Ein irrer Orbit von John Brunner

Buchvorstellung

Ein irrer Orbit von John Brunner

Originalausgabe erschienen 1969unter dem Titel „The Jagged Orbit“,deutsche Ausgabe erstmals 1970, 470 Seiten.ISBN 3-453-06606-5.Übersetzung ins Deutsche von Tony Westermayr / Horst Pukallus.

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In Kürze:

Wie in„ Stand On Zanzibar“ („Morgenwelt“) und„ The Sheep Look Up“ („Schafe blicken auf“) fügt Brunner in der für ihn charakteristischen Art zahllose Impressionen zu einer Gesamtschau zusammen, in der das Bild einer komplexen Welt der Zukunft entsteht. Dieses eindringliche Panorama präsentiert ein Amerika des einundzwanzigsten Jahrhunderts, eine Welt des politischen Verfalls mit einer paranoiden Kultur, hinzu kommt die rassische Teilung des Landes. Vor diesem Hintergrund vollzieht sich eine spannende Handlung. Matthew Flamen, ein Mann des Fernsehens, kommt über die Untersuchung obskurer Vorgänge in einer psychiatrischen Klinik einer Verschwörung auf die Spur, die von dem mafiakontrollierten Waffenkonzern Gottschalk ausgeht. Eine riesige Computeranlage soll dem Konzern die totale Kontrolle des Landes ermöglichen. Aber der Computer selbst – in einer möglichen Zukunft bereits fertiggestellt und zu eigenem Bewußtsein gelangt – greift über alle Schranken der Zeit hinweg in das Geschehen ein, um zu verhindern, daß der Gottschalk-Konzern die Welt in den Abgrund reißt …

Ihre Meinung zu »John Brunner: Ein irrer Orbit«

pitpit1 zu »John Brunner: Ein irrer Orbit«01.08.2011
"Ein irrer Orbit" scheint eher ein Nebenprodukt seiner "Großen" Romane Morgenwelt + Schafeblickenauf zu sein. Er ist kürzer und weniger differenziert . Ich finde das schadet dem Roman und seiner Verständlichkeit.
Thema sind die Medien, Waffenhandel und Rassismus.
Natürlich hat Brunner einige Entwicklungen gut vorrausgesehen: Das politische Desinteresse der Menschen, die Banalisierung der Medien. Mit dem Thema gewalttätiger Rassenauseinandersetzungen lag er zum Glück ziemlich daneben.
Der Held Matthew Flamen moderiert das letzte verbliebene weiße politische Fernsehmagazin und recherchiert mit seinem Supercomputer im Internet, um eine Verschwörung gegen seine Sendung aufzudecken. Dabei entdeckt er die dunklen Machenschaften der Waffenhändler...
Ich finde die Story mäßig spannend und etwas verworren - das Computer Bewußtsein der PhantastikCouch Beschreibung ist mir z.B.entgangen.
Aus heutiger Sicht besser als der Durchschnitt, aber im Vergleich zu Morgenwelt doch eher enttäuschend.
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