Die Meister der Macht von Kevin J. Anderson

Buchvorstellung

Die Meister der Macht von Kevin J. Anderson

Originalausgabe erschienen 1994unter dem Titel „Champions of the Force“,deutsche Ausgabe erstmals 1995, 316 Seiten.ISBN 3802523431.Übersetzung ins Deutsche von Thomas Ziegler.

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In Kürze:

Die neue Allianz wird von mächtigen Gegnern befroht: Während ein neuer Todesstern Kurs auf sein erstes Ziel nimmt, droht der von der dunklen Seite der Macht besessene Jedi-Adept Kyp Durron, den gefürchteten „Sonnenhammer“ gegen das Universum einzusetzen. Kann Han Solo ihn stoppen? Wird Luke Skywalker, der nach einem schweren Kamp zwischen Leben und Tod schwebt, seine neu gegründete Jedi-Academie schützen können? Und kann Prinzessin Leia ihren jüngsten sohn Anakin aus den Händen der imperialen Agenten befreien?

Ihre Meinung zu »Kevin J. Anderson: Die Meister der Macht«

Stefan83 zu »Kevin J. Anderson: Die Meister der Macht«23.11.2007
Der dritte und letzte Band der Jedi-Akademie-Trilogie bringt die Storyline um den Aufbau des Jedi-Ordens zum Abschluss und beantwortet gleichzeitig die offenen Fragen, die sich im Verlauf der ersten beiden Bände gestellt haben. Leider bieten sich aber auch wie im Vorgänger dem Leser hier nur wenige Überraschungen, was in erster Linie an Kevin J. Andersons sehr kindlich anmutenden Schreibstil liegt, bei dem aufgrund mangelnder Ernsthaftigkeit und platter Dialoge nie die Dramatik und Spannung aufkommen will, die man von einem guten Star Wars Buch einfach erwartet und die unter anderem die Thrawn-Trilogie zu einem so grandiosen Leseerlebnis gemacht hat. Einzig und allein der Plot mit Kyp Durron kann hier die Erwartungen einigermaßen erfüllen, wobei auch dieser unter der oberflächlichen Ausarbeitung und den vielen Szenenwechseln leidet. Die anderen neuen Charaktere wie Cilghal oder Qwi Xux gehen in der von Raumschlachten und Machtkämpfen getragenen Story fast völlig unter und werden vom Autor viel zu kurz behandelt, als dass sie wirklich an Ausstrahlung gewinnen könnten. Wie schon in den Bänden zuvor ist es dann das Ende, welches mit viel Dramatik und durchaus auch fesselnder Spannung versöhnlich stimmt. Zudem bietet der offene Schluss Anlass zu Spekulationen, wie es mit Admiral Daala weitergeht und ob Leia die Bürde der Staatschefin tragen kann. Insgesamt ist „Die Meister der Macht“ sicherlich der beste Teil der Trilogie, welche (weniger wegen ihrer Qualität als wegen ihres Inhalts) ein fester Bestandteil des EU geworden ist, da die in diesen drei Romanen behandelten Ereignisse und eingeführten Personen in den chronologisch folgenden Büchern noch von großer Bedeutung sind.
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