Wächter der Tiefe von Lincoln Child

Buchvorstellung

Wächter der Tiefe von Lincoln Child

Originalausgabe erschienen 2007unter dem Titel „Deep Storm“,deutsche Ausgabe erstmals 2008, 462 Seiten.ISBN 3-499-24599-X.Übersetzung ins Deutsche von Axel Merz.

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In Kürze:

Als der ehemalige Schiffsarzt Peter Crane die Bohrinsel Storm King betritt, ahnt er noch nicht, was ihn erwartet: Die Bohrinsel ist nur Tarnung für eines der größten Forschungsunternehmen der Menschheitsgeschichte, der Suche nach Atlantis. Anfangs läuft alles problemlos, aber schon bald bekommen die Entdeckungen erschreckende Dimensionen. Immer mehr Besatzungsmitglieder der Forschungsstation erkranken an immer merkwürdigeren Leiden. Die Forscher müssen erkennen, dass sie auf etwas gestoßen sind, das ihre Vorstellungskraft bei weitem übersteigt …

Ihre Meinung zu »Lincoln Child: Wächter der Tiefe«

Buboter zu »Lincoln Child: Wächter der Tiefe«20.04.2010
Bevor ich das Buch zu lesen begann, wurde es mir von einem lieben Couchfreund als „Hammer“ angekündigt. Er hat nicht übertrieben. Das Buch war echt ein Hammer und hat sich zum Ende hin zu einer regelrechten Dampfwalze entwickelt.

Schon zu Beginn wird die Enge und Dunkelheit unter Wasser spürbar. Während des gesamten Buches machte sich bei mir immer wieder ein bedrückendes Gefühl breit. Beklemmende Enge, ungemütliche Kälte, Feuchtigkeit und Dunkelheit waren häufige Begleiter beim Lesen. Der Showdown hat mich dann auch noch um ein paar Stunden meines wohlverdienten Schlafes gebracht, weil ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Das einiges an mathematischen oder technischen Details genannt wurde, hat mich nicht gestört. Das einzig wirklich störende war, dass ich zu keiner der Personen wirklich eine Beziehung aufbauen konnte. Vermutlich hätte ich dann noch wesentlich mehr mitfiebern können.

Alles in Allem ein sehr guter Thriller. 93 °
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Sonny zu »Lincoln Child: Wächter der Tiefe«18.04.2010
Wie schon bei Nullpunkt ein rasanter, spannender Roman, der zwar nicht mit einem überraschend neuen Plot aufwartet, aber flüssig geschrieben ist und einen selbst mit seinen vielen wissenschaftlichen Themen an keiner Stelle langweilt. Auch die klaustrophobische Enge der Unterseeanlage wurde gut rüber gebracht. Solide, spannende Kost. 85°
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Alexi1000 zu »Lincoln Child: Wächter der Tiefe«03.03.2010
Das war doch mal ein rasanter Roman!
Hab das Buch in zwei Törns komplett weggelesen.
Lincoln Child gefällt mir sehr gut. Von Anfang an wird sofort Spannung aufgebaut, und danach wird der Leser nicht mehr aus dem "Griff" entlassen bis zum Ende...
OK, die Figuren sind teils etwas "Reissbretthaft", das tut dem ganzen aber keinen Abbruch.
Dicken Pluspunkt gibt es für das "Setting": startend auf eine Ölplattform 60 km vor Grönland, wird im Verlauf der Haupthandlungsort "unter Wasser" in eine riesige Station verlegt.
Hier spürt man jederzeit die Bedrückung und Gefahr, durch die immensen Wassermassen über der Kuppel...
Die Science - Komponente wird auch für Laien glaubhaft rübergebracht, nur zum Ende hin wird dem Leser schon etwas starke Phantasie abverlangt!!
Insgesamt ein sehr gutes Buch: 90°.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
tassieteufel zu »Lincoln Child: Wächter der Tiefe«25.02.2010
Marinearzt Peter Crane wird auf die Bohrinsel Storm King beordert um dort an einem
geheimen Projekt zu arbeiten. In 3000 Meter Tiefe sind die Arbeiter der Ölbohrfirma auf eine vermeintliche archäologische Sensation gestoßen, die Forscher glauben das vor langer Zeit versunkene Atlantis gefunden zu haben. Doch die Mitarbeiter die in dem Unterseeforschungslabor arbeiten, werden von merkwürdigen Krankheitssymptomen befallen u.
Crane, der aus genau diesem Grund in das geheime Labor beordert wurde, bekommt
schnell Zweifel an der Theorie von Atlantis und vermutet einen Zusammenhang zwischen
der Ausgrabung und den Krankheiten.
Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen, durch recht kurze, den Schauplatz wechselnde Kapitel läßt sich die Geschichte schnell lesen,der Spannungsbogen bleibt durchweg erhalten und auch wenn die Figuren hier wieder mal den gängigen Klischees entsprechen, wird hier ganz gut die Diskrepanz zwischen Militär, das nat. wieder ganz eigene Ziele verfolgt und der Wissenschaft geschildert. Das bei dem Plot auch eine gehörige Portion Fiktion dabei ist, sollte einem allerdings klar sein, wenn man zu Büchern des Autors greift. Ganz gelungen fand ich dann auch die Auflösung am Schluß, die ich in der Form nicht erwartet hätte

Fazit: Spannende Unterhaltung, genau das richtige für Zwischendurch und zum Abschalten
reicht aber m.M nach nicht an die Bücher heran, die der Autor zusammen mit D.Preston
schreibt.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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