Die Feuer von Troja von Marion Zimmer Bradley

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Die Feuer von Troja von Marion Zimmer Bradley

Originalausgabe erschienen 1987unter dem Titel „The Firebrand“,deutsche Ausgabe erstmals 1993, 653 Seiten.ISBN 3-596-50630-1.Übersetzung ins Deutsche von Manfred Ohl und Hans Sartorius.

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In Kürze:

Die für ihre Nacherzählungen alter Mythen weltweit bekannt gewordene Marion Zimmer Bradley wählt sich diesmal den Kampf um Troia zum Thema. Dieser hochdramatische Roman über den Untergang Troias läßt das klassische Altertum lebendig werden. Die seit Homer in immer neuen Varianten erzählte Geschichte erhält in dieser Fassung ihren besonderen Reiz dadurch, daß Marion Zimmer Bradley die Handlung aus der Sicht der Seherin Kassandra erzählt – aus weiblicher Sicht. Ein wichtiger Motivstrang beschäftigt sich mit der Ablösung des Matriarchats durch das Patriarchat. Längst vergangen Geglaubtes bringt Marion Zimmer Bradley wieder ans Licht und verschafft ihm aktuelle Bedeutung. „;Wiederum spannend bis zur letzten Zeile“;, schrieb Cosmopolitan’

Ihre Meinung zu »Marion Zimmer Bradley: Die Feuer von Troja«

tanja zu »Marion Zimmer Bradley: Die Feuer von Troja«29.07.2009
ein buch,das mich seit der erstausgabe immer wieder fesselte.eine geschichte,die mich seitdem ich es mit 17jahren das erste mal las,oft noch in meinen gedanken begleitet und obendrein eine erzähl;und sichtweise die mich dieser mythologie ganz nah brachte...wunderbar und empfehlenswert!!
(tanja,35j.)
Maria zu »Marion Zimmer Bradley: Die Feuer von Troja«16.08.2008
Dieses Werk behandelt mehr, als nur den Kampf um Troja. Es schildert, auf der Grundlage der Aussagen aus der Illias beruhend, die ein Mann namens Homer schrieb, aus der Sicht einer Frau dieses denkwürdige Ereignis. Ob Sie tatsächlich lebte oder nicht spielt keine Rolle. Interessant ist dabei jedoch die Gegensätzlichkeit mit der Marion Zimmer Bradley das Denken in dieser, für Viele weit entfernter, Zeit, für unser heutiges Verständnis von Pflichten und Rechten beider Geschlechter vermittelt. Die Autorin stellt unvermittelt in Frage, was die Menschen damals als selbstverständlich hingenommen haben. War Achilleus wirklich so ein ruhmreicher, wie ehrenhafter Krieger, für den ihn Homer und viele Andere seiner Zeit hielten? Was ist ruhmreich an einem Mann, wenn er Frau und Kind zurüchkässt nur um seine "Ruhmlust" zu befriedigen und "ehrenvoll" in den Krieg zieht? Diese modernen Fragen einer Frau stehn im schon genannten Gegensatz zu dem traditionellen Kampf zwischen den griechischen und trojanischen Göttern.
Doch mehr werde ich dazu nicht verraten, denn jeder Leser sollte sich seines eigenes Urteiles über Troja, Männer, Frauen und schließlich über die Antike und ihre Bedeutung für sich ganz persönlich bewusst werden.
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