Flucht ins Ungewisse von Kevin J. Anderson

Buchvorstellung

Flucht ins Ungewisse von Kevin J. Anderson

Originalausgabe erschienen 1994unter dem Titel „Jedi Search“,deutsche Ausgabe erstmals 1994, 317 Seiten.ISBN 3802522745.Übersetzung ins Deutsche von Thomas Ziegler.

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In Kürze:

Der Krieg zwischen Imperium und den Rebellen der Allianz wird mit unverminderter Härte weitergeführt. In dieser Zeit gewaltiger Herausforderungen reifen zwei Kinder heran: die Jedi-Zwillinge. Zur selben Zeit, als Luke Skywalker mit den Vorbereitungen einer Akademie für den Nachwuchs des Jedi-Ritter-Ordens beginnt, werden Han und Chewbacca auf dem Planeten Kessel gefangengenommen. Doch es gelingt ihnen, sich zu befreien. Auf ihrer Flucht gelangen sie zu einem geheimen 'Imperial'-Forschungslabor, das von einer großen Anzahl Schwarzer Löcher umgeben ist.Die 'Flucht ins Ungewisse’ führt die Rebellen unversehens in eine noch gefährlichere Situation als die, der sie gerade entkommen sind . . .

Ihre Meinung zu »Kevin J. Anderson: Flucht ins Ungewisse«

Stefan83 zu »Kevin J. Anderson: Flucht ins Ungewisse«23.11.2007
Der erste Teil von Kevin J. Andersons „Jedi-Akademie-Trilogie“ konzentriert sich, wie zuvor auch Timothy Zahn in seiner Reihe, vorwiegend auf die Helden der Alten Trilogie und führt deren Abenteuer fort. Nach seiner Rückkehr von der Dunklen Seite ist Luke Skywalker damit beschäftigt geeignete Kandidaten für seine geplante Jedi-Akademie zu suchen. Gleichzeitig wird Han während einer diplomatischen Reise nach Kessel wieder einmal in Ärger verwickelt. Anderson hält sich in der Charakterisierung seiner Protagonisten und mit den vielen Schauplatzwechseln eng an die Filme, was zwar eine gewisse Authentizität zur Folge hat, einen echten Spannungsaufbau jedoch verhindert. Zudem führt der Autor eine ganze Reihe neuer Figuren in das Star Wars Universum ein. So haben u.a. Kyp Durron, Streen und Admiral Daala hier ihren ersten Auftritt. Bis auf Erstgenannten bleiben die meisten Charaktere jedoch, meist aufgrund fehlender letzter Konsequenz in der Ausarbeitung, eher blass. Hier hat der Autor eindeutig eine Menge Potenzial verschenkt, das stattdessen an einen so uninteressanten Handlungsstrang wie Landos Trip nach Umgul verschwendet wurde, welcher den Plot insgesamt kein bisschen weiter bringt. Trotz solcher kleiner Schwächen bleibt am Ende dennoch ein positiver Gesamteindruck, was auch an dem packenden Schluss liegt, der einige Fragen offen lässt. Insgesamt ist „Flucht ins Ungewisse“ ein etwas zu kurz geratener Star Wars Roman, der zwar bei weitem nicht die Qualität von Zahns Trilogie erreicht, aber mit viel Neuem aufwartet und damit Lust auf die Fortsetzung macht. Aufgrund vieler Anspielungen auf die Comic-Reihe „Das dunkle Imperium“ jedoch eher für Kenner des EU geeignet.
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