Kinder des Judas von Markus Heitz

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2007, 704 Seiten.ISBN 3-426-66277-9.

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In Kürze:

Leipzig im Jahr 2006. Sie ist die gute Seele des Krankenhauses. Sie steht denen bei, die in ihren letzten Stunden nicht allein sein sollen. Jeder, der die junge Frau am Bett eines Sterbenden wachen sieht, wird sie für einen Engel halten. Denn niemand weiß, wer sie wirklich ist …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Der außergewöhnliche Vampir-Bestseller“95

Horror-Rezension von Amandara M. Schulzke

Ein kleines Mädchen stirbt 2007 an Krebs. Sia hat es davor mit Scylla-Geschichten im Krankenhaus getröstet, ohne ihm die Wahrheit über Scylla zu eröffnen. Sia trauert um viele Tode und macht sich daran, ihre Lebensgeschichte in einsamen Nächten zu Papier zu bringen. Ihre alten Freunde sind alle tot, doch sie darf nicht sterben. Warum nicht, lässt uns Heitz auf 700 Seiten gefühlvoll miterleben. Jitka verliert 1670 ihre Mutter, umgebracht von den Osmanen im besetzten Serbien. Da erscheinen geheimnisvolle Fremde. Einer, Karol, gibt sich als ihr Vater zu erkennen und nimmt sie mit in seine abgelegene Mühle, die zu allem anderen da ist, nur nicht zum Korn mahlen. Er bildet sie zur Wissenschaftlerin aus, doch was sie wirklich erforschen, bleibt lange im Dunklen. Und während wir Jitka, Scylla, Sia ins 17. Jahrhundert gefolgt sind, drängt sich ein alter Bekannter ins 3. Jahrtausend und ihr jetziges untotes Leben.. Er stellt Sia vor ihr größtes Problem, das sie schon lange gelöst zu haben glaubte.

Rausch des Lesens

Heitz wird als mehrmaliger Gewinner des deutschen Phantastik-Preises auch mit „Kinder des Judas“ seinem guten Ruf gerecht. Wer „Ulldart“, die „Zwerge“, seine Werwolfromane mochte, wird sich von Scyllas Lebensgeschichte überhaupt nicht mehr los reißen können. Sie ist genial! Erstmalig erzählt er aus der Sicht einer Frau, die anfangs nichts anderes ist als ein kleines trauriges, aber zugleich wahnsinnig neugieriges, fleißiges und lernfreudiges Mädchen. Naturgemäß findet sie die erste Liebe und gerät ihrer anderen Natur gemäß in die Zwänge und Regeln der auserwählten Gemeinschaft. Heitz jagt den Leser von einem Ereignis zum anderen und schafft es dabei, kurzweilig Räume und Charaktere zu beschreiben. Nur Vorsicht, wer keinen kleinen Einbruch in der Spannung riskieren möchte, sollte „VAMPIRE! VAMPIRE! Alles über Blutsauger“ sein Sachbuch über die Geschichte der unheimlichen Geschöpfe erst nach „Kinder des Judas“ lesen.

Größe, Macht und Leidenschaft

Einige sehr blutige und gewaltsame Szenen warten auf den Leser, doch empathisch aus der Sicht Scyllas erzählt, wirken sie weniger brutal, sondern bringen uns eher dazu, Mitgefühl für die Vampirin oder einige Opfer der Gräueltaten zu entwickeln. Ist es poltisch-psychologische Absicht? Kleinkindliche Verhaltensweisen wie „Wenn du nicht mit mir spielst, mache ich dein Spielzeug kaputt!“ eskalieren gnadenlos, wenn Erwachsene und gar Vampire immer noch so handeln. Massaker im Buch erinnern an Blutbäder, die heutzutage immer wieder die Welt erschüttern wie im Frühjahr 2009 im Südosten der Türkei mit 44 Toten einer feiernden Hochzeitsgesellschaft, nur weil die Braut einen anderen heiratete. Danach kommt der Katzenjammer. Wir „Menschen“ haben es immer noch nicht gelernt. Nicht nur Soldaten werden mit Waffen ausgerüstet, die sie moralisch nie beherrschen lernten.

Gleiches gilt für das Aussteigen aus einer geschlossenen fanatischen Sekte, niemand hat Scylla gefragt, ob sie überhaupt dabei sein will. Scylla kämpft gegen ihre Sucht des Tötens. Sie hat Entscheidungen zu treffen. Heitz lässt sie mit sich selbst hadern: „Mir ist nicht einmal bewusst, wer der Böse und der Gute im Kampf von Wissen und Gewissen ist.“
Denn auch ihre Mit- und Gegenspieler haben durchaus nachvollziehbare Gründe für ihr Handeln.

Noch kurz, warum „Kinder des Judas“ nur 95 Grad in der Wertung bekommen hat. Es gibt ein Gespräch, in dem Heitz auf knapp drei Seiten ihre Geschichte von 1732 bis 2007 erzählt. Schade, aus dem Buch hätten auch 1000 Seiten werden können oder zwei Bücher. Das Zwischenspiel fehlte, es scheint, als hätte er schnell fertig werden müssen oder der Verlag hätte ihm nicht mehr Seiten erlaubt. Doch wir dürfen auf eine Fortsetzung hoffen. Zur Buchlesung auf der Role Play Convention in Köln im März 2009 kündigte Heitz einen Nachfolger an.

Ihre Meinung zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«

Nino zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«15.03.2016
Selten habe ich solch einen blutigen Roman gelesen, doch waren diese Szenen auch die besten. Mir hat vor allem gefehlt, dass die Story in Leipzig nicht vorangetrieben wurde, ich hätte noch zu gerne gewusst, wie Skylla den Alltag in der Gegenwart meistert, der Arbeitstag im Krankenhaus hätte ausführlicher dargestellt werden können (da dies ja sogar in der Kurzzusammenfassung erläutert wird, aber im Buch dann viel zu kurz kommt). Die Untergrundkämpfe fand ich sehr klasse, da hätte man noch mehr rausholen können über die dunkle Gesellschaft in Leipzig.

Wie Scylla aus ihrer Familie herausgenommen wird und dann von ihrem Vater aufgenaommen wird, das ging mir ehrlich gesagt zu schnell. Ich konnte es ihr nicht richtig abkaufen, dass sie sich gleich ihrem Vater so anvertraut und solch einen Wissensdurst weckt, welchen sie ohne weiteres zu stillen vermag, indem sie über Leichen geht. Scylla kam mir anfangs als einfühlsames Mädchen rüber, aber dann pacht sie plötzlich Forschungsmethoden wie Dr. Mengele im dritten Reich aus. Fand ich etwas paradox.
Das Scylla wiederum der Cognatio abgeneigt war konnte ich aus meiner Sicht wieder nachvollziehen und dieser Konflikt war auch gut dargestellt. Dabei ist auch noch gut Platz für eine Liebesgeschichte. Super!

Dann kam jedoch wieder eine lange Durststrecke, durch die ich mich beim lesen kämpfen musste. Die Vampirjagd mit Viktor und dem Dhampir war mir definitiv zu lang, ich habe die ganze Zeit auf einen Sprung zu Scyllas Geschichte gewartet.

Fazit: Aus meiner Sicht hätte das Buch aus mehr Teilen bestehen sollen, dadurch wären bestimmte Teile aus Scyllas Lebensgeschichte nicht zu kurz geworden. Nichtsdestotrotz war es ein Action geladenes Buch mit vielen neuen Vampirelementen und Abseits des Twilightgesülze. Trotzdem war es nicht mein Favouritroman von Heitz
SpaceLord zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«22.02.2013
Über die Story wurde schon öfters was gesagt, und ich denke, die Phantastik-Couch-Redaktions-Rezension (kack langes Wort xD) trifft es ziemlich genau.
Ich finde dieses Buch durchweg unterhaltsam, es ist voller neuer Aspekte über Vampire und im totalen Hype um diese Twilight-Bücher gut genug für einen echten Horrorfan, um mal wieder einen Vampirroman zu lesen, in dem sich kein Weichei-Macho-Emo in ein hübsches, schüchternes Mauerblümchen verliebt (siehe meine Bis(s) zum Morgengrauen Rezension).
Heitz hat mich schon oft begeistert, aber das hier ist für mich das beste Buch von ihm … bis jetzt, mal sehen, was der Meister als nächstes aus dem Ärmel schüttelt. Glaubt man den Interviews, hat der Mann ja einen ganzen Kleiderschrank voller geiler Ideen. Ich bin gespannt, und viele andere Leser bestimmt auch …
cookie1511 zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«17.09.2010
Sia, auf den ersten Blick eine normale Krankenschwester, erzählt ihr Leben. Auf den zweiten Blick ist sie aber alles andere als normal: Ihre Erzählungen beginnen nämlich Ende des 17. Jahrhunderts, in dem von den Türken besetzten Serbien. Nach dem Tod ihrer Mutter wird sie von ihrem Vater aufgenommen. Schnell merkt sie, dass er nicht ist wie andere Väter, er scheint ein dunkles Geheimnis zu verbergen. Es gibt für die kleine Scylla, wie sie sich selbst als Mädchen genannt hat, viele verborgene Dinge aufzudecken und am Ende führt sie einen erbitterten Krieg gegen die Cognatio, einen Geheimbund gelehrter Vampire.
In der Gegenwart, im Jahr 2007, wird sie schließlich von ihrer Vergangenheit eingeholt. Ihr Halbbruder Marek hat sie aufgespürt und versucht, sie auf seine Seite zu ziehen.

Das Buch hat schon des Öfteren mein Interesse geweckt, und nachdem ich ein anderes von dem Autor gelesen habe, war ich so begeistert, dass ich schließlich auch zu diesem griff.
Das Cover hat einen schwarzen Hintergrund, der Titel und der Name des Autors sowie mysteriöse Zeichen sind in Grün aufgedruckt.

Der Roman ist in einige große Abschnitte unterteilt, diese wiederum in kleinere Kapitel. Zu Anfang wechseln sich Vergangenheit und Gegenwart noch regelmäßig ab. Je mehr es aber dem Ende zugeht, werden die Erzählungen von vor über dreihundert Jahren häufiger. Bis sich schließlich beide Zeiten vereinen.

Jedes Mal habe ich mich in die jeweilige Zeit hineinversetzt und mit der Protagonistin gefühlt und gelebt. Kam der Sprung in die Zukunft oder in die Vergangenheit, habe ich zwar immer eine Seite gebraucht, um mich wieder umzuorientieren, war aber danach wieder genauso gefesselt. Der Autor hat es wunderbar geschafft, den Aberglauben und die Überlieferungen der Balkanstaaten bezüglich von Vampiren, Hexen und Dämonen, in diesem Roman gut verpackt wiederzugeben. Historische Begebenheiten wurden auch erwähnt, so spielte zum Beispiel die türkische Besetzung der Balkanstaaten eine große Rolle.

Sehr gut hat mir gefallen, dass es sich in diesem Buch nicht um verschmuste Vampire handelte, sondern eher um blutrünstige Monster. Einzig die Protagonistin Sia schien menschliche Züge angenommen zu haben, wobei auch sie, wenn es sein musste, gut zubeißen konnte. Und trotzdem habe ich sie als sehr sympathisch empfunden. Aus ihrer Sicht wurde auch größtenteils erzählt. Bis auf wenige Ausnahmen gab es außer ihr kaum nette Charaktere, z.B. ihren kurzzeitigen Liebhaber Victor. Die anderen Figuren waren mehr oder weniger alle intrigant und egoistisch.

Das Buch ist flüssig geschrieben, aber auch sehr blutig, teils grausig. Haben die Vampire, wovon es viele verschiedene Unterarten gab, sich bekämpft, haben sie sich nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst. Die Verletzungen wurden sehr detailliert beschrieben. Mich hat es allerdings nicht gestört, es passte zum Rahmen der Geschichte.

Das Ende war außergewöhnlich gefühlvoll gehalten, auch wenn es kein „Happy End“ im klassischen Sinne war.

Als Anhang gibt es ein Interview mit dem Autor über das Buch und noch Szenen, die vor der Endfassung gestrichen wurden.


Fazit:
Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Vor allem, da er sich von vielen anderen, die es zurzeit zum Thema „Vampire“ gibt, stark unterscheidet. Hier sind die Kreaturen, was sie auch sein sollten: Ungeheuer.
Ich freu mich schon darauf, den nächsten Teil zu lesen.
_LenA_ zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«25.08.2010
ich finde das buch richtig klasse...
es ist sowohl spannend als auch berührend...
als ich mir den klappentext durchgelesen habe dachte ich mir, dass sich das buch ziemlich langweilig anhörte. sia hilft leuten in den tod? ein hospitz buch? als ich jedoch darunter lies das es ein vampierroman ist nahn ich mir das buch einmal mit den ich interresiere mich sehr für geschichten und legenden der vampiere...
als ich dannach mit den buch angefangen habe zu lesen und so weit war bis scylla, damals noch jitka, ihre mutter verlor und von ihren vater aufgenommen wird, wollte ich doch wissen wie es weiter geht...
ich dachte nicht das mich dieses buch so fesseln würde...
jetzt freue ich mich schon auf die nächsten zwei teile=)
Sonny zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«13.02.2010
Ein Deutscher Autor (mit denen hab ich es nicht so), der noch dazu von den gängigen Vampirgeschichten abweicht? Kann das was für mich werden? Ja, es kann.
Das Buch erzählt eine dichte Story, die zwar selten rasant ist, aber auch nie Längen aufweist. Die handelnden Personen sind gut ausgearbeitet und bekommen hier ein Gesicht. Letztlich hat der Autor einen angenehmen Stil, der einen von Seite zu Seite treibt.
Was mich anfangs ein wenig irritiert hat, ist der Klappentext. Nur ein schwindend geringer Teil des Buches spielt tatsächlich im modernen Leipzig. Meist befindet man sich um 1700 auf dem Balkan. Der Autor hat dies gut genutzt um nicht nur Blutorgien zu beschreiben (aber wenn er es macht, hält er mit Details nicht hinterm Berg), sondern er beschreibt auch gut, wie die Unwissenheit und der Aberglaube der Menschen in der Zeit zu falschen Urteilen führten und wie Andere dies wiederum ausnutzen. Dieser und viele weitere Aspekte der Geschichte lassen sich sicherlich auch in die Gegenwart übertragen, aber das würde dem Buch viel an Atmosphäre nehmen.
95°
Iris53 zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«08.02.2010
Wenn ich großzügig bin, hat mich das Buch erst ab der Mitte gefesselt. Richtig los ging es erst im letzten Drittel. Da bekam es den Touch von \"Blutportale\", das mir aus dieser Reihe immer noch am besten gefallen hat.
Was mir in Kinder des Judas weniger zusagte, waren die in der Ich-Form erzählten Kapitel der Protagonistin. Selbst die Kämpfe, die sie ja zu Hauf bestreiten mußte, kamen mir flach vor. Der Sinn einer Ich-Erzähling besteht ja wohl darin, dass sich der Leser in die Person hinein versetzen soll. Das ist aber immer nur so gut, wie es der Autor auch selbst kann. Und das ist M.Heitz nicht gut gelungen. Aber in dem Moment, wo er von Scylla als Erzähler berichtet, wird es richtig gut. Das Buch ist lesenswert, hätte aber noch besser sein können.
Leos zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«11.10.2009
Kinder des Judas ist neben der Darren Shan- Reihe einer meiner Lieblingsvampirromane. Grund: Sie halten sich fern vom mainstream-Untoten-Romanzen-Mist aller Twilight.
Zur Geschichte:
Die Geschichte Scyllas ist bewegend und fesselnd erzählt. Die Aufteilung der Geschehnisse in Vergangenheit und Gegenwart und die fließenden Übergänge sind ihm im Gegensatz zu Ritus ebenfalls gut gelungen.
Absolut lesenswert!
Galina zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«28.09.2009
Ich habe schon viele Vampirromane gelesen, aber "Kinder des Judas" ist immernoch einer meiner Favoriten. Ich war sofort hingerissen von der Geschichte.Hätte es am liebsten nochmal gelesen. Die zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind. So versteht man warum sie macht was sie macht. Markus Heitz ist einer der Besten in seinem Fach.
Frank zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«03.09.2009
Markus Heitz ist sicherlich einer der bekanntesten deutschen Fantasyautoren. Nachdem er sich mit "Ritus" und "Sanctus" bereits der Werfolfthematik widmete, dreht es sich im vorliegenden Buch um Vampire.
Story:
In einem Leipziger Krankenhaus arbeitet Theresia Sarkowitz, die die Fähigkeit besitzt, den Todeszeitpunkt schwerkranker Patienten zu kennen und diese dann in ihren letzten Stunden begleitet.
Diese Gabe empfindet sie selbst allerdings als Fluch, ist sie doch schon Jahrhunderte alt und sehnt für sich selbst längst den Tode herbei.
Doch es wartet noch eine Aufgabe auf sie, von der nicht weniger als das Schicksal der Menschheit abhängt.
Der Autor erzählt seine Geschichte auf zwei Zeitebenen, -zum einen die Gegenwart - zum anderen die Geschichte der Vergangenheit Theresias, die im Jahre 1670 geboren wurde. Da werden Wissenschaft, Mystik, Alchemie und eben Vampire zu einem spannend geschriebenen Mix zusammen gebracht.
Gute, solide Unterhaltung die es auch schafft, den Vampiren einige neue Aspekte zu verleihen.
Und dass der Autor auch nicht mit einigen blutigen Details spart, sollte in Zeiten der unseligen Vampir-Romance Schinken nicht unerwähnt bleiben.
80%
MrBlax zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«24.08.2009
Dieses Buch vermittelt dem Leser eine andere Auffassung von Vampieren als die wir aus den Geschichten von Van Helsing und Dracular gewohnt sind es beschreibt eine Art Vampier wie ich sie mir selbst nie hätte vorstellen können. Dieses Buch ist für alle Jungen und Mädchen ab 14 Jahr geeignet wobei ich die Eltern unbedingt darauf warnen muss das ihr Kind Albträume bekommen kann! Ich habe bei diesem Buch so einiges erlebt was ich nur unter gute Erfahrungen buchen kann. Darunter auch Albträume und Angst von der Dunkelheit! Nein mal im Ernst dieses Buch ist einfach eine neue Auffassung einer Rasse und Kultur die bis jetzt eher in den dunkelsten und staubigsten Ecken der Fantasy rumgegammelt hatt , im warsten Sinne des Wortes!
Ich kann allen Grussel Liebhabern dieses Buch nur ans Herz legen es ist einfach ..... Großartig

Mit Freundlichen Grüßen

Euer Mr Blax
Marcus zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«03.07.2009
Dies ist eine Vampirgeschichte, die mir richtig zusagte! Es hat weitgehend alles gepasst und es war sehr spannend!
Besonders interessant waren die Parallelen zur "realen" Vergangenheit, welche über bestimmte Personen (z.B. dem Medicus) erzählten.
Seit dem Buch interessiere ich mich intensiv für Vampire, da es einfach spitzenklasse dargestellt wurde!

Habe dieses literarische Meisterwerk vielen Freunden empfohlen und jeder derer, die ich auch gelesen hatten, fanden die Geschichte sehr gut!
Frekin zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«08.05.2009
Nachdem ich mich nun durch die Kommentare über das Buch gewälzt habe, muss ich sagen, dass ich es lesen würde, genau weil es nicht das normale Vampirklichee behandelt, sondern mal die berühmten Blutsauger anders darstellt. Ich bitte euch, wer will heute noch ein Buch lesen, in welchem ein junges Mädchen sich im ach-so-dunklen Wald verirrt, zum Schloss kommt&am Ende gebissen wird? Wohl die Wenigsten ;)

Wer andere Werke von Heitz gelesen hat, der wird wissen, dass er mehr Wert auf eine in sich geschlossene Welt legt, als auf besonders blutige oder bahnbrechende Momente. Ich z.B. habe Heitz durch sein Werk "Die Zwerge" kennen gelernt&war alle vier Bände hindurch über begeistert. Man konnte sich in das Buch hineinversetzen, was für mich zeigt, wer wirklich ein Buch schreiben kann&wer nicht!!

Wer nur Vampire in ihrer altbekannten Form sehen will: Kabel1 soll zuweilen die alten Draculafilme zeigen. Die sind dann am besten geeignet, um seinen Durst auf Vampirgeschichten zu tilgen, obwohl man im Grunde nur ein bisschen Trara sehen will.

Meiner Meinung nach bietet "Kinder des Judas" eine gelungene Darstellung von Vampiren in all ihren Facetten dar und zeigt dem Leser auch, dass Vampire nicht immer nur die herzlosen Halsbeißer sind, wie sie sonst immer vorgestellt werden.
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SordisPretiosa zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«06.02.2009
Als Vampirbuch gefiel mir "Kinder des Judas" eigentlich recht gut. Ich bin sonst eher kein Liebhaber der Blutsauger, aber diese Darstellung hat mir durchaus zugesagt, gerade weil sie in einigen Details doch von den gänigen Klischees abweicht.

Mir erschienen weder die ersten 100 Seiten zu langwierig, noch die Darstellungen in irgendeiner Weise zu brutal, wie es einige Vorredner empfanden.

Alles in allem betritt Heitz aber auch kein absolutes, vollkommen innovatives Neuland, sondenr behält viele Elemente der klassischen Vampirgeschichten. Trotzdem gehört diese Buch für mich definitiv zu den "besseren" Vampirmythologien.
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Kali zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«15.01.2009
"Kinder des Judas" war ebenfalls das erste Buch, welches ich von Markus Heitz gelesen habe.
Als Fantasy-Liebhaber, auch was Filme angeht, war ich seither, was Bücher betrifft, eingefleischter Wolfgang Hohlbein Fan. Seine "Chronik der Unsterblichen" verschlinge ich auch heute noch.
Nie hätte ich mir vorstellen können, dass mich der Stil eines anderen Autors, was Vampirromane angeht, genauso fesseln könnte, wie der von W. Hohlbein.
Markus Heinz hat es jedoch geschafft. Ich las das Buch von der ersten bis zur letzten Seite mit Begeisterung und fand die ersten 100 - 200 Seiten überhaupt nicht zäh. Ganz im Gegenteil! Die langweiligsten Bücher sind jene, bei denen man von Beginn an weiß, worum es geht und wie wer mit wem und warum etwas mit etwas anderem zusammenhängt.
Die Verknüpfung dieser Geschichte mit der seines neusten Romans "Blutportale", in dem die "Vampirgattung" der Judaskinder wieder eine Rolle spielen, hat mir sehr gut gefallen.

Hoffentlich erscheinen noch viele weiter Romane dieser Richtung von Markus Heitz.
Nicole zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«15.09.2008
"Kinder des Judas" ist eine gute Vampirgeschichte. Ich hatte das Buch in ca. 2 Wochen ausgelesen und fand es richtig gut. Sicherlich sind Vampirgeschichten meistens recht trivial - was aber der Unterhaltung keinen Abbruch tut. Wer bei einem Fantasy oder Horror-Buch "Realität" erwartet, der ist bei diesem Genre einfach schlichtweg falsch! Eine ordentliche Portion Blut und Gewalt ist auch in "Kinder des Judas" enthalten - mir persönlich gefiel es gut und ich fand es passend, wer schwache Nerven hat, sollte das Buch vielleicht nicht lesen. Von einem Vorredner wurde auch angesprochen, dass dieses Buch nichts für Kinder sei! Aber natürlich ist es NICHTS für Kinder! Es ist ja auch kein Kinderbuch! Von mir erhält "Kinder des Judas" alles in allem die Note 1!
Rayve zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«22.08.2008
"Kinder des Judas" war das erste Buch, dass ich von Markus Heitz gelesen habe. Sowohl seine Zwerge als auch Ulldart sprachen mich nicht so an. Dieses Buch wählte ich wegen des Klappentextes aus, nicht auf Grund des behandelten Themas der Vampire.

Ich muss mich meinen Vorsprechern anschließen: Die ersten 150 Seiten lesen sich wie zäher Kleber. Von der Einleitung der Story in Leipzig war ich begeistert, aber sein Einstieg in die Handlung um Jitka war sehr träge. der Stil und Aufbau machte es mir an diesem Punkt schwer, das Buch zu lieben. Ich las nur weiter in der Hoffnung, dass es besser werden würde.

Und das tat es auch. Kaum hatte ich das Anfangsgeplänkel überstanden, war ich gebannt von dem Facettenreichtum, den Heitz hier an den Tag legte. Sein Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, seine Art neue Geheimnisse einzubauen und alte langsam stückweise aufzudecken, erwecken ein rasantes Lesevergnügen. Es ist daher kein Wunder, dass das Buch in 2 Tagen von mir gelesen war und ich gleichsam nach mehr lechzte.

Markus Heitz' Wagnis von der herkömmlichen Vampirmythologie abzuweichen und eigene, durch historische Aufzeichnungen gestützte, Überlegungen einzubauen, verhelfen diesem epischen Roman zu einem besonderen Reiz.

Ich auf jeden Fall hoffe, dass es zu einer Fortsetzung kommen wird.
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shinichifan zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«06.08.2008
hey,also ich weiß ja auchnich was so mancher hat ...verlangt ihr etwa das vampirgeschichten -besonders so gelungene wie diese- ohne blut ablaufen solln?!ich fand den anfeng ,wie viele andere anscheinend auch furchtbar öde und hätte das buch nach den erste 100 - 200 seiten auch fast weggelegt ,da man gar nicht richtig in die geschichte reingekommen ist...danach konnte man das buch aber nicht mehr aus der hand legen ,hierbei fand ich die (bei heitz ja typischen) zeitsprünge wiedermal ideal gesetzt und überaus spannungssteigernd.ein wenig negative kritik gibt es von meiner seite beim ende ,das im vergleich zum rest des buchs einfach nur zu kruz und schlicht...naja trotzdem sehr lesenswert!
keyle zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«14.06.2008
Also ich finde das Buch auch klasse, nur kann ich Uwe gleichzeitig zustimmen und da er nur 250 Seiten gelesen hat, ist es eigentlich klar, dass er dieser meinung ist.
Es stimmt schon, dass das buch am anfang ziemlich zäh ist und ich glaube bis seite 250 fällt auch nicht besonders viel blut.
Aber hätte er weitergelesen, hätte ihn das Buch 100%-ig auch noch gepackt!
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Fischi zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«25.05.2008
zu uwes kritik muß ich ja mal was schreiben. ich finde dieses buch sehr interessant und fesselnd. die allgemeinen geschichten über vampire sind doch eher langweilig. die idee das es doch verschiedene arten von den blutsaugern gibt fand ich sehr gelungen. da hätte selbst van helsing seine probleme gehabt. wenn du also auf vampirstorys stehst,wo der blutsauger immer stets und ständig darauf aus ist seine zähne in irgendwelchen jungfrauen zu schlagen, dann mußte doch andere romane lesen. die idee die markus entwickelt hat find ich gut. ich kenn auch etliche vampirgeschichten, ich lese auch jason dark, aber so wie markus diese wesen beschreibt, ist einmalig. wenn es dir nicht gefällt, dann lass es. es gibt genug leser, die für neues offen sind. in diesem sinne fischi
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Milena D. zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«05.03.2008
Von der ersten Seite an ist dieses Buch, kurz umschrieben, GENIAL!
@miss clearwater: Wer behauptet, dass dieses Buch was für Kinder sei???
Diejenigen, die behaupten, die Geschichte sei langweilig müssten sich evtl. mal Gedanken darüber machen, wie weit man gehen muss, um es krank werden zu lassen;-)
Konstruktive Kritik: Der Autor hat eine Geschichte geschrieben, die es schafft mich und viele mehr in Begeisterung zu versetzen.
@Markus Heitz: Vielen Dank!!!
ReY zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«02.03.2008
Ich habe dieses Buch für ein Referat gewählt in der Schule - eigentlich nur weil mir der Umschlag gefallen hat - und da ich mich für Vampire interessiere war es auch gut das ich es gekauft habe - eine Person die sich nicht so sehr für Vampire interessiert kann ich mir vorstellen wird diesen Roman nicht sooooooo sehr ins Herz schließen - schlecht war er trotzdem nicht!!!

Das Buch zu lesen war wirklich schwer da es aus irgendeinem Grund für mich sehr zäh war - ohne das ich sagen könnte wieso...

Blutige Szenen gefallen mir, Bücher mit Hintergrund noch mehr aber keine Ahnung ich bin sehr geteilter Meinung was ich Heitz allerdings hoch anrechne ist das er sich sehr gut erkundigt hat was damals alles geschah - die wenigsten wissen das die junge Stanacka in Medvegia eines der ersten "Vampir Opfer" war und von einem Mann heimgesucht wurde der tatsächlich Erde eines ihn selbst heimsuchenden Vampirs gegessen hatte.

Was ich so noch sagen wollte - das Buch ist wirklich nicht Jugendfei, Brutale Szenen, und auch einige Erotischen Szenen sind nicht umbedingt was für Kinder ... *hüstel* bin zwar auch erst 16 aber für mich wars nicht schlimm ^^

Seine Meinung das Vlad Tepesch kein Vampir war bin ich nicht da er einer der Menschen waren die uns in Angst und Schrecken gehalten haben und wirklich einem Menschlichen Monster sehr nahe kommen. Der lebende Beweis ...
miss clearwater zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«03.02.2008
also meiner meinug nach ist diese buch eine totale zumutung!!! das buch ist nix für kinder, es ist viel zu...ja aslo wie soll man sagen...es ist viel zu grauenvoll und ekelig. total schrecklich
also ich will ja nicht das man das buch nicht kauft aber in diesem buch weden menschen (natürlich tote) auseinander genommen und... noch mehr
also meiner meinug mach ist das buch nichts für jemanden mit schachen nerven...das sagte jedenfalls eine bekannte von mir die diese buch nicht ausgelen hat.
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juliane wagenburg zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«29.01.2008
ich bin begeistert von diesem buch!es ist spannend, fesselnd, hintergründig, und geheimnisvoll, ich liebe solche bücher!!!habs bis auf die letzten paar seiten noch nicht fertig, aber das werd ich jetzt schnell ändern!
und zum thema blut und grausamkeit in einem vampirroman, ich finde es schon blutrünstig und grausam genug!weiß nicht was sich manche menschen da erwarten und erhoffen, aber wie es in diesem buch spannend und detailiert beschrieben ist reicht doch wirklich völlig!bekommen gänsehaut bei den blutigen beschreibungen!!!es war mein erstes markus heitz buch aber bestimmt nicht mein letztes!
namaste zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«18.01.2008
dieses buch zeigt eine mitleidige vampiergeschichte.
anstatt des allgemeingültigen "erotisierenden" wesens erscheint eine frau, die eine bürde trägt und sich der schuldigkeit ihrer"erbsünde" bewusst ist. sie erkämpft sich ihr recht auf leben, indem sie ihr gewissen durch krankenbesuche bis zum tod reinwäscht. man fühlt mit dieser frau, die erkannt hat, das sie auch "nur" einem dämon dient, dennoch versucht, mensch zu bleiben.

ein gelungener roman, der, trotz aller trivialität, auch zum denken anregt
namaste zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«18.01.2008
dieses buch zeigt eine mitleidige vampiergeschichte.
anstatt des allgemeingültigen "erotisierenden" wesens erscheint eine frau, die eine bürde trägt und sich der schuldigkeit ihrer"erbsünde" bewusst ist. sie erkämpft sich ihr recht auf leben, indem sie ihr gewissen durch krankenbesuche bis zum tod reinwäscht. man fühlt mit dieser frau, die erkannt hat, das sie auch "nur" einem dämon dient, dennoch versucht, mensch zu bleiben.

ein gelungener roman, der, trotz aller trivialität, auch zum denken anregt
Micha zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«09.01.2008
Meiner Meinung nach war dieses BUch eins der besten Romane, die ich bisher gelesen habe. In 3 nächten hab ichs zu ende gebracht. Das Ende hätte ich mir jedoch ein wenig besser vorgestellt. Ansonsten sehr fesseln und wie ich finde nur empfehlenswert.
Trischa zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«21.12.2007
Eine schöne geschichte die ein an ort und stelle versetzt.
Würede gerne merhr davon lesen aber leider wurde angekündickt das wohl nichts mehr kommen wird!
Sehr schade!
Uwe zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«17.12.2007
Tja. Kann mich meinem Vorredner leider nicht anschließen. Das Buch liegt seit etwa 2 Stunden im Altpapier, da gehöhrt es auch hin. Selten habe ich einen Autor gelesen, der es versteht, einen Leser bis zum Eintritt einer Anämie zu langweilen. Ich habe immerhin rund 250 Seiten geschafft, nicht ganz einfach angedenk der Tatsache, dass es der Autor fertig bringt, selbst nach knapp der Hälfte des Buches nicht einmal ansatzweise so etwas wie eine Handlung einzubauen. Heitz liefert nach dem Mega-Flop und völlig durchgeknallten "Sanctum" (ich sage an diese Stelle nur: "Wer-Eisbär!!") ein völlig spannungsarmes Buch ab, obwohl die Thematik, eine Vampirin durch die Jahrhunderte zu begleiten, durchaus interessant gewählt schien. Wer jedoch mit einer gepflegten Blut-Orgie rechnete, erhält stattdessen auf 700 Seiten die Antwort von Rosamunde Pilcher auf Lestat.
Doppelt enttäuschend ist das Werk angedenk der Tatsache, dass Heitz mit "Ritus" einen der spannendsden und atmospärisch dichtesten Werwolf-Romane aller Zeiten abgeliefert hat, der Mann kann also mehr als Horror-Autor.
Heitz beginnt "Kinder des Judas" durchaus furios, die Einleitung, auf den ersten 20 Seiten, die in der Klinik in Leipzig spielt, geht in einem weg und der Leser lehnt sich gut gelaunt und wohlig gespannt in seinem Lesessel zurück, nimmt ein Schluck Beck´s und freut sich auf mehr. Zunächst verwirrt und dann enttäuscht muss man dann aber zur Kenntnis nehmen, dass die episch in die Breite gezogene Entwicklung von Scylla hervorragend zum Einschlafen taugt...in Anbetracht der Tatsache, dass ein Gruselromen gelesen wird, ist das allerdings nicht ganz der primär gewünschte Effekt. Halsschmerzen bekommen bei diesem Machwerk nicht die Opfer der Blutsauger, sondern die Leser, denen ständig die Köpfe zur Seite weg knicken...
Heitz verzichtet auf alles, was einen atmosphärisch dichten Vampirroman ausmachen könnte: Keine dunklen Wälder, keine nebelumrandeten Schlösser, keine Wirtshäuser mit knarrenden Balken, schlechter Luft und mürrischem Personal und keine schwarzgewandeten, bösewichtige Raffzähne, die nach schlanken Damenhälsen lechzen. Weder (mehr oder weniger) edle Helden, noch furchterregende, blutsaugende Schurken. Dafür gibt es Geschichtslektionen. Wer´s mag...
Heitz begeht den Fehler, ein Epos schreiben zu wollen und verstrickt sich darin, dem Leser die verschiedenen Arten der Vampire, Upire und Barbiere (...) beizubringen, dass sich dieser zwangsläufig fragen muss, wen das eigentlich interessiert, weil selbst nach der erwähnten knappen Hälfte des Buches immer noch keine Zähne in den dafür vorgesehenen, bestenfalls jungfräulichen und tief dekolltierten Hälsen gelandet sind und -entschuldigung- das erwarte ich schon irgendwo, wenn ich mich mit einem Roman zum Thema Vampire beschäftige und dass es sich um einen solchen handelt, sieht der verwirrte Leser, wenn er einen Blick auf das Buchcover wirft. Stattdessen gibt es ZDF-taugliche Familiendramen, Vampirherkunfsterklärungen, unappetitliche Beschreibungen von Autopsien und eine Rahmenhandlung in der Gegenwart, bei der man irgendwie ständig den Eindruck hat, dass gleich eine Duschtür in Leipzig aufgeht und Bobby Ewing herauskommt...
Schade um die verschenkte Idee. schade um die 14,90 Euro und schade, dass "Ritus" wohl eher eine Ausnahmeleistung des Autors darstellt. Insofern ist das Nachwort des Autors, sich erneut den Vampiren widmen zu wollen, wohl eher als Drohung zu verstehen. Möge Van Helsings Pflock ihn ereilen, bevor er gruselwillige Leser erneut an den Rande des Grabes pilchert!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
K.-G.Beck-Ewe zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«19.11.2007
Nun, das Buch spielt im Leipzig des Jahres 2007 und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch ein zwei Monate in der Zukunft. Aber was mnacht das schon ;-)

Die Idee, den Vampirismus mal etwas weiter gefasst zu betrachten fand bisher meist eher Eingang in die folkloristische Literaturwissenschaften und weniger in moderne literarische Erzeugnisse. Amrkus Heitz hat für dieses Buch viel Quellenkunde betrieben und "serviert" den Leserinnen und Lesern ein abwechslungsreichen Bestiarium dieser Gestalten, die nicht nur für die Menschen eine Bedrohung darstellen, sondern auch miteinander im Krieg liegen.

Dabei greift er auch andere erzählerische Traditonen auf, so dass man stellenweise den eindruck hat, dass man eine "erwachsene" Version von Preußlers Mühle in "Krabat" begegnet. Nach der etwas anderen behandlung der Werwölfe in "Ritus" und "Sanctum" nun eine weitere Neubetrachtung einer mythischen Figur, zu der schin alles gesagt schien.
lilie zu »Markus Heitz: Kinder des Judas«17.11.2007
Sehr witzig!!!Ich schreibe leider nur Kurzgeschichten,am liebsten sehr kurze, lach. Das Buch ist bis jetzt sehr fesselnd, ich habe es noch nicht ganz durch (was sich heute Nacht ändern wird!), aber ich bin vollkommen der Geschichte verfallen!!! Ich träume, weine und freue und leide mit jeder einzelnen "Person" mit! Bitter weiter son gute Bücher schreiben! Vielen Dank schon mal.
Bis bald

brbellilie@yahoo.de
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