John Brunner

Buchvorstellung

Das öde Land von John Brunner

Originalausgabe erschienen 1964unter dem Titel „To Conquer Chaos“,deutsche Ausgabe erstmals 1965, 159 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Wulf H. Bergner / Irene Holicki.

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In Kürze:

Seit mehr als 400 Jahren gibt es inmitten der fruchtbaren Welt das rätselhafte Ödland, aus dem immer wieder Ungeheuer hervorbrechen. Oft sind sie tödlich, doch nie von gleicher Gestalt. Wo kommen sie her? Bringt das sonst so lebensfeindliche Ödland, in dem nichts wächst, sie hervor? Tatsächlich scheinen manche von ihnen aus der Hölle zu stammen. Wieder andere sind verletzlich und scheinen völlig ungeeignet für ein Leben auf diesem Planeten. Herzog Paul will das Rätsel lösen. Zusammen mit seinem Berater Jervis Vanderman und in Begleitung eines Heers will er ins Ödland vorstoßen und es erkunden. Doch die Expedition steht unter einem Unstern. Der Herzog stirbt an einer scheußlichen Pilzerkrankung; das Heer meutert und läuft auseinander. Schließlich bricht Vanderman zusammen mit einem jungen Eingeborenen auf, der über seherische Kräfte verfügt. Sie finden im Zentrum der öden Zone eine geheimnisvolle Kuppel, in der seit Jahrhunderten isoliert noch immer Menschen leben, die es aber verlernt haben, das Tor zu den Sternen zu bedienen.

Ihre Meinung zu »John Brunner: Das öde Land«

Michael Zöllner zu »John Brunner: Das öde Land«22.02.2015
DAS BUCH WAR EIN VERGNÜGEN !
Das Abenteuer eines Feldzeuges in eine unbekannte Zone in der das fremde Fuß gefasst hat. Die Menschen erholen sich von einem Zusammenbruch und es bedarf besonderer Persönlichkeiten um sich dem Fremden zu stellen.

Klar es gibt unendlich viele Geschichten in denen durch eine Einöde zum Sternenhafen Tor oder Tempel gereist werden muss. Hier aber ist es tatsächlich sehr spannend und beeindruckend.

Es geht um fragen der Führung und der Forschung.
seoirse_siuineir zu »John Brunner: Das öde Land«18.12.2011
Ursprünglich erschien der Roman 1963 in der Zeitschrift "New Worlds" in mehreren Fortsetzungen. In Buchform kam "To Conquer Chaos" 1964 heraus. Die Übersetzung von Wulf H. Bergner von 1965 unter dem Titel "Wächter der Sternenstation" erschien bei Moewig in der Reihe Terra.
1981 überarbeitete Brunner die Geschichte. Diese Neufassung erschien in der Übersetzung von Irene Holicki 1988 als "Das öde Land" bei Heyne, Band 4479 (ISBN 3-453-01013-2).

Brunner greift hier teilweise auf Themen früherer Werke zurück (Telepathie: "Warnung an die Welt", (Echo in the Skull 1959 bzw. Give World a Warning 1974), "Der ganze Mensch" (The Whole Man, 1963)) nimmt aber auch Dinge vorweg, auf die er später noch einmal ausführlicher eingehen wird. So erinneren die Bewohner der Station und ihr Problem des eingegrenzten Genpools stark an die Wissenschaftler aus "Das Geheimnis der Draconier" (Total Eclipse, 1974).

Insgesamt ein gelungenes Werk.
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