Träumende Erde von John Brunner

Buchvorstellung

Träumende Erde von John Brunner

Originalausgabe erschienen 1963unter dem Titel „The Dreaming Earth“,deutsche Ausgabe erstmals 1967, 222 Seiten.ISBN 3-453-31207-4.Übersetzung ins Deutsche von Hubert Strassl / Hans Maeter.

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In Kürze:

Die Welt ist überbevölkert. Die Menschen sind in Wohnsilos zusammengepfercht, Lebensmittel und Trinkwasser sind knapp, die Lage ist deprimierend und hoffnungslos. Da taucht plötzlich eine neue Droge auf, ein Rauschmittel, das euphorische Glücksgefühle hervorruft. Die Droge ist billig und überall zu haben. Ein Glücksrausch erfasst die Massen; die drückenden Probleme sind vergessen. Doch das Mittel hat einen merkwürdigen Nebeneffekt: Leute, die völlig abhängig davon sind, verschwinden spurlos. Das Rauschgiftdezernat der Vereinten Nationen setzt seinen besten Mann auf das Problem an: Nicholas Greville. Er geht den Spuren dieser verschwundenen nach – und stößt dabei auf ganz merkwürdige Dinge, die sich zu einem verrückten Puzzle zusammenfügen. Doch Gewissheit kann er sich erst verschaffen, als er selbst der Glücksdroge verfällt …

Ihre Meinung zu »John Brunner: Träumende Erde«

seoirse_siuineir zu »John Brunner: Träumende Erde«12.06.2011
Der Roman spielt Anfang des 21. Jahrhunderts, also in unserer heutigen Zeit - wurde allerdings schon vor knapp 40 Jahren (1963) geschrieben. Brunner beschreibt hier erstmals eine Entwicklung der Welt, die trotz einiger positiver Effekte, insgesamt negativ gesehen wird. Zwar gibt es durch die Auflösung der Nationalstaaten und dadurch daß die UNO die komplette Kontrolle innehat, keine Kriege mehr. Dennoch kann auch die UNO den Problemen der Überbevölkerung und der Ressourcenverknappung nicht Herr werden.

Die oben aufgeführten Inhaltsangabe ist direkt aus dem Buch übernommen, aber nichtsdestotrotz an einer Stelle falsch: Nick Greville verfällt nicht der Droge, sondern bekommt unfreiwillig "einen Schuß gesetzt".

Die Geschichte selbst ist durchaus spannend erzählt. Der Schluß bzw. die Auflösung des Problems ist für meinen Geschmack dann allerdings doch etwas zu weit hergeholt. Dieses Gefühl habe ich leider auch schon bei anderen Brunner-Werken gehabt.

Zu den deutschen Versionen:
1967 erschien die Geschichte in der Übersetzung von Hubert Strassl im Pabel-Verlag in der UTOPIA - Reihe. Mir selbst liegt die Version von Hans Maeter von 1984 (Heyne-Verlag) vor.
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