John Meaney

John Meaney wurde 1957 in Paddington, Nord-London, als Sohn irischstämmiger Eltern geboren. Seine Kindheit verbrachte er im „Irischen Ghetto“ von Queen’s Park bei Kilburn; später zog die Familie nach Slough westlich von London um.

Nach seiner Schulzeit schrieb sich Meaney an der Birmingham University ein, wo er Physik studierte. Er setzte dies an der „Open University“ fort, wobei er das Fernstudium um das Fach Computerwissenschaften ergänzte. Später ging er nach Oxford, wo er noch einen akademischen Grad erwarb. Anschließend arbeitete er viele Jahre in der IT-Branche als Berater und Lehrer.

Der phantastischen Literatur ist Meaney nach eigener Auskunft schon seit Grundschultagen verfallen. Selbst aktiv als Schriftsteller wurde er Anfang der 1990er Jahre. „Spring Rain“, eine Kurzgeschichte, wurde 1992 seine erste Veröffentlichung in der Juli-Ausgabe des Magazins „Interzone“. 1998 erschien „To Hold Infinity“, Meaneys erster Roman, der vom „Daily Telegraph“ als „Books of the Year“ ausgezeichnet wurde. Zwischen 2000 und 2005 erschien die „Nulapeiron“-Trilogie.

Als IT-Spezialist arbeitet Meaney inzwischen nur noch stundenweise, während seine schriftstellerischen Aktivitäten kontinuierlich zunehmen. Eine Größe ist er auch in der Kampfsportszene; seit 1972 trainiert er Shotokan Karate und hält einen Schwarzen Gürtel in dieser Disziplin.

Mit seiner Familie lebt und schreibt John Meaney heute in Kent. Über seine Arbeit gibt er – freilich eher launig als informativ – auf seiner Website Auskunft.

mehr über John Meaney:

Phantastisches von John Meaney:

  • Nulapeiron
    • (2000) Paradox
    • (2002) Context
    • (2005) Resolution
  • (1998) To Hold Infinity