Shining Girls von Lauren Beukes

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2013unter dem Titel „Shining Girls“,deutsche Ausgabe erstmals 2014, 400 Seiten.ISBN 3-499-26700-4.Übersetzung ins Deutsche von Karolina Fell.

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In Kürze:

Ein Mörder aus der Vergangenheit. Das Mädchen, das ihm entkam. Eine Jagd, die längst vorbei ist. Und doch erst beginnt. Chicago zur Zeit der Großen Depression. Harper Curtis lebt auf der Straße. Er ist kaltblütig, hochgefährlich, von Wahnvorstellungen getrieben. Seit er die strahlend schöne Tänzerin Jeanette sah, träumt er von seinen «Shining Girls». Er will nur eines: ihr Licht für immer auslöschen. Eines Tages fällt ihm der Schlüssel zu einem alten Haus in die Hände – ein Portal. Von nun an reist Harper durch die Zeit, um zu töten. Niemand kann ihn stoppen, keiner vermag die Spuren zu deuten, die er am Tatort hinterlässt. Dinge, die noch nicht oder nicht mehr existieren. Doch dann überlebt eines von Harpers Opfern. Der jungen Kirby gelingt es, die unmöglichen Puzzleteile zusammenzusetzen. Und sie beginnt, den Killer durch die Zeit zu jagen.

Ihre Meinung zu »Lauren Beukes: Shining Girls«

walli007 zu »Lauren Beukes: Shining Girls«22.01.2016
Kirby


Ein durch und durch unsympathischer Mensch scheint Harper zu sein. Er streift durch das Chicago des Jahres 1930. Bei einem seiner Streifzüge findet er einen Schlüssel der ihn zu einem merkwürdigen Haus führt. Die Wände des Hauses sind bepflastert mit Fotos, auf denen eigentümlich leuchtende Mädchen abgebildet sind. Harper fühlt sich berufen, diese Mädchen zu finden und zu töten. Durch die Zeit führen die Türen des Hauses, durch die Zeit sucht er die Mädchen, meist vollbringt er sein Werk. Doch die junge Kirby überlebt und sie ist es, die beginnt nach Zusammenhängen zu suchen.

Eine Art paranormaler Thriller, keine schlechte Kombination, eine Kombination, die Spannung verspricht. Allerdings müht man sich als Leser oder hier als Leser etwas. Grausame Schilderungen der Taten wirken eher abstoßend. Die Begegnungen Harpers mit seinen Opfern erscheinen manchmal etwas zu ausführlich behandelt. Der Widerwillen, den er hervorruft, beeinflusst die Stimmung beim Hören zu eben einer widerwilligen Stimmung.

Die dagegen durchaus spannenden Aktionen Kirbys, die alles daran setzt, hinter das Geheimnis des Killers zu kommen, ihre Schwierigkeiten andere davon zu überzeugen, dass es hier einen Killer zu fangen gilt, können den Widerwillen, den Harper auslöst, nicht völlig ausgleichen.

Dennoch fesselt das Hörbuch, das von David Nathan der Situation der handelnden Personen angemessen vorgetragen wird, gerade durch diesen Gegensatz. Für einige Leser mag es jedoch sein, das dem Täter zu viel Zeit gewidmet wird.

Möglicherweise sollte man sich den Namen der Autorin dennoch merken, denn die Geschichte weist einen bemerkenswerten Ideenreichtum auf.
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