Warnung an die Welt von John Brunner

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Warnung an die Welt von John Brunner

Originalausgabe erschienen 1959unter dem Titel „Give Warning to the World“,deutsche Ausgabe erstmals 1965, 190 Seiten.ISBN 3-453-30944-8.Übersetzung ins Deutsche von Hans Maeter.

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In Kürze:

Sie war die einzige Bewohnerin des isolierten Planetoiden, weit draußen, außerhalb des Systems, der die Beobachtungsstation beherbergte, doch wenn sie in die eisige Unendlichkeit des Raums hinausblickte, konnte sie eine blaue Sonne erkennen, und sie dachte an die Chidnim, die in ihrer Wärme lebten, und eine orangefarbene Sonne, in deren Schein die Tansiten ihre Spiele spielten, und eine weiße Sonne, direkt über sich, von der sie wußte, daß sie auf die Städte der Tariks herniederschien. Dies alles war ihr seltsam vertraut – und doch so fremdartig wie der Körper, in dem sie sich befand. Sie betrachtete ihr Spiegelbild in einer polierten Metallscheibe. bewunderte ihre glänzend grüne Haut, die symmetrischen Muster der Schuppen in ihrem Gesicht, die elegante Geschmeidigkeit von Hals und Armen. Doch alles würde anders sein, wenn sie erwachte, in ihrer Wirklichkeit erwachte – in einem schäbigen Apartment in London, in dem man sie gefangen hielt, nackt und unter Drogen gesetzt. An einem Ort wo diese Erinnerungen, so klar und lebendig sie erschienen, einfach unmöglich waren – falls sie nicht die unterdrückten Erinnerungen eines fremdartigen Geschöpfes darstellten, das sich verbergen mußte …

Ihre Meinung zu »John Brunner: Warnung an die Welt«

seoirse_siuineir zu »John Brunner: Warnung an die Welt«18.05.2010
Ursprünglich verfaßte Brunner die Geschichte 1959 unter dem Titel "Echo in the Skull", diese wurde 1965 in der Reihe Terra (Band 403) veröffentlicht. 1974 griff Brunner das Thema nochmals auf und veröffentlichte den Roman nochmals unter dem Titel " Give Warning to the Wolrd", welcher 1983 bei Heyne erschien. Diese Übersetzung stammt von Hans Maeter (und liegt mir vor).

Zum Inhalt:
Sally Ercott wird in London in einem Appartement gefangengehalten und permanent unter Drogen gesetzt. Sie hat das Gedächtnis verloren und weiß nicht mehr, wer sie eigentlich ist und warum sie dieses Appartement ursprünglich gemietet hatte. Sie wird von "Erinnerungen" gequält, die offensichtlich nicht ihre eigenen sind, denn in diesen sieht sie sich jeweils als Wesen auf anderen Welten.
Einen Moment der Unachtsamkeit ihrer Bewacher nutzt sie aus um aus ihrem Gefängnis zu fliehen. Sie springt Nick Jankins quasi direkt in's Auto. Mit Jankins Hilfe versucht sie, ihre "Erinnerungen" deutlicher zu erfassen. Immer mehr wird den beiden klar, daß Sally ausgewählt wurde, Teil eines interstellaren Frühwarnsystems zu sein, das die Erde vor einer außerirdischen Bedrohnung bewahren soll.

Es handelt sich bei "Give Warning to the World" um eine klassische Story über den Versuch der Invasion einer parasitären außerirdischen Lebensform und erinnert etwas an "Invasion of the Body Snatchers" (dt. Übersetzungen: "Unsichtbare Parasiten" bzw. "Die Körperfresser kommen")von Jack Finney aus dem Jahr 1956 oder auch an Robert A. Heinleins "The Puppet Masters (1951, dt. Übersetzungen: "Die Marionettenspieler" bzw. "Weltraummoulskeln erobern die Erde").

Trotzdem ist der Roman spannend geschrieben und durchaus lesenswert.
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