Das Imperium von Kevin J. Anderson

Buchvorstellung

Das Imperium von Kevin J. Anderson

Originalausgabe erschienen 2002unter dem Titel „Hidden Empire“,deutsche Ausgabe erstmals 2003, 1000 Seiten.ISBN 3-453-87047-6.Übersetzung ins Deutsche von Andreas Brandhorst.

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In Kürze:

In den USA auf allen Bestsellerlisten: Kevin J. Andersons triumphaler Auftakt zur „;Saga der Sieben Sonnen“;, eine Space Opera, die ihresgleichen sucht. Der preisgekrönte Star Wars- und Wüstenplanet-Autor legt damit den Grundstein zu dem großen Zukunftsepos des 21. Jahrhunderts. Zu Beginn des 22. Jahrhunderts verlassen die Menschen das Sonnensystem. Sie stoßen dabei nicht nur auf eine friedliebende und technisch hochentwickelte außerirdische Zivilisation, sondern entdecken auch eine gigantische Apparatur, die es ermöglicht, Gasriesen in Leben spendende Sonnen umzuwandeln. Von den Erbauern dieser Maschinerie fehlt allerdings jede Spur, und als Wissenschaftler sie in Gang setzen, starten sie einen Prozess, der das Ende der menschlichen Zivilisation und aller anderen Lebewesen im Universum bedeuten kann…

Ihre Meinung zu »Kevin J. Anderson: Das Imperium«

MIke zu »Kevin J. Anderson: Das Imperium«20.03.2013
Eines vorweg: Wer SF im Stile von Dan Simmons oder Philip K. Dick erwartet, sollte mit dieser Saga nicht anfangen. Andersons siebenbändiger Zyklus ist etwas für SF-Leser, die Space Operas lieben, gute und spannende Geschichten über große Weltraumschlachten, exotische Welten, unvorstellbar fremdartige Aliens, Helden und Schurken. All das bietet die "Saga der Sieben Sonnen" im Überfluss.

Wie jeder Eröffnungsband einer solch umfangreichen Serie hat auch dieser seine Längen. Immerhin muss der Autor ein umfangreiches Universum vorstellen, viele Handlungsstränge und noch mehr Personen einführen. Aber wenn man die Welt, die Anderson anschaulich beschreibt, einmal kennen gelernt hat, lernt man sie auch schnell lieben, ebenso wie die Protagonisten und Antagonisten. Man mag dem Autor vorwerfen, dass die Charaktere zu deutlich schwarz oder weiß sind, dass die Zwischentöne meist fehlen. Das ist nicht ganz unbegründet und für mich der einzige, wenn auch kleine Kritikpunkt. Es gibt nur wenige Charaktere, die nicht eindeutig der guten oder bösen Seite zuzuordnen sind. Jora'h ist eigentlich weiß, hat aber später gezwungenermaßen seine zumindest grauen Momente. Udru'h ist eigentlich schwarz, aber er tendiert zwischenzeitlich doch so manches mal in eine andeutungsweise dunkelgraue Richtung. Auch General Lanyan hat so seine Momente. Und dann ist da noch Patrick Fitzpatrick, vielleicht der einzige Charakter, der eine fast komplette Wandlung erfährt, aber ich will nicht zu viel verraten. Das war es dann aber auch schon.
Für mich tut das dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Ich bin inzwischen am Ende des fünften Bandes angelangt und muss sagen, dass es bisher nie langweilig wurde, dass es dem Autor gelingt, die Spannung auch über eine so lange Geschichte hinweg aufrecht zu erhalten. Auch die Charaktere entwickeln sich, wenn auch nur langsam und nicht in grundsätzlich neue Richtungen. Der Fantasie scheinen keine Grenzen gesetzt. Die Vielfalt der Lebensformen ist erstaunlich und der Autor hat wunderbare Ideen, der Handlung zu Wendungen zu verhelfen, die man so nicht erwartet. Es gibt unter den Charakteren viele Lichtblicke, mit denen man Leiden und sich freuen, über die man Schmunzeln und den Kopf schütteln kann.
Kurz: Ich kann jedem Liebhaber spannender Space Operas die Lektüre nur wärmstens ans Herz legen. Es ist keine große Literatur, aber wunderbare Unterhaltung und ich weiß jetzt schon, dass mir etwas fehlen wird, wenn ich den letzten Band zur Seite gelegt habe.
Fay O'Donnell zu »Kevin J. Anderson: Das Imperium«28.02.2008
Kevin J. Anderson hat mit der "Saga der Sieben Sonnen" einen großen Zyklus geschaffen, dessen erster Teil ein wunderbarer Auftakt ist, der Lust auf mehr macht.
Man begleitet verschiedenste Charaktere aus der Alienrasse der Ildiraner, leicht überheblich wirkende Traditionalisten, sowie den 3 menschlichen Fraktionen - der kapitalistischen Terranischen Hanse, die versucht, ihre Macht zu vergrößern; deren menschliche Rivalen, die Roamer, die sich in offiziell unbewohnbare zurückgezogen haben und alles nutzen, um zu überleben; sowie die unabhängig gewordene hanseatische Kolonie auf dem Waldplaneten Theroc, naturverbundene Menschen, deren "auserwählte" eine Verbindung mit dem Geist des Waldes einzugehen vermögen und eine grüne Haut bekommen.
Die Story kurz gefasst: Forscher der Hanse finden eine zerstörerische Technologie einer längt untergegangenen Zivilisation und testen diese an einem Gasriesen aus. Dieser Gasriese aber ist, wie es Murphys Gesetz will, die Heimat einer Alienrasse, die in Gasriesen lebt. Die sind natürlich sauer und ein Krieg um das Überleben der Menschen und ihrer Verbündeten, der Ildiraner, beginnt.

Ein wahrhaft meisterliches Werk, das fesselt und Lust auf mehr macht. Viel mehr! Kleine Bemerkung am Rande: Ich habe mit dem dritten Teil der Reihe, "Sonnenstürme", angefangen und habe mich trotz der fehlenden Informationen der vorherigen Bände so weit ausgekannt, dass ich "Sonnenstürme" ohne Probleme lesen konnte. Natürlich ergab dieser Band das Interesse für die Vorgänger - und so wurde der Zyklus (bis auf den letzten, ausstehenden Band) komplett gelesen.

Fazit: Ganz großes Kino, ein MUSS für SciFi-Fans!
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