Spook - Der Schüler des Geisterjägers von Joseph Delaney

Buchvorstellung

Spook - Der Schüler des Geisterjägers von Joseph Delaney

Originalausgabe erschienen 2004unter dem Titel „The Spook\'s Apprentice“,deutsche Ausgabe erstmals 2006, 288 Seiten.ISBN 3-570-13045-2.Übersetzung ins Deutsche von Tanja Ohlsen.

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In Kürze:

„;Wer immer auch klopft: öffne niemandem die Tür! Lass auf keinen Fall die Kerze verlöschen. Warte bis Mitternacht. Dann beginnt deine Prüfung …“; Wenn man der siebte Sohn eines siebten Sohnes ist, gibt es eigentlich nur eine Berufswahl: Gespensterjäger. Der 13-jährige Tom ist sich nicht sicher, ob er diesen düsteren Beruf überhaupt ergreifen will. Der Job ist hart und einsam, aber nachdem Tom die Eignungsprüfungen bestanden hat, fängt er doch die Lehre an. Unheimliche Dinge erwarten Tom: Schemen, Boggarts, Gespenster, Monster, Hexen. Sie arbeiten mit allen Tricks, doch Tom ist ein ebenbürtiger Gegner. Richtig gefährlich wird es erst, als Tom wider Willen Mutter Malkin, die grausamste Hexe weit und breit, befreit. Tom bleibt nur eine Möglichkeit: Er muss dem Unheimlichen selbst gegenübertreten…

Ihre Meinung zu »Joseph Delaney: Spook - Der Schüler des Geisterjägers«

dibu24 zu »Joseph Delaney: Spook - Der Schüler des Geisterjägers«12.04.2012
Durch Zufall bin ich auf diese Serie gestoßen und lese jetzt bereits den zweiten der vier in Deutschland erschienenen Bände.

In einem bewusst einfach gehaltenen Stil erzählt Delaney von Tom Ward, dem siebten Sohn eines siebten Sohns, der nach Willen seiner Eltern beim "Spook", einem "Geisterjäger" in die Lehre gehen soll. Als Tom nach dem ersten Monat eine Bedenkzeit von einer Woche bei seiner Familie, ob er die Lehre weiterführen soll, zum Haus des Spooks zurückkehrt, tut er etwas Dummes, was weitreichende und gefährliche Konsequenzen für ihn und andere haben wird.

Ehrlich gesagt, ich hätte wahrscheinlich nie von dieser Serie erfahren, wenn ich nicht von der gerade in Arbeit befindlichen 100 Mio. $ teueren Hollywood-Verfilmung mit Jeff Bridges, Julianne Moore und Ben Barnes gehört hätte, die Anfang 2013 in die Kinos kommen soll, sich aber wohl nur sehr lose an den Büchern orientiert.

Mir gefällt Delaneys Stil, er wirkt ersteinmal sehr einfach, zieht dann aber doch mehr und mehr in seinen Bann. Erzählt wird die Geschichte durch Tom als Ich-Erzähler, so dass man sich gut in die Figur hineinversetzen kann. Es werden Themen angesprochen, die man als junger Erwachsener (auch wenn Tom im Buch gerade mal 12 ist) gut nachempfinden kann: Die Ablösung vom Elternhaus, der Beginn einer u. Ust. gar nicht mal so genehmen Lehre, die Fremdartigkeit (und Attraktion) des anderen Geschlechts (Mädchen mit spitzen Schuhen ;-9),die Übernahme von Verantwortung, vor allem auch, wenn niemand zur Stelle ist, der einem die Aufgaben abnehmen kann. Und ein ganz wichtiges Thema: Die Last und Bürde eigene - moralische - Entscheidungen zu treffen.

Ziemlich gewichtige Themen, die Delaney da in ein Buch, bzw. gleich eine ganze Serie gepackt hat, aber das ganze ist kein "Problembuch", sondern durchaus ein unterhaltsamer Horror-Roman, und ja ich sage ganz bewusst "Horror-Roman", denn erstens ist es - trotz einiger anderslautender Meinung - keine Fantasy à la Harry Potter, zweitens ist es eine Geschichte, die definitiv auf den (wohligen) Grusel ausgerichtet ist. Eine Geschichte, die Boggarts, Geisterbilder, Hexen, wiederkehrende Tote, Blutkuchen und Geisterjäger beinhaltet, kann ich unmöglich unter "Fantasy" einordnen und "Horror" sind ja schließlich auch nicht ausschließlich Monster und Zombies, oder?

Erstaunlich ist die Wirkung von Sprache und Illustrationen wie ich finde: Während man lange Zeit, dass Gefühl hat, dass sich kaum etwas "ereignet", schleicht die Geschichte auf Sametpfoten an einen heran und das Gefühl, dass hier noch etwas Schlimmes passiert wird immer stärker. Es sind einzelne Ereignisse und die Realisierungen der Hauptfiguren, dass sie letztlich auf sich selbst gestellt ist und ihrem eigenen Gutdünken folgen muss, wenn sie Schlimmeres verhindern will. (Ich habe starke Zweifel, dass die Hollywood-Version dies zwischen vermutlich lauter Special effects gut herauszuarbeiten in der Lage sein wird! ;-9)

Wenn denn erstmal der "Ernstfall" eingetreten ist, wird die Geschichte immer schneller und man möchte das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen, so verstrickt hat man sich dann bereits in die Geschichte des Schülers des Geisterjägers.

Die schönen holzschnittartigen Illustrationen in Schwarz-Weiß tragen viel zum Flair und der Atmosphäre des Buchs (bzw. der Bücher) bei. Was etwas vergrätzt ist, dass der deutsche Verlag, die Reihe nach Band 4 eingestellt hat, da offenbar die Absatzzahlen wieder mal nicht stimmten. Meines Erachtens ist das ein Fehler des Verlags, der uns auf dem Rückeneinband doch glatt verkaufen will, die Bücher wären Lektüre "ab 10 Jahren" - was Unsinn ist, ich würde eher eine Empfehlung ab 15, 16 Jahren aussprechen. Sicher sind die "Spook"-Bücher kein "richtig harter" Horror, aber Blut, Knochen, Skelette, etc. tauchen schon auf und es gibt doch so einige Szenen, die für 10-jährige m. E. denkbar ungeeignet sind.

Das Problem liegt natürlich auch in der typisch deutschen Denkungsart: Wir unterscheiden strikt zwischen "Kinder- bzw. Jugendbuchliteratur" und "Erwachsenenliteratur", in Großbritannien ist der Übergang fließend: Solche Bücher wie "Harry Potter", "Der goldene Kompass" oder "Herr der Ringe" werden nicht spezifisch als Kinder- oder Erwachsenenliteratur angesehen - und demzufolge auch von beiden Gruppen gern konsumiert! ;-9

Ich würde so gern weitere "Spook"-Bücher auf deutsch lesen, aber werde wohl demnächst für die weiteren Bücher (geplant sind 12, erschienen in GB bisher 9) auf die englischen Ausgaben zurückgreifen müssen. Na ja, vielleicht ändert sich das ja, wenn die große - vermutlich mal wieder total am Ziel vorbeischießende - Hollywood-Verfilmung nächstes Jahr herauskommt. So war's ja auch bei der "Percy Jackson"-Verfilmung, die dann auch zur fortgesetzten Herausgabe der weiteren Bücher der Serie führte...
*Alice* zu »Joseph Delaney: Spook - Der Schüler des Geisterjägers«01.02.2008
Ich habe Spook-Der Schüler des Geisterjägers durchgelesen und fande es superklassetoll!!!!!!! Am besten hat mir Alice gefallen, weil sie eine Hexe und geheimnisvoll ist!!! Dieses Buch ist wirklich toll!! Ich hatte es sehr schnell ausgelesen!!!!!
Hellkeeper zu »Joseph Delaney: Spook - Der Schüler des Geisterjägers«27.01.2007
halo, ich habe dieses Buch gelesen, und ich finde es GUT.

In den ersen 120seiten denkt man, das gar ncihts mehr passiert, aber dann geht es ichtig los.

Für fantasi freunde eine überlegung wert
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