Geliebte der Nacht von Lara Adrian

Buchvorstellungund Rezension

Geliebte der Nacht von Lara Adrian

Originalausgabe erschienen 2007unter dem Titel „Kiss of Midnight“,deutsche Ausgabe erstmals 2007, 462 Seiten.ISBN 380258130X.Übersetzung ins Deutsche von Beate Wiener.

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In Kürze:

Beim Verlassen eines Nachtclubs wird die Fotografin Gabrielle Maxwell Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Sechs Jugendliche töten einen Mann und saugen ihm das Blut aus. Doch obwohl Gabrielle die grauenhafte Szenerie mit ihrem Fotohandy festgehalten hat, schenkt die Polizei ihr keinen Glauben. Erst der gutaussehende Kommissar Lucan Thorne scheint Gabrielle ernst zu nehmen und verdreht der jungen Frau gehörig den Kopf. Gabrielle ahnt nicht, dass Thorne in Wahrheit ein Vampir ist …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Die erotische Seite der Nosferatu“30

Horror-Rezension von Carsten Kuhr

Für die Fotografin Gabrielle Maxwell scheint in letzter Zeit alles wunderbar zu laufen. Ihre Freunde mögen ihre fröhliche, unkomplizierte und verlässliche Art, ihre Bilder locken immer mehr Bewunderer und Käufer in die Galerien und zu ihren Vernissagen. Nach ihrer bislang erfolgreichsten Ausstellung will sie zusammen mit Freunden feiern. Sie machen sich auf in den angesagtesten neuen Nachtclub von Boston. Doch das »La Notte« ist so gar nicht nach ihrem Geschmack. Zu laut, zu grell und aufdringlich sind die Musik und die Gäste, so dass Gabrielle sich entschliesst, früh und alleine nach Hause zu gehen.

Kaum hat sie auf der Suche nach einem Taxi den Club verlassen, wird sie Augenzeuge eines Verbrechens. Eine Gruppe ungepflegter Machos in Lederklamotten prügelt auf einen Mann ein. Dann nimmt das Geschehen eine neue Dimension an. Die brutalen Schläger beißen das Opfer in die Kehle, trinken scheinbar das Blut des Unschuldigen. Zunächst gelähmt vor Schrecken gelingt es Gabrielle später mit ihrem Handy Fotos von dem Verbrechen zu machen und zu fliehen. Auf der Polizeistation aber will ihr niemand glauben – so etwas gibt es doch nicht. Vampire, undenkbar, zumal auf den grobkörnigen Bildern kaum etwas zu erkennen ist und am vermeintlichen Tatort keine Spuren gefunden werden.

Einer aber glaubt Gabrielle, ein Augenzeuge der Tat, Lucan Thorne, selbst ein Nosferatu, der an diesem Abend hinter der Gang her war, um die Rogues, wie sich die ungezügelten Vampire selbst nennen, zu richten. Als Anführer einer Bruderschaft von Vampirkämpfern, denen es obliegt, die Rogues zu verfolgen und auszulöschen, hat er den Tatort gesäubert und will nun auch die letzten Beweise, die Fotos im Handy vernichten. Doch dann bemerkt er, dass Gabrielle die genetischen Voraussetzungen für eine Stammesgefährtin aufweist. Nur mit Frauen, deren DNA diese Besonderheit aufweist, können sich die durchwegs männlichen Vampire fortpflanzen. Die Lust, die Thorne überkommt, die gegenseitige Anziehung, die beide verspüren, den ungezügeltem Sex, dem sie sich hingeben, wird jäh bedroht, als die Rogues sich erstmals in der Geschichte der Vampire unter einem Anführer organisieren. Das Ziel der Renegaten: die Macht zu übernehmen und sich die Welt und deren Menschen untertan zu machen.

Die Vampire, die von Aliens abstammen

Der erste Roman einer Vampir-Trilogie bietet zunächst einmal wenig wirklich Neues. Abgesehen davon, dass die Vampire als vor Jahrtausenden auf der Erde gestrandete Raumfahrer einer außerirdischen Rasse vorgestellt werden, die, um die lebensnotwendigen Nährstoffe aufzunehmen, auf die Aufbereitung durch Menschen angewiesen sind und darum zu Bluttrinkern wurden, erwartet den Leser ein gewohntes Szenario.

In einer streng hierarchisch gegliederten Vampirkultur führen die ältesten, direkten Abkömmlinge der Aliens das Volk der Nacht an. Nachdem sie vor Urzeiten ganze Zivilisationen mit ihrem Hunger nach Blut ausgelöscht haben – Atlantis wird hier exemplarisch genannt – versuchen sie nun verborgen vor der Aufmerksamkeit der Menschen zu existieren und ihre Opfer, soweit irgend möglich, am Leben zu lassen. Wer sich nicht an den Kodex hält, wer dem Verlangen nach Blut und Zerstörung nicht Herr wird, der wird von der Bruderschaft gejagt und zur Strecke gebracht.

Die Karte Sex sticht

Das ist mitnichten neu, das gab es mit geringen Abweichungen bereits früher. Lara Adrian nun hat ihre Handlung mit einer gehörigen Portion Erotik gewürzt. Anders als J. R. Ward, die in den entsprechenden Beschreibungen ihrer inhaltlich vergleichbaren Black Dagger-Reihe recht zurückhaltend bleibt, setzt Adrian ganz auf die Karte Sex. In an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassenden Passagen ergeht sie sich in Details, mixt harte Action dazu und erhält so ihren ganz eigenen, explosiven Cocktail.

Das lässt aber wirklich neue Aspekte vermissen und präsentiert uns eine Vampirkultur, die nichts wirklich umwerfend Innovatives für den Leser bereit hält. Auch die Charaktere bewegen sich im gewohnten Umfeld, ohne hier durch Besonderheiten oder Tiefe aufzufallen. Das Gebotene ist eher Durchschnitt mit einem Schwerpunkt auf der deutlichen Beschreibung erotischer Szenen, eine Mischung aus »Blade« und »Buffy« für Erwachsene, ohne dass bei der Lektüre wirkliche Faszination aufkommen würde.

Ihre Meinung zu »Lara Adrian: Geliebte der Nacht«

mltm zu »Lara Adrian: Geliebte der Nacht«12.08.2012
bis jetzt habe ich 3 und 4 gelesen, da ich nicht wusste dass es einen ersten und zweiten teil hat,. Ich finde lara adrians Schreibweise perfekt. Sie weiß einfach wie sie die Leser beeindrucken kann. Den ersten teil werde ich in 2 tagen holen ich kann es nicht abwarten ihre entspannten Bücher weiter zu lesen :)
Auf jedenfall empfehlenswert !!!
Anne zu »Lara Adrian: Geliebte der Nacht«14.02.2012
Also ich muss sagen ich liebe die Bücher Reihe. Ich lese die Reihen jetzt schon das 4. mal da es leider August wird bis es weiter geht. Aber ich kann die Bücher nicht weg legen.Ich finde die Schreibweise einfach genial. Sie geht einem so unter die Haut.

Aber ehrlich? wenn es wirklich mal eine Verfilmung geben würde das wäre der Hammer und ich würde am Erscheinungstag schon vor Laden Öffnung da stehen.
samara zu »Lara Adrian: Geliebte der Nacht«07.06.2011
ich habe bis jetzt nur den 1. teil dieser serie gelesen (da ich noch jede menge andere habe und mir diese reihe von meiner mutter borgen muß). aber ich werde auf jedenfall weiter lesen, denn ich konnte dieses buch nicht aus der hand legen, bevor ich nicht die letzte seite aus hatte. es gibt natürlich noch viele andere super serien, wie die von JR WARD, oder die lustigen von L.Sands und K. MacAlister. den 1. teil kann ich absolut jedem ans herz legen.
ich habe diesem buch bei der bewertung auch 100 punkte gegeben.
ansa61 zu »Lara Adrian: Geliebte der Nacht«17.06.2010
Recht gut gemachte Unterhaltung mit einer gehörigen Portion Sex, mit manchmal etwas deftigen Sprüchen.

Flüssiger Erzählstil, gut zu lesen.

Die angekündigte "Erotik", insb. die erotische Spannung hält sich in Grenzen und ist m. E. ein gezielt eingesetztes Stilmittel der Verkaufsförderung / Werbung.

Macht dennoch Lust auf mehr.
Meine Bewertung: 65 Punkte.
Kathi zu »Lara Adrian: Geliebte der Nacht«16.06.2010
Einige Meinungen durch gelesen find ich das hier ziemlich lustig ^^
Zum einen ist es das natürlichste der Welt, dass Mann und Frau sich sexuell zueinander angezogen fühlen, wenn sie sich attraktiv finden, vor allem wenn sie den Partner gern haben und sich bei ihm geborgen fühlen. Ich möchte, dass die Frau den ersten Stein wirft, die sich nicht schon mal gewünscht hat eine Nacht nur mit ihrem Traummann zu verbringen und von ihm auf solche Weise geliebt zu werden. Zum anderen ist es nicht so, dass das Buch nur aus Sexszenen besteht, weswegen ich den Begriff "Porno" schon sehr übertrieben finde.
Kommen wir nun mal zu den Schimpfwörtern. Lara Adrian lässt ihre Charaktere nun mal so leben, wie wir heute leben. Sie haben Sehnsüchte, Ängste, Vorlieben und schimpfen, wenn es etwas gibt, dass sie schockiert bzw. aufregt. Das natürlichste der Welt und ich bin viel mehr davon beeindruckt, weil ich noch nie zuvor einen Roman gelesen habe, in dem menschliche Gefühle und Gefühlsausbrüche so real nachgestellt worden sind! Also auch hier werfe die Frau den ersten Stein, die noch nie "Scheiße" oder "Mist" oder etwas anderes gerufen hat.

Aber nun mal zu meiner Meinung:
Ich fand das Buch absolut fesselnd. Ich habe, wie bereits gesagt, noch nie etwas gelesen, wo menschliche Gefühle so gut nachgestellt worden sind, wo man sich gefühlt hat, als würde man in der Person stecken und ganz genau fühlen, was sie fühlen konnte! Dafür also Hut ab.
Desweiteren ist es nicht einfach irgendeine Liebesgeschichte zwischen Vampir und Mensch, diese hat eine wirkliche Handlung, ein Abenteuer, bei dem es um die Rettung der Menschheit geht und damit zählt dieses Buchreihe zu meiner liebsten. Zur Zeit lese ich bereits den siebten Band und ich kann es nicht erwarten die restlichen zu bekommen!
Muddel zu »Lara Adrian: Geliebte der Nacht«21.04.2010
Nur gut das die Geschmäcker unterschiedlich sind!
Die Ausdrucksweise fand ich erschreckend! Die Anhäufung des Wortes "Scheisse" (das erste Mal auf Seite 17 und gleich darauf auf Seite 25!)bis hin zum "Ficken" ist ermüdend! Und nachdem ich hier mal in den Meinungen gelesen habe frage ich mich doch wirklich ob das unsere heutige Umgangssprache geworden ist?
Ne, ganz ehrlich, da sträuben sich mir die Nackenhaare!
Auch finde ich dies sieht schon nach einem Abklatsch aus im ersten Buch aus - und ich weiß nicht ob ich es jemals bis auf die letzte Seite schaffen werde!
Da lob ich mir doch Black Dagger!
Hoffe alle die Lara Adrian so lieben wie sie spricht sind mir nicht böse. Ich tröste mich damit das wir uns nicht in die Quere kommen und uns nicht ums letzte Buch streiten müssen, falls es mal vergriffen sein sollte!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
-Bella- zu »Lara Adrian: Geliebte der Nacht«26.03.2010
Ich find den ersten Teil der Buchserie super. Es ist toll beschrieben. Außerdem ist es kein Abklatsch, sondern eine wunderbar gestaltete Geschichte.
Des Weiteren gefällt mir, dass in jedem Teil dieser Serie ein neuer Charakter mit einer neuen Geschichte behandelt wird. Somit wird es nie langweilig.
Ich kann dieses Buch und auch seine Nachfolger jedem empfehlen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Donana zu »Lara Adrian: Geliebte der Nacht«05.03.2010
Ich liebe dieses Buch ♥
es ist einfach unglaublich gut geschrieben worden! Es fesselt jeden einzelnen Leser von der ersten bis zur letzten Seite &selbst dann kann man nicht einfach aufhören zu lesen &muss sich sofort das zweite Buch kaufen!
SO geht es zumindest mir &allen, die ich kenne, die diese Bücher auch lesen.

Ich würde mich wirklich unglaublich freuen, wenn es verfilmt werden würde, da an sich dadurch zum Beispiel auch die Charaktere besser vorstellen könnte.

Also ich kann dieses Buch nur empfehlen!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
shirley zu »Lara Adrian: Geliebte der Nacht«16.02.2010
gabrielle ist cool, lucan hat style. das buch ist fantastisch!!! an alle die, die es als porno bezeichnen, kann ich nur sagen: bitte gebt ruhe und haltet die klappe... wir sind alles menschen und diese sachen gehören bekanntlich dazu. also, leute: beruhigung! das buch ist trotzdem klasse! die charaktere sind am besten.(besonders tegan!!!) =)
Bianca Balcerzak zu »Lara Adrian: Geliebte der Nacht«13.02.2010
Dieses Buch ist einfach wunderbar.Da ich es einfach klasse fand, habe ich mir in kürzester Zeit auch die restlichen Romane dieser "Serie" gekauft und wenn man sie liest, hat man irgendwie das Gefühl, die Vampirfiguren fast zu kennen.Gerade lese das sechste Buch und freue mich bereits auf das Siebte.

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