Im Bann des Vampirs von Karen Marie Moning

Buchvorstellungund Rezension

Im Bann des Vampirs von Karen Marie Moning

Originalausgabe erschienen 2006unter dem Titel „Darkfever“,deutsche Ausgabe erstmals 2007, 361 Seiten.ISBN 3-548-26601-0.Übersetzung ins Deutsche von Ursula Walther.

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In Kürze:

Die junge Amerikanerin MacKayla Lane interessiert sich vor allem für Mode und Popsongs – bis eines Tages ihre Schwester Alina in Dublin brutal ermordet wird. MacKayla beschließt, selbst nach dem Mörder ihrer Schwester zu suchen. In Irland stellt sie erschrocken fest, dass sie Vampire sehen kann, die eine fatale erotische Anziehungskraft auf sie ausüben. Glücklicherweise trifft sie den Buchhändler Jericho Barrons, der sich mit Dämonen und Vampiren bestens auskennt. Während sie gemeinsam gegen das Böse kämpfen, funkt es gewaltig zwischen Mac und Jericho.

Das meint Phantastik-Couch.de: „Die Cheerleaderin und die Feen“75

Fantasy-Rezension von Carsten Kuhr

Ashford, Georgia. Hier, eine gute Autostunde von Atlanta entfern, in einer Gegend, in der sich die Nachbarn noch kennen, in der man sonntags zur Kirche geht und die Bars auch am Wochenende spätestens um 1 Uhr schließen, wachsen die beiden Schwestern Lane auf.

MacKayla Lane, die jüngere der beiden Südstaaten-Schönheiten, interessiert sich für Mode – pink ist und bleibt dabei die Lieblingsfarbe der gut gebauten Blondine mit den grünen Augen – und Popmusik. Am Wochenende jobbt sie hinter dem Tresen in einer Bar, ansonsten widmet sie sich neben der High-School dem Nägellackieren, dem Baden und den Jungs ihrer Heimat.

Eines Tages aber ist es abrupt vorbei mit dem unbeschwerten Leben – ein Anruf und ihre heile Welt stürzt in sich zusammen. Ihre Schwester, die sich zum Studium in Dublin aufhielt, ist brutal ermordet worden, die Suche nach dem Täter verlief ergebnislos. Doch so einfach lässt sich die 22-jährige nicht abspeisen. Gegen den Willen ihrer Eltern fliegt sie nach Irland und macht sich auf die Suche nach dem Mörder.

Nur zu bald merkt sie, dass ihre Schwester hier ein ganz anderes Leben geführt hat als vermutet. Von der strebsamen Schülerin, der aufgeschlossenen Kommilitonin ist nichts mehr aufzuspüren. Mehr und mehr hat sie sich von der Uni und ihrem Bekanntenkreis zurückgezogen und ging an der Seite eines älteren, offensichtlich vermögenden Mannes ihre eigene Wege.

Im letzten Telefonat, das MacKayla auf ihrer Mailbox findet teilt sie allerdings mit, dass „;er zu ihnen gehört“, und dass nur das Auffinden des „;Sinsar Dubh“ das drohende Unheil aufzuhalten vermag. Was nur hat ihre Schwester mit diesen rätselhaften Worten gemeint?

Doch dann geschieht etwas, das MacKayla zunächst die Botschaft aus dem Grab vergessen lässt. Sie beginnt zu halluzinieren – denn das kann doch nicht sein, dass sie immer öfter auf der Strasse und in Pubs monströse Wesen bei ihren widerlichen Taten beobachtet. Vor dem Grauen ganzer verlorener Stadtteile flieht sie in die vermeintliche Sicherheit einer luxuriösen Buchhandlung. Der Besitzer, Jericho Barrons, aber kennt sich mit den bösen Feen aus. Begleitet von einem immerwährenden Kampf der beiden ungleichen Streithähne machen sie sich auf, das Erbe MacKaylas als Sidhe-Seherin zu erkunden und den Mörder ihrer Schwester aufzuspüren. Alles scheint mit dem Millionen Jahre alten Buch Sinsar Dubh zusammenzuhängen. Neben unseren beiden suchen Vampire, die Elfenprinzen und Mafiosi nach dem mächtigen Artefakt – doch sie alle benötigen einen Sucher, und nun raten sie einmal, wem das Schicksal diese Aufgabe zugedacht hat …

Urban Fantasy – ein Garant für hohe Umsatzzahlen

Urban Fantasy – keine andere Spielart der phantastischen Literatur floriert derzeit in einem Ausmaß wie die Geschichten von übernatürlichen Wesen, die sich verborgen oder offen in unserer modernen Welt bewegen. Die überwiegend weiblichen Autoren gehen bei der Anlage ihrer Serien erstaunlicherweise doch recht einheitlich vor. Eine junge Protagonistin wird in den Einflußbereich der übernatürlichen Wesen gezogen, muss dort entscheidend zur Rettung der Welt und natürlich sich selbst eingreifen und trifft dabei auf charismatische Alpha-Männer.

Karen Marie Moning reiht sich recht nahtlos in diese Reihe ein. Zwar suchen wir hier die typischen Vertreter ihrer Zunft – laszive Vampire, dominante Werwölfe und Co – vergebens, doch auch die Feen sorgen für Geheimnisse, Verwicklungen und Dramatik satt.

Mit ihrer Heldin hat die Autorin einen guten Griff getan. Selbstironisch, überschwänglich, impulsiv aber auch treu, so könnte man sie wohl treffend charakterisieren. In einem betont flapsigen Stil, der mich so manches Mal an Charlaine Harris (Sookie Stockhouse) oder MaryJanice Davidson (Betsy) erinnert hat, begibt sich das Abziehbild einer jungen Southern Belle mitten hinein ins alt-ehrwürdige Irland. Mit staunenden Augen begeistern sie die Pubs und die alten Bauwerke der grünen Insel, geht sie im Flair der alten, traditionsbehafteten Metropole auf. Das wirkt gerade in der etwas naiven Begeisterung überzeugend und nachvollziehbar.

Auch die Idee, die Feen nicht als strahlende kleine Lichtwesen oder böse Heinzelmännchen zu portraitieren, verleiht der Handlung Glaubwürdigkeit. Das sind keine Feen, die mit ihrem Zauberstab ihren magischen Staub verteilen, das sind Monster, die sich an einer anderen Spezies gütlich tun.

Mit dem einander spinnefeind agierenden Paar der jungen, offenen Amerikanerin und des verknöcherten, traditionsbewussten Iren sorgt die Autorin für weitere interessante Verwicklungen und Wortduelle. Hier steht Emotion gegen Ratio, Impulsivität gegen intellektuelle Behäbigkeit, wobei sicherlich ein Happy End angedacht sein wird. Dennoch, die Reibereien der beiden so ungleichen und unwilligen Verbündeten sorgt für weitere Spannung und Pep.

Dass MacKayla dabei, wie auch in ihren Handlungen auch, oftmals über das Ziel hinausschießt, dass sie entgegen aller Vernunft und damit nicht immer glaubwürdig oder folgerichtig agiert, muss der Leser allerdings hinnehmen. Auch die Darstellung der Bösewichte ist doch ein wenig stereotyp und einseitig ausgefallen. Was motiviert die Helfer der Feen. die Menschen zu verraten? Warum agieren die Sidhe, wie sie agieren? Was steckt hinter den Plänen? – Fragen, die zumindest im ersten Band kaum angeschnitten, geschweige denn erklärt oder beantwortet werden.

Dennoch weiß vorliegender Roman seine Leser – die Zielgruppe dürfte wohl hauptsächlich bei den jüngeren Leserinnen liegen – zu faszinieren. Spannende Rätsel, ein paar Kämpfe gemischt mit einer Menge Gefühl, ein wenig angedeuteter Erotik und einem gut lesbaren, flüssigen Stil ziehen einen schnell in ihren Bann. Im Oktober 2007 erscheint der zweite Teil der Abenteuer – ein Ende ist zumindest bislang nicht absehbar.

Ihre Meinung zu »Karen Marie Moning: Im Bann des Vampirs«

Katja Thrun zu »Karen Marie Moning: Im Bann des Vampirs«09.03.2012
Karen Marie Moning schreibt einfach klasse.
Ich habe mir alle Fever-Teile durchgelesen und wirklich jedes Buch fesselt bis zum Ende.Die "Lovestory" zwischen Mac und Barrons ist genau nach meinen Stil. Außerdem finde ich auch die anderen Teile(Highlander-Romane) einfach super.Es ist mit Witz geschrieben und die Charaktere muss man einfach lieben.
simsa zu »Karen Marie Moning: Im Bann des Vampirs«02.01.2011
„Im Bann des Vampirs“ ist der erste Band der MacKayla Lane-Reihe von Karen M. Moning.
MacKayla lebt ein ziemlich relaxtes Leben. Alles dreht sich bei ihr um Nachmittage am Pool mit guter Musik und einem Buch. Bis sich plötzlich alles ändert, als sie vom Tod ihrer Schwester in Dublin erfährt. Mac muss wissen was genau passiert ist und reist nun selber nach Dublin. Dort passieren ihr merkwürdige Dinge. Hübsche Männer verlieren auf dem zweiten Blick ihr gutes Aussehen und werden zu unappetitlichen Monstern. Was ist hier los? Als Mac durch Zufall auf Jericho Barrons trifft, kommt zumindest etwas Licht ins Dunkel.
Für mich hatte dieser erste Band wirklich schon ein gewisses Suchtpotenzial. Es gibt genug Bösewichte und eine MacKayla die dem Leser wirklich sympathisch ist und ihre Ecken und Kanten hat. Karen M. Moning hat dieses Buch in einer locker leichten Art geschrieben, so dass die Seiten nur so dahinfliegen.
Ich selber bin froh auch die anderen drei Bücher zu haben, denn dieses hier hat kein wirkliches Ende und so wird der zweite Teil „Im Reich des Vampirs“ direkt an dieses Buch anschließen. Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht, denn vieles scheint hier auf den ersten Blick nicht so wie es ist.
Engelchen zu »Karen Marie Moning: Im Bann des Vampirs«21.02.2010
An erster Stelle muß ich zugeben, daß mich kaum ein Buch oder eine Autorin sosehr gefesselt hat wie K.M. Moning. Allerdings habe ich den Eindruck, daß ich hier die einzige bin, die alle Bände gelesen hat? Die Rezensionen machen das an mehreren Stellen deutlich. Was fängt ein Leser mit Namen wie MacKeltar an, der die Highlander- Serie nicht kennt ? Unbedingt nachholen, kann ich nur empfehlen...dann erübrigen sich auch Rezensionen wie die von Mrs. Lioncourt. Die Kritik mit den irreführenden Titeln kann ich nachvollziehen, allerdings geben mir einige Stellen zu denken, ob das tatsächlich so ist...Warum dreht Barrons ihr im dritten Teil nach ihrer "Einladung" (Geburtstagstorte) den Rücken zu? Vielleicht hat er irgendeine Veränderung in seinem Gesicht zu verbergen? Wir werden es erfahren...es bleibt spannend!!
Lisa zu »Karen Marie Moning: Im Bann des Vampirs«19.12.2009
Ich finde das Buch total toll obwohl ich normalerweise nur Thriller lese und keine Fantasieromane und so was!!! Aber das Buch hat mich faziniert ich konnte garnicht aufhörn zulesen und als ich fertig war zu lesen hab ich mir sofort die Fortsetzung Im Reich des Vampirs gekauft!
Ich liebe die Bücher und hoffe der 3. Teil kommt bald auf Deutsch!!!
Ich bin froh das ich das Buch zufällig gefunden habe!!!
Mrs.Lioncourt zu »Karen Marie Moning: Im Bann des Vampirs«24.09.2009
Als ich den Titel im Buchladen sah, war ich fastiniert davon. Auch der Klappentext hörte sich vielversprechend an, also kaufte ich es.
Je mehr ich dann jedoch davon las, desto mehr entwickelte es sich zu einer Enttäuschung. In dem gesamten Buch kommt am zwei Stellen kurz ein vampir vor, der jedoch zum einen getötet wurde, zum anderen sich die Hauptperson nicht im geringsten angezogen von ihm fühlte.
Überhaupt fan ich das mit den Feen nicht so prickelnd, vor allem, da vorher nirgendswo ein Anhaltspukt für diese Wesen zu finden war.
Zudem konnte ich die Hauptperson auf den Tod nicht leiden, da sie sich lieber um ihren pinkfarbenen Nagellack als um alles andere kümmerte.
Insgesamt fand ich das Buch einfach nur schlecht, der Titel ist irreführend (vielleicht ein Werbetrick des Verlags, um mit dem Vampirwahn zu schwimmen), und ich kann es niemandem empfehlen!
Angelique zu »Karen Marie Moning: Im Bann des Vampirs«18.07.2009
Bei mir war es auch nur Glueck, dass ich an das Buch gekommen bin.
Ueberwiegend interessiere und liebe ich Vampirbuecher. Aber die Buecher von Karen Marie Moning sind toll. Ich habe die ersten beiden Teile in 3 Tagen verschlungen. Waere ich nicht arbeiten gegangen, in noch weniger als 3 Tagen. Es gibt nur sehr wenige Buecher, die mich so faszinieren, da ich auch seeeehr waehlerisch bin. Aber ihre Buecher kann ich nur weiter empfehlen. Den dritten Teil habe ich schon vorbestellt. Ich freue mich schon richtig, weiterlesen zu koennen. Und wie sich das zwischen Mac und Jericho entwickelt. Und ich will endlich erfahren, was Jericho ist !? :'D Ich vermute ja irgendwie, dass er ein Druide ist (: Aber naja, ich liebe die Buecher
Elfenschnarse zu »Karen Marie Moning: Im Bann des Vampirs«16.02.2009
Ich bin mit der Zeit ein ziemlicher Anne Rice Fan geworden und hab ihre Chronik der Vampire nur so verschlungen. Nebenbei interessiere ich mich aber auch für Elfen und Feen.
Im Bann des Vampirs war ein echter Zufallsglücksgriff in unserem kleinen örtlichen Buchladen.
Für mich war es eine spannende Mischung von Feen und Vampiren- überhaupt von übernatürlichen Wesen, auch, wenn Vampire ja noch nicht wirklich vorkamen, denn dass Malicé einer ist wurde nicht eindeutig gesagt, obwohl ich überzeugt bin, dass Barrons einer ist -denn warum dieser Titel und andere Hinweise.
Nachdem, was ich gelesen habe, hat vielen Lesern der Sex gefehlt, ich persönlich finde es aber auf seine eigene Weise schon erotisch und habe dieses Buch auch mit deswegen an zwei Tagen verschlungen. Ich freue mich schon auf den Wochenanfang, um mir so schnell, wie möglich den zweiten Teil zu besorgen.
Um zu schauen, ob es überhaupt einen gibt, bin ich nämlich auch auf diese Seite hier aufmerksam geworden und positiv überrascht.
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall nur weiterempfehlen, wenn man sich für Fantasy und Mystik interessiert.
Durch die leicht erotische, spannende und auch witzige Art ist es sehr nett zu lesen und man kann sich richtig mitreißen lassen. Viel Spaß dabei!!!
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