Die Pforte des Magiers von Jonathan Stroud

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2005unter dem Titel „Ptolemy´s Gate“,deutsche Ausgabe erstmals 2006, 608 Seiten.ISBN 3-570-21957-7.Übersetzung ins Deutsche von Gerald Jung.

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In Kürze:

2000 Jahre sind vergangen, seit Bartimäus auf der Höhe seiner Macht war. Heute, gefangen in der Welt der Magier, spürt er seine Kräfte schwinden. Doch noch will Nathanael ihn nicht aus seinen Diensten entlassen. Als Informationsminister ist er auf Bartimäus’ Dienste angewiesen. Kein leichter Job, denn es herrscht Aufruhr im britischen Weltreich. Die Widerständlerin Kitty Jones eignet sich unterdessen geheimes Wissen über Magie und Dämonen an. Sie will erreichen, dass der ewige Kampf zwischen Dschinn und Menschen beendet wird. Doch dazu muss sie das Geheimnis um Bartimäus’ Vergangenheit lüften. Doch dann wird London von einer bislang unbekannten Macht angegriffen und Nathanael, Kitty und Bartimäus müssen der größten Gefahr in der Geschichte der Zauberei entgegentreten. Und das Schlimmste: Sie müssen zusammenarbeiten…

Ihre Meinung zu »Jonathan Stroud: Die Pforte des Magiers«

PMelittaM zu »Jonathan Stroud: Die Pforte des Magiers«27.09.2014
Drei Jahre sind seit dem letzten Band vergangen, Nathanael hat Karriere gemacht, Kitty ist untergetaucht und Bartimäus am Ende seiner Kräfte. England liegt im Krieg mit Amerika, in der Bevölkerung gibt es Widerstände gegen die Regierung, und dann geschieht etwas, mit dem niemand gerechnet hatte …

Ich hatte etwas Probleme damit, mich einzulesen, zu viel war mittlerweile passiert und ich musste die ganzen Informationen erst ordnen. Auch sonst konnte mich der Roman nicht so packen, wie die beiden Vorgänger, er hat einige Längen und ist auch nicht übermäßig spannend. Erst im letzten Drittel zieht die Spannung deutlich an. Und auch die Handlung plätschert bis dahin eher vor sich hin.

Der Roman gliedert sich in mehrere Teile und zu Beginn jedes Teiles machen wir wieder einen Ausflug in Bartimäus' Vergangenheit, dieses Mal geht es nach Alexandria, 125 v. Chr. und wir lernen endlich Ptolemäus kennen, von dem wir schon einiges in den Vorgängerbänden gelesen haben. Auch dieses Mal erzählt Jonathan Stroud wieder aus verschiedenen Perspektiven, wobei Bartimäus’ aus der Ich-Perspektive erzählt wird (wieder mit herrlichen Fußnoten), die von Kitty und Nathanael in der dritten Person.

Während Kitty eine interessante Entwicklung durchmacht, die mir durchaus gefällt, hätte ich mir bei Nathanael eine andere Entwicklung gewünscht, meiner Meinung nach verläuft diese nicht charaktergemäß – und vor allem kommen die Veränderungen zu plötzlich und für mich nur bedingt nachvollziehbar. Bartimäus ist Bartimäus, aber auch über ihn erfährt man interessante Neuigkeiten.

Das Ende wird wahrscheinlich nicht jedem gefallen. Ich fand es okay, durchaus konsequent, aber nicht wirklich befriedigend, es blieb mir zu vage. Nichts gegen offene Enden, aber hier hätte ich mir ein abschließendes „Ein Jahr später …“ gewünscht.

Leider hat mich der Abschlussband der Trilogie etwas enttäuscht, er wirkt, als seien dem Autor die Ideen ausgegangen, als wäre die Luft heraus, ich finde ihn ziemlich langweilig, die Charaktere weniger interessant und das Ende nicht wirklich zufriedenstellend. Am besten gefallen mir die sehr humorvollen Fußnoten.

Dennoch kann ich die Bartimäus-Trilogie empfehlen, sie führt uns in eine interessante Parallelwelt und wartet mit einem tollen titelgebenden Hauptcharakter auf: Bartimäus. Wer die beiden ersten Bände mochte, wird diesen auch lesen wollen – und sollte das durchaus auch tun. Von mir gibt es 3 von 5 Sterne.
Marv zu »Jonathan Stroud: Die Pforte des Magiers«23.08.2010
Mit ‚Die Pforte des Magier‘ findet die Trilogie um Nathanael, Kitty und dem Dschinn Bartimäus leider ihren Abschluss.
Auch der dritte Teil ist, wie seine beiden Vorgänger, sehr gelungen. Er ist gut geschrieben, spannend und durch die Figur Bartimäus humorvoll und sarkastisch. Die Figuren werden diesmal differenzierter beschrieben und bekommen mehr Tiefe, die Spannung wird erhöht und Bartimäus ist, trotz schwindender ‚Substanz‘, scharfzüngig wie eh und je. Die Geschichte der Vorbände wird konsequent fortgesetzt, offene Fäden verknüpfen und verdichten sich, das Rätsel um die Beziehung zwischen Bartimäus und seinem ehemaligen ‚Herrn‘ Ptolemäus wird gelüftet und alte Bekannte tauchen auf, um im großen Kampf um das Schicksal von Zauberern, ‚Gewöhnlichen‘ und Dschinn einzugreifen. Ein Buch mit vielen Wendungen aber ohne umfängliches Happy End, ein Roman, der fesselt und den man ungern aus den Händen legt und ein würdiger Abschlussband einer durchweg empfehlenswerten Reihe.
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Patzi zu »Jonathan Stroud: Die Pforte des Magiers«13.02.2010
Jonathan Stroud: Die Pforte des Magiers

Das war sie nun die Bartimäus Triologie.

Jonathan Stroud hat den Handlungsfaden der ersten beiden Bücher konsequent weitergestrickt. Der Verlauf und das Ende der Geschichte ist vollkommen logisch. Das Ende hat mich dann doch sehr wehmütig gestimmt. Eine Fortsetzung ist aber möglich. Ich hoffe darauf!
Mein Fazit der drei Bücher: Jonathan Stroud hat eine geniale Fantasy Story geschaffen, die sowohl jung als auch alt begeistern kann. Er ist abgewichen von dem üblichen Fantasy Strickmuster. (eigene Welt, Helden, Kampf gegen das Böse) Ich habe beim Lesen immer wieder meine Sympathie oder Abneigung auf mehrere Protagonisten verteilt. Das macht in meinen Augen den Charme der ganzen Geschichte aus.

Letztendlich und vor allem Dank des Dschinn Bartimäus bleibe ich bei meiner 100 Grad Bewertung. Ich kann nur jedem „Fantasy Begeisterten“ raten die Bartimäus Triologie zu lesen.
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Stefan83 zu »Jonathan Stroud: Die Pforte des Magiers«07.09.2009
Es gibt sie doch. Die echten Perlen im Fantasy-Genre, die sich mit kreativer Eigenständigkeit und Innovation über den müden Einheitsbrei der Masse erheben. Und Jonathan Strouds "Bartimäus"-Trilogie kann, nein, muss an dieser Stelle stellvertretend genannt werden, stellt sie doch für mich, der anfangs nur sehr skeptisch mit der Lektüre der drei Bände begonnen hat, inzwischen eine der Überraschungen des Jahres dar. Während andere Genrekollegen nur zu gern inhaltlich bei der Konkurrenz wildern und gern mal gleich komplette Handlungsstränge übernehmen, kann mich Stroud auch noch im dritten Band überraschen und aufs Allerbeste unterhalten.

Seit den Ereignissen rund um den geheimen Widerstand und das Treiben des Golems sind ein paar Jahre vergangen. Und vieles hat sich weiter zum Schlechteren gewandelt. Bartimäus, Dschinn der vierzehnten Klasse, Erbauer der Mauern von Uruk, Karnak und Prag, Berater König Salomons etc. etc., ist mittlerweile nur noch ein ärmlicher Schatten seiner Selbst. Sein Herr und Meister, der Zauberer John Mandrake alias Nathanael, nutzt seine Dienste bereits seit längerer Zeit und verweigert dem Dschinn eine Rückkehr in die Anderswelt, weswegen dessen Substanz nun schwer beschädigt ist und er seine Aufträge eher schlecht als recht ausführen kann. Ein äußerst ungünstiger Zeitpunkt, denn Nathanael, inzwischen zum Informationsminister aufgestiegen, hat alle Hände voll zu tun. Der Krieg in den Kolonien Amerikas läuft schlecht, feindliche Dämonen fallen in England ein und zu allem Überfluss wird auch der Unmut unter den Gewöhnlichen immer größer. Darunter ist auch Kitty, die nach ihrem Zusammenstoß mit Bartimäus und dem Golem die vergangenen Jahre mit der Studie der Zauberkünste verbracht hat, um die verhasste Herrscherkaste der Magier zu stürzen...

Nicht selten verspricht ja der Klappentext viel mehr als das Buch letztlich halten kann. Vorneweg: Das ist hier nicht der Fall. Stroud scheint die Seiten mit Klebstoff versehen zu haben, denn nur so kann ich es mir erklären, dass ich partout nicht die Hände von dem Buch lassen konnte und mich bereits nach kurzen Pausen wieder wie versessen an die Lektüre gemacht hab. Hatte der Vorgänger besonders im Mittelteil doch noch so einige Längen, liest sich "Die Pforte des Magiers" nun wie aus einem Guss. Und neben Bartimäus selbst, gewinnen auch die Figuren Nathanael (der mir um einiges sympathischer geworden ist) und Kitty endlich an langvermisster Tiefe. Jedes Kapitel trägt uns einen Schritt weiter zum Finale, wobei auf dem Weg dorthin einige offene Fragen beantwortet und bis dato bestehende Rätsel gelöst werden. Die Wendungen und Überraschungen sind dabei ebenso zahlreich, wie die flotten Sprüche unseres lieb gewonnenen Dschinns, der in Punkto Witz hier endgültig zur Höchstform aufläuft.

Stroud spart in seiner Erzählung aber auch nicht mit drastischen Situationen, weshalb man über die ganze Distanz des Buches immer wieder um die Helden bangen muss. Spätestens im letzten Drittel betet man sich dann förmlich eine Verfilmung herbei, derart genial und bombastisch gestaltet Stroud den Abschluss seiner Trilogie. Das Ende ist überraschend und konsequent, trotz seiner Tragik äußerst befriedigend. So einen Mut hätte ich mir bei Rowlings abschließendem Werk gewünscht.

Insgesamt ist "Bartimäus - Die Pforte des Magiers" ein absolut gelungenes Finale (das eine Fortsetzung im Bereich des möglichen lässt) einer äußerst lesenswerten Trilogie, das zwischen den Zeilen nicht mit augenzwinkernder Moral auf unsere Welt der "Gewöhnlichen" geizt und dessen Abschluss mich persönlich sehr gerührt hat. Kurzum: Bestnote und eine Empfehlung für Freunde von Fantasy-Geschichten und Lesemuffel gleichermaßen.
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Basti zu »Jonathan Stroud: Die Pforte des Magiers«17.08.2009
Ich sage gleich zum anfang weg das ich sehr lese faul bin.
Bartimaeus , hat mich geaendert diese buecher sind der absolute wahnsinn!!!! Alle 3 doch ich muss sagen das 3 hat mich zum schluss wirklich dne traenen nahe gebracht 1) Ich fande das ende sehr traurig
2) ICH WOLLTE MEHR !!
Die buecher MUSS man gelsen haben , um jeden preis
M-L zu »Jonathan Stroud: Die Pforte des Magiers«10.08.2009
Schade, die Geschichte ist zu Ende und zum Schluß mochte ich sogar Nathanel. Diese Trilogie ist fantastisch. Jeder Band ist genauso oder noch spannender als sein Vorgänger. Herr Strout verblüfft durch seine vielen Ideen und seinen kreativen Schreibstil.
Wird das irgendwann mal verfilmt werden.?
Das sind Bücher , die man immer wieder lesen kann.
arya2505 zu »Jonathan Stroud: Die Pforte des Magiers«03.10.2008
Buch für Buch wird Nathanael für mich immer unsympathischer, aber in diesem Teil beweist er, dass er auch anders kann. Besonders gefällt mir, dass man hier viel über Bartimäus erfährt. Kitty find ich auch super. Diese Bände sind einfach nur spannend und sie zu lesen lohnt sich wirklich. Das Ende fand ich traurig, nicht nur weil eine atemberaubende Trilogie zu Ende ist.
Kitty zu »Jonathan Stroud: Die Pforte des Magiers«03.02.2008
Ich finde diesen Band sehr, sehr gut, wie seine Vorgänger!!! Es ist unglaublich witzig geschrieben und total spannend!!! Ich finde das Ende traurig und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn es eine Fortsetzung gäbe!!! Jonathan Stroud sollte auf jeden Fall weiterschreiben!!!!! Man fiebert richtig mit und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen!!!!
Arya1993 zu »Jonathan Stroud: Die Pforte des Magiers«13.10.2007
Wie bei den beiden 1. Teilen mangelt es diesem Buch garantiert nicht an Humor. Es ist sehr schon geschrieben, mit Witz und Humor, außerdem wird endlich mehr über Bartimäus verraten. Alles in allem ein geniales Werk, dem es nicht an Emotionen mangelt!! Mir hat es sehr gefallen und es gehört zu meinen lieblings Büchern. Das Buch ist, genau wie seine Vorgänger, sehr empfehlenswert^^
Nathanaels Tat auf den letzeten Seiten hat mir besonders gefallen, dadurch zeigt er das er doch so kein schlechter Mensch ist wie er sich meistens zeigte.
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