Dämonisch ergeben von Karen Chance

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Dämonisch ergeben von Karen Chance

Originalausgabe erschienen 2009unter dem Titel „Death\'s Mistress“,deutsche Ausgabe erstmals 2011, 400 Seiten.ISBN 3-492-26797-1.Übersetzung ins Deutsche von Andreas Brandhorst.

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In Kürze:

Dorina Basarab – die sexiest Halbdämonin alive – ist wieder auf der Jagd. Trotz ihrer heftigen Abneigung gegen Vampire muss sie gemeinsame Sache mit dem attraktiven Louis-Césare machen. Denn irgendjemand tötet die Mitglieder des Senats, und er ist sehr mächtig. Werden Dorina und Louis-Césare ihn stoppen? Bald muss Dorina jedoch feststellen, dass der Auftrag selbst an ihren übernatürlichen Kräften zehrt. Und dann wäre da auch noch die ungeheure Anziehung, die der Vampir auf sie ausübt.

Ihre Meinung zu »Karen Chance: Dämonisch ergeben«

Ticva zu »Karen Chance: Dämonisch ergeben«13.06.2011
Dorina ist um die fünfhundert Jahre alt und ein Dhampir: halb Mensch, halb Vampir. Ihre Daseinsberechtigung ist die Lizenz zum Töten, wobei sie gern zum Berserker wird.
Seit Kurzem arbeitet sie für ihren Vampirvater, einem mächtigen Senatsmitglied. Dabei bekommt sie ihre Genugtuung, was ihren Lebensinhalt angeht, Vampire zu töten und sie hat gleichzeitig ein regelmäßiges Einkommen.
Dieses Mal soll sie sich um die Schmuggler der Stadt kümmern, als plötzlich ihre Freundin aus dem Elfenland auftaucht. Diese bittet sie um Hilfe, da sie selbst sich nicht um das Anliegen kümmern kann, weil sie sich um das Wohlergehen des Thronerben vom Elfenreich sorgen muss. Bei dem Ersuchten handelt es sich um eine Rune, die einen ganz besonderen Wert für die Elfen hat.
Kaum stürzt sich Dory für ihre Freundin ins Getümmel auf der Suche nach diesem Artefakt, als sie sich auch schon mitten in einem politischen Machtspiel der verschiedenen Vampirsenate wiederfindet und von Elfen gejagt wird.
Zu allem Überdruss taucht plötzlich der Vampir Louis-Cesare aus dem ersten Teil auf und macht mit einer drohenden Mordanklage alles noch komplizierter.
Und so muss sie sich mit einer verschwundenen Rune, politischen Vampiren, einer Elfenarmee, einem kopflosen Schmuggler und Louis-Cesares sprühendem Charme rumärgern, während immer mehr Senatoren ihr "Leben" lassen ...

Die Geschichte entwickelte sich von Anfang an sehr rasant. Ich fühlte mich wie auf der Überholspur, da immer irgendetwas passierte und Dorina immerzu in Bewegung war.
Da sie eine Gratwanderung zwischen zwei Reichen machte, dem elfischen und dem menschlichen, und sich durch die politischen Machenschaften der Vampire schleichen musste, wurde mir sehr viel Action geboten. Gerade die Kampfszenen, von denen es mehr als genug gab, waren für mich Highlights und gefielen mir sehr!
Auf der einen Seite musste sich Dory auf die Suche um die verschwundene Rune machen, auf der anderen Seite die Anliegen ihres Vaters erfüllen. Dabei arbeitete sie nicht gern für Vampire, was die Autorin ab und zu deutlich machte.
Doch gerade durch ihre Zusammenarbeit mit ihrem eigenen Fleisch und Blut bekam Dorina stückweise etwas von ihrer eigenen Vergangenheit heraus, was ihr zunächst überhaupt nicht behagte.
Als Louis-Cesare sich auch noch dazugesellte und sie immer wieder in den Wahnsinn trieb, hatte der Roman alles zu bieten, was ich mir von diesem Werk erwartet hatte und mich begeisterte.
Von Beginn an gab es Dramatik pur und eine Spannung, die sich immer weiter aufbaute. Dazu eine unterschwellige Erotik und sogar Humor und nicht gerade wenig davon. Kapitelweise konnte ich lauthals lachen, was dem Roman einen extra Stern brachte.

Was die Hierarchie bei den Vampiren mit ihren Konsularen und Senaten anging, kam ich damit nicht zu hundert Prozent zurecht, aber das tat der Handlung keinen Abbruch. Das Wichtigste wurde verständlich erklärt, mehr brauchte ich nicht, um der Geschichte folgen zu können.
Wie im ersten Band gab es eine Verbindung von Louis-Cesare und Dory, sobald Dorina ihn auf erotische Weise berührte. In dieser Zeit konnte sie seine Gedanken hören, die kursiv geschrieben waren.
Rührende Szenen gab es auch, die mir manchmal Tränen in die Augen trieben. Dadurch wirkte der Roman noch realistischer auf mich, was ich richtig toll fand.
Ich konnte mir alles sehr bildhaft vorstellen, wobei auch der herrliche Humor half. Dazu war noch die wörtliche Sprache einfach köstlich, die in manchen Gesprächen verwendet wurde.
Auch die wichtigsten Figuren wurden im Laufe des Buches immer besser vorgestellt und die Entwicklung der Beziehung zwischen Dorina und Louis-Cesare wurde nachvollziehbar beschrieben.

Fazit:
Einfach nur topp!
Die Autorin hat mit Dorina eine starke Frau erschaffen, die allen Widrigkeiten trotzt.
Mein drittes Highlight im Mai!

"Dhampirin Dorina"-Reihe:
1. Dämonisch verführt
2. Dämonisch ergeben

© 8.6.2011 Tikvas Schmökertruhe
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