Shadowfever von Karen Marie Moning

Buchvorstellungund Rezension

Shadowfever von Karen Marie Moning

Originalausgabe erschienen 2010unter dem Titel „Shadowfever“,deutsche Ausgabe erstmals 2011, 656 Seiten.ISBN 3-548-28085-4.Übersetzung ins Deutsche von Ursula Walther.

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In Kürze:

MacKayla Lane, die Jägerin der Schatten, wird selbst zur Gejagten. Wem kann sie noch trauen, wer ist Feind, wer Freund? Im Kampf gegen die dunklen Feenwesen und auf der Suche nach dem Sinsar Dubh gerät Mac in Gefahr. Am Ende muss sie eine Entscheidung treffen – und bestimmt damit nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern das der gesamten Menschheit. Wird sie die Welt zerstören …oder retten?

Das meint Phantastik-Couch.de: „Hoffnung macht stark, Angst tötet“40

Fantasy-Rezension von Carsten Kuhr

Jericho Barrens ist tot. Ich habe ihn mit meinem Speer erstochen – einfach so. Mein bester Freund, der Mann, der sein Leben für meine Sicherheit geben wollte, der mich gerettet und geliebt hat, tot. Und ich allein bin schuld. Der Unseelie-König ist ebenso hinter mir her wie mein alter Freund oder doch eher Feind Darroc – und ich werde sie beide umbringen. Mir ist egal, dass die Grenze gefallen, dass die Menschenreiche von den Unseelie und den Sidhe heimgesucht werden, dass meine Eltern entführt und meine Schwestern vom Sinsar Dubh, dem fleischgewordenen Buch niedergemäht wurden. Ich lebe nur noch für Eines – meine Rache. Wenn ich erst das Sinsar Dubh habe, kann ich mit diesem die Welt neu erschaffen – mit meiner ermordeten Schwester, mit Barren und ohne Seelie und Unseelie. Das ist mein Ziel, und nichts, absolut nicht wird mich aufhalten – selbst wenn ich buchstäblich durch die Hölle gehen muss …

Enttäuschender Abschluss

Der Abschlussband der MacKayla Lane Serie führt die moderne Nach- und Weiterdichtung um die irischen Sagenwelt der Feen weiter. Wer nun aber bedacht hat, dass sich die Autorin auf alte Stärken besinnt, dass sie spannend und prickelnd wie zu Beginn ihres Zyklusses unterhält, der sieht sich getäuscht.

Statt einer faszinierenden Handlung voller Tempo und Esprit erwartet den Leser – Langeweile. Moning schwafelt – ich kann es nicht anders ausdrücken. Auf viel zu vielen Seiten berichtet sie uns inhaltlich brüchig und nicht eben stringent oder spannend von den Geschehnissen, die sich an die Ermordung Barrens anschließen. Das wirkt nicht nur umständlich konstruiert, sondern lässt auch jegliches Tempo vermissen. Auf mich wirkte das fast, als ob die Autorin ihre eigene Schöpfung aus den Augen verloren hätte. Der verschollene König der Seelie taucht ebenso auf, wie der vierte Unseelie-Prinz – letzterer wenigstens eine gelungene Überraschung im Buch – ansonsten fast nur gähnende Langeweile. Die anfänglich so kokette, sympathische Erzählerin ist nur mehr ein Schatten einstigen Glanzes. Nach einem fulminanten Auftakt in den ersten drei Bänden der Reihe fiel schon der Vorgängerband inhaltlich, wie von dessen handwerklicher Ausführung her deutlich ab. Vorliegender Abschluss reiht sich hier nahtlos ein. Ohne wirklichen Handlungsfluss, ohne rechte Triumphe wartet leider eine Enttäuschung auf den Leser.

(Carsten Kuhr, Januar 2012)

Ihre Meinung zu »Karen Marie Moning: Shadowfever«

asta zu »Karen Marie Moning: Shadowfever«17.08.2012
Über 5 Jahre hinweg hat mich Moning mit ihrer Feverserie im Bann gehalten. Jedes einzelne ihrer Werke endete (zumindest in der deutschen Übersetzung) mit einem Cliffhanger der fiesesten Machart. Und jedes Mal verursachte sie bei mir schlaflose Nächte.
Die Frage, wie es nun weiter geht? Wer oder was ist Barrons? Was geschieht in Dublin? Wer ist MAC? Welche Rolle spielt sie? Schafft sie es allen Wirrungen zum Trotz, ihre Widersacher zu besiegen? Und nun ... das letzte Werk dieser Reihe ...

Auch meine Erwartungen waren immens und wurden nicht enttäuscht.
Zwar hat mich der Anfang etwas *gelangweilt*, als Mac in der Zwischenwelt war, aber dann hatte es mich rasch wieder gepackt: Das Moning-Fieber.

Manchmal hatte ich das Gefühl, dass Moning keiner Struktur folgt, sondern einem spontanen Einfall nach dem anderen fabriziert, dann wieder verwirft, um auf eine komplett neue Lösung zu kommen.
Sie ist niemals vorhersehbar und sich nie zu schade liebste Freunde in ärgste Feinde zu verwandeln. Und das Ganze gelingt ihr, ohne dass ich als Leser das Buch zuklappe - im Gegenteil, ich klammere mich nur noch fester daran und sauge den Inhalt auf. Das könnte man Fieberkrank nennen. Moning-Fieber-Krank. Und ich kann es jedem nur empfehlen! Dieses Fieber muss man einfach erleben!

Also von mir mindestens 90 und ich bete darum, dass ich bald wieder einer neuen Moning-Reihe entgegenfiebern kann.
Katja zu »Karen Marie Moning: Shadowfever«11.03.2012
Der letzte Teil der Reihe ist der beste, auch wenn er am Anfang etwas "langweilig" war. Er ist aber wieder richtig spannend geworden als Barrons wieder auftauchte, denn: Barrons lebte.

Ich wusste ja das die Autorin gut schreibt, aber dieses Buch habe ich tatsächlich bis ich damit fertig war nicht mehr aus der Hand gelegt.

Außerdem sollte ich noch hinzufügen das dieses Buch RIESEN Überraschungen bereit hält z.b. wer der wahre "Bösewicht" ist.
Corinna zu »Karen Marie Moning: Shadowfever«31.12.2011
MacKayla ist wieder da! Aber sie sitzt immer noch hinter den Spiegeln fest und Barrons ist tot. Jeder Versuch dies zu Ändern ist gescheitert und nun scheint sie wirklich auf sich allein gestellt zu sein. Aber sie wäre nicht MacKayla, wenn sie nicht versuchen würde aus dieser Situation zu kommen. Denn das Sinsa Dubh ist immer noch unterwegs und sie muss es stoppen!


Ich habe fast ein Jahr auf die ersehnte Fortsetzung gewartet. Da dies der finale Band ist, werden Fragen geklärt und ich brauchte dringend (!) Antworten.

Leider beginnt dieses Buch sehr langsam. Die ersten 200 Seiten kommen sehr schleppend voran, viele Dinge werden wiederholt und nicht viel neues passiert. Ich brauchte wirklich einige Zeit für diesen Abschnitt.
Das war schon recht ungewöhnlich, da ich sonst immer sehr schnell beim Lesen der Reihe war.

Dann nimmt Karen M. Moning langsam wieder Fahrt auf und findet auch wieder zur alten Qualität und dem spannenden Schreibstil zurück. Das hat wieder Spaß gemacht und konnte mich wirklich fesseln.
Was mir besonders gefallen hat, war die Wandlung die Mac in diesen 5 Büchern durchmacht. Sie wird von der Barbie immer mehr zur Jägerin die versucht taktisch zu handeln und die für mich immer sympathischer wird.

Bei „Shadowfever“ gibt es dann noch einige Dinge, die ich so nicht vorhergesehen hätte und die mir gefallen haben. Rund um Mac ist man die ganze Zeit über am Rätseln und am Hinterfragen und dies unterhält bis zur letzten Seite super.

Für alle die Interesse an den Büchern haben, diese Reihe MUSS man in der richtigen Reihenfolge lesen! Ansonsten wird alles nur sehr verwirrend wirken und der Lesespaß geht verloren.

Insgesamt gehört diese Reihe zu den Büchern, die ich in meinem Regal behalten möchte. Probiert es einfach mal aus!
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