Das Tartarus-Orakel von Matthew Reilly

Buchvorstellungund Rezension

Das Tartarus-Orakel von Matthew Reilly

Originalausgabe erschienen 2005unter dem Titel „The Seven Ancient Wonders“,deutsche Ausgabe erstmals 2007, 512 Seiten.ISBN 3-548-26718-1.Übersetzung ins Deutsche von Peter Osterberg.

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In Kürze:

Der Tag von Tartarus naht, an dem sich entscheiden wird, ob die Welt untergeht oder nicht – und wer die Menschheit in Zukunft beherrscht. Amerika, das alte Europa und Jack West mit seinem kleinen Spezialtrupp liefern sich eine erbarmungslose Jagd zu den sieben Weltwundern. Denn nur wer in den Besitz der dort versteckten Steine gelangt, kann das alles entscheidende Ritual vollziehen …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Actionfeuerwerk für Reilly-Einsteiger“80

Mystery-Rezension von Andreas Kurth

Beim Einstieg in seine Trilogie lässt Matthew Reilly seine Leser kaum zu Atem kommen. Ohne lange Vorrede ist das Team von Jack West jr. in einem Sumpf im äthiopischen Hochland in eine blutige Auseinandersetzung mit Soldaten aus vier europäischen Ländern verstrickt – und hat zusätzliche eine amerikanische Elitetruppe im Nacken. Und wie bei diesem Autor üblich, fesselt die rasante Action sogleich die Leser. Erst viel später wird ausführlich erläutert, um was es bei der Auseinandersetzung eigentlich geht. Beim Auftakt im Sumpf erbeutet Wests Team vor den Europäern einen der Schlusssteine der Pyramide von Gizeh – der ihnen dann jedoch von den Amerikanern wieder abgenommen wird.

Die drei hochgerüsteten Gruppen liefern sich eine ziemlich erbarmungslose und blutige Hetzjagd zu den sieben Weltwundern der Antike. Denn dort sind die Teile des Schlusssteins der weltberühmten Pyramide versteckt. Aus ägyptischen Schriftrollen wissen Wests Mitstreiter, dass diese Schlusssteine am Tag von Tartarus die Sonnenkraft komprimieren und somit über grenzenlose Macht auf der Erde oder dauerhaften Frieden entscheiden können. Der Ex-Soldat Jack West ist umgeben von Soldaten und Wissenschaftlern kleinerer Nationen, die sich gegen Amerika und eine Allianz von vier europäischen Staaten verbündet haben. Zum Team gehört auch das zehnjährige Mädchen Lily. Sie ist die Tochter eines Orakels, wurde von Jack bei ihrer Geburt gerettet und ist die Schlüsselperson zur Entzifferung einiger altertümlicher Schriften

Hetzjagd bis zum spektakulären Showdown

Und so geht es nach der Auseinandersetzung in Äthiopien weiter nach Tunesien, es gibt einen Abstecher nach Guantanamo Bay, bevor die Hatz das Team nach Paris führt. Über den Irak und Deutschland geht es schließlich zum spektakulären Showdown nach Ägypten. Matthew Reilly verwöhnt seine Fans im Auftaktband der Trilogie mit reichlich Action. Wer seine Bücher schon kennt, mag die eine oder andere Szene bekannt finden. Aber Reillys perfektes Erzählkino bietet eigentlich kaum Gelegenheit für derlei Überlegungen. Zwar fehlen der Geschichte die überraschenden Wendungen, aber die zu bestehenden Kämpfe und Abenteuer reichen im Wechsel mit immer neuen Informationen über die geheimnisvolle Sonnenkraft, die am Tag von Tartarus entfesselt wird, wenn sich ein gigantischer Sonnenfleck der Erde zuwendet, völlig aus, um den Spannungsbogen permanent hoch zu halten.

Die Suche nach den Weltwundern der Antike ist eine tolle Geschichte, hervorragend recherchiert und gewohnt gekonnt erzählt. Neben dem üblichen Action-Feuerwerk stellt der Autor in seinem Auftakt-Band zur Trilogie nicht nur ausführlich die kleine Lily vor, sondern schildert auch das Zustandekommen der Allianz. Und die Mitglieder des Teams werden vorgestellt und charakterisiert. So wird deutlich, dass sie keine hirnlosen Superhelden sind, sondern Elite-Soldaten, die unermüdlich trainieren und sich auch bilden. Eine nette Episode am Rande ist, dass diese harten Kämpfer alle einen Tarn- oder Kampfnamen haben. Aber im Laufe der Zeit hat die heranwachsende Lily die Mitglieder des Teams bestens kennengelernt, und neue Spitznamen verteilt, die sich auf Eigenschaften ihrer Träger beziehen. So wird beispielsweise der in ihren Augen knuddelige Araber Aziz von Lily Pooh bear getauft. Trotz ihrer hohen idealistischen Ziele sind die Mitglieder von Wests Team im Ernstfall knallharte Kämpfer, die vollen Einsatz für die gemeinsame Sache zeigen. Weder ist die Story insgesamt überzeichnet, noch sind die vielen Actionszenen eintönig. Insgesamt ein wirklich spannender Thriller – zugleich das perfekte Einstiegsbuch für Reilly-Neulinge.

Ihre Meinung zu »Matthew Reilly: Das Tartarus-Orakel«

Sebastian zu »Matthew Reilly: Das Tartarus-Orakel«26.08.2012
Nach 100 Seiten war für mich jetzt wirklich Schluss. Das ganze Buch ist komplett übertrieben, das ist kein Thriller, das ist nur noch purer Unsinn. Alle "Szenen" kennt man mehr oder weniger bereits aus diversen Filmen, so das die Vermutung nahe liegt, Reilly hat sich einfach diverse Filme zu Gemüte geführt und die Actionszenen in seinem Buch aneinander gereiht. 20 Fallen, alle werden auf einer Seite abgehandelt als wären sie nichts, der Name "West" wird mindestens 10 Mal pro Seite erwähnt-ich erkenne da kein schriftstellerisches know-how. Als dann auch noch der Falke aus dem nichts kam und die brennende Fackel zu fassen bekam, die gerade fallen gelassen wurde ud sich einem Ölteppich in der Pyramide näherte..... Sorry Leute, das Buch ist für mich eines der Schlechtesten und das Zweite, was ich weglege und nicht mehr weiter lese.
geronimo zu »Matthew Reilly: Das Tartarus-Orakel«11.06.2010
Zack! Bumm! Peng! Zisch!

Super-Intelligente Super-Soldaten mit coolen Codenamen und Super-Waffen in einem »Auf der Jagd nach dem...« Roman suchen nach Einzelteilen des mystischen Kopfsteines der Großen Pyramide.

Denn demjenigen, der alle Todesfallen überwindet und die erbeuteten Teile richtig zusammensetzt, winkt die Weltherrschaft über die Erde! Super!

Dumm nur dass – sobald die guten Supersoldaten die Teile unter tödlichster Super-Lebensgefahr geborgen haben – die bösen Jungs einfach am Ausgang warten und den guten Jungs die Teile mit Waffengewalt abnehmen.

Naja – Super-Intelligent ist das nicht...

Positiv: Der Roman ist ein Actionkracher von der ersten bis zur letzten Seite, mit Toten im vierstelligen Schwarzenegger-Bereich. Das Kind im Manne wird zudem durch viele Schatzkarten und Schemazeichnungen altägyptischer Todesfallen bedient.

Wer Superhelden mag, wird diesen Roman lieben.
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