Engelsnacht von Lauren Kate

Buchvorstellungund Rezension

Engelsnacht von Lauren Kate

Originalausgabe erschienen 2009unter dem Titel „Fallen“,deutsche Ausgabe erstmals 2010, 464 Seiten.ISBN 3-570-16063-7.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Lucinda Price ist 17 und den ersten Tag auf dem Internat, als sie ihn sieht: Daniel Grigori, den unglaublich attraktiven, aber auch unglaublich distanzierten Jungen, von dem sie sicher ist, dass sie ihn schon einmal gesehen hat. Doch Daniel behauptet, sie nicht zu kennen – er scheint sie sogar zu hassen und weicht ihr aus, wo immer er kann. Doch immer wenn Luce etwas Schlimmes widerfährt, sobald die gefährlichen Schatten sie wieder umtanzen, die sie seit ihrer Kindheit umgeben, ist er zur Stelle. Mehrfach rettet er ihr Leben. Allmählich kommen die beiden sich näher, und da erst erfährt Luce, welches Geheimnis sie beide umgibt: Daniel ist ein gefallener Engel, dazu verdammt, für immer auf der Erde umherzuwandern. Luce aber ist dazu verdammt, alle 17 Jahre wiedergeboren zu werden, sich jedes Mal aufs Neue unsterblich in Daniel zu verlieben – und den Tod zu finden, sobald sie und Daniel sich näherkommen…

Das meint Phantastik-Couch.de: „Romantische Fantasy um gefallene Engel und verbotene Liebe“69

Fantasy-Rezension von Verena Wolf

Vampire und Romantic Fantasy sind seit Stephenie Meyers Biss-Serie populär wie nie und viele Verlage – und auch Autoren – schwimmen im Fahrwasser. „Fallen“ macht da keine Ausnahme. Es ist der erste Teil einer vierteiligen Serie. Es geht um Lucinda, die ihr Leben lang schon seltsame dunkle Schatten sieht und das dummerweise auch gesagt hat. Als dann auch noch bei einem Feuer ihr Freund stirbt, gehen alle davon aus, dass Lucinda es gelegt hat und halten sie für schwer gestört. Lucinda kommt auf die Schule „Sword & Cross“, eine geschlossene Einrichtung für Jugendliche, die psychische Probleme und oft auch eine kriminelle Karriere haben.

Dort lernt sie den attraktiven jungen Cam kennen, der ganz offen um sie wirbt. Sie verliebt sich aber in den geheimnisvollen, gutaussehenden Daniel, zu dem sie sich sofort seltsam hingezogen fühlt, als ob sie ihn schon ewig kennen würde. Was der Leser schon seit dem ersten Kapitel weiß: in der Tat kennen sie sich schon aus früheren Leben, in denen sie sich stets trafen und wieder verloren. Ziemlich schnell findet zumindest der Leser heraus, warum, während Lucinda weit länger im Trüben fischt. Daniel ist ein gefallener Engel. Auch wenn der Leser – zumindest in diesem Band – noch nicht die genauen Gründe erfährt, versteht er recht schnell, zwischen Engel und Mensch, das ist eine der gerade so populären gefährlichen, verbotenen Lieben. Und gefallene Engel sollen ja eh der Trend nach Vampiren sein.

Viel Bekanntes im düsteren Gewand

Das sind die zwei Hauptprobleme bei „Fallen“: Der Leser weiß immer weit mehr als die siebzehnjährige Luce und dadurch wirkt sie einen Hauch dumm und zwei Hauch passiv und ihre Suche nach Antworten ein wenig langweilig. Außerdem setzt die Autorin fast schon schamlos auf bekannte Bella-Edward-Muster. Klar, die funktionieren. Ein Mädchen an einer neuen Schule, ein geheimnisvoller, unverschämt gut aussehender Typ, der sie – zumindest zuerst – betont links liegen lässt, obwohl er unsere Heldin eigentlich begehrt. Statt Jacob gibt es hier Cam, der Konkurrent für Daniel ist. Sogar der Unfall, ein Schlüsselmoment für die beiden Bald-Turteltauben, taucht in „Fallen“ auf, nur dass diesmal kein Auto rutscht, sondern eine Engelsstatue fällt. Auch das ein ziemlich deutlicher Fingerzeig neben dem Titel und Träumen, in denen Flügel relativ oft vorkommen, wer beziehungsweise was Daniel in Wirklichkeit ist. Die Teenager-Charaktere sind stereotyp besetzt und typisch Teenager: die Zicke, der gutaussehende Schwarm, die stille Kluge, die schräge Coole. Alles recht eindimensional, anders gesagt, Lauren Kate geht kein Risiko ein. Cam ist zwar auch eindeutig ein typisch zwielichtiger Schöner, aber hey, trotzdem war er ein kleiner Lichtblick. Am Ende von „Fallen“ bleiben viele Fragen offen, klar ist nur, dass gefallene Engel sich untereinander nicht grün sein müssen und noch weitere Bände folgen. Ich mag nicht wirklich Bücher ohne richtiges Ende.

Romantisch geschnürt für die Teenager-Zielgruppe

Positiv sind die düstere Atmosphäre und dass alle stylish passend zu der sinistren Schule mit dem Schwimmbad in einer früheren Kirche in schwarz rumlaufen müssen, passt zum romantischen Gothic-Titelbild. Und eine große Liebe durch die Zeiten hindurch ist ja auch nie verkehrt. Was die ganzen Engel gerade in dieser Schule „Sword & Cross“ machen, bleibt zwar – noch- im Dunklen, aber die Idee war ganz amüsant. Insgesamt kann man sagen, solide romantische Fantasy, die nicht durch Originalität auffällt, aber trotzdem bei Teenager-Mädchen bestimmt einen Nerv trifft.

Diese Rezension bezieht sich auf die Originalausgabe „Fallen“

Ihre Meinung zu »Lauren Kate: Engelsnacht«

Svenja zu »Lauren Kate: Engelsnacht«15.08.2013
Ich bin mitlerweile beim 3 band und bin einfach nur begeistert.Der Anfang vom 1.band ist zwar schwer und auch ein wenig langweilig.aber es wird nach und nach immer spannender.Das Buch ist richtig süchtigmachend.und ich kann mich mit luce auch gut identifizieren.Die Dreier Beziehung zwischen Luce Daniel und cam ist ziemlich interesannt.Da Daniel und Cam sich überhaubt nicht ähneln.Und man erfährt Sachen über Engel...Einfach klasse das Buch.Vor allem wegen der überaschenden Wendung des buches.Es gibt bis jetzt 4 teile der Buchreihe fallen.Engelsnacht.Engelsmorgen.Engelsflammen.Engelslicht.:) Ein Buch zum weiterentfehlen.
Alfe zu »Lauren Kate: Engelsnacht«09.03.2011
Also die Geschichte an sich finde ich ganz interessant, und an dem Schreibstil kann man auch nichts aussetzten. Aber ich (persönlich) kann mich nicht gut mit den Hauptcharakteren (Lucinda, Daniel) indentifizieren. Zum einen sind sie mir einfach unsymphatisch und da die ganze Zeit über nur von Lucinda erzählt wird macht die Sache nicht wirklich besser xD
Auch ist dieses ganze Liebes-hin-und-her manchmal etwas langweilig, das Buch hat aber auch spannende Stellen. Ist kein "Muss", aber wer es romantisch mag, wir Gefallen daran finden. ;)
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