Der Tempel von Matthew Reilly

Buchvorstellungund Rezension

Der Tempel von Matthew Reilly

Originalausgabe erschienen 1999unter dem Titel „Temple“,deutsche Ausgabe erstmals 2002, 620 Seiten.ISBN 3-548-25283-4.Übersetzung ins Deutsche von Alfons Winkelmann.

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In Kürze:

William Race, Professor für Sprachen, wird von der U.S. Army für eine geheimnisvolle Mission verpflichtet: die Suche nach einer jahrhundertealten Inka-Ikone, die angeblich an einem mythischen Ort, in einem Tempel hoch oben in den Anden, zu finden sei. Nur Race kann das Manuskript entschlüsseln, das den entscheidenden Hinweis auf den Standort der Statue enthält. Doch auch eine Gruppe von Extremisten ist hinter ihr her: Denn die Statue ist das fehlende Puzzleteil beim Bau einer Waffe, die auf einen Schlag die ganze Welt zerstören kann. Ein mörderischer Wettlauf beginnt …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Gegen Dummheit (und Nazis) ist kein Kraut gewachsen!“10

Mystery-Rezension von Michael Drewniok

In den französischen Pyrenäen metzeln die „Sturmtrupp“-Schergen des Uralt-Nazi-Bonzen Odilo Ehrhardt die Mönche der Abtei San Sebastian nieder und stehlen das Manuskript des Jesuiten Alberto Santiago, der darin von seinen Abenteuern im peruanischen Inka-Reich des Jahres 1535 berichtet. Den vertierten Germanen lockt die heilige Jaguar-Statue von Cusco. Die hatten Klostermann Alberto, Inka-Prinz Renco Capac und Meisterdieb Bassario einst vor den spanischen Eroberern retten. Irgendwo in den Anden brachten sie besagte Statue in Sicherheit.

Frank Nash ist Leiter einer Forschungsabteilung des US-Verteidigungsministeriums. Hier bastelt das Tactical Technology Office (TTO) an ein „Supernova“, einer Mega-Super-Atombombe, die den Planeten Erde in Stücke reißen könnte. Gebaut wird sie natürlich nur, um die nichtswürdigen Gegner der Vereinigten Staaten in heiliger Angst & Schrecken vor der Apokalypse zu halten.

Leider fehlt den Militärs das entscheidende Mosaiksteinchen für ihr neuestes Spielzeug: das spaltbare Material Thyrium 261. Wir ahnen schon, dass dieses Thyrium a) nicht von dieser Welt stammt; es fiel einst als Meteorit auf die Erde nieder, der b) den nichtsahnenden Inkas als Rohstoff für weiter oben erwähnte Jaguar-Statue diente. Die gilt es nun vor Ehrhardt zu finden, auch wenn das bedeutet, dass Nash die Hilfe unzuverlässiger Zivilisten in Anspruch nehmen muss. Sechs Wissenschaftler sind es, die ihn und fünf wackere Soldaten nach Südamerika begleiten. Unter ihnen ist William Race, Dozent für Sprachen des Altertums, der das Santiago-Manuskript entziffern kann. (Ehrhardts Mörderbrut hatte einen Mönch übersehen, der eine Kopie des Dokumentes an die CIA weiterreichte.) Den Feind stets hart auf den Fersen, schlägt sich das Cusco-Team durch die peruanische Wildnis. Durch allerlei Feuergefechte abgelenkt, vergessen alle Beteiligten eine simple Weisheit: Die Inkas, denen ihre Statue so teuer war, haben gewisse Maßnahmen zu ihrem Schutz getroffen …

Scharmützel & Schwachsinn bis zum Abwinken!

Womit wir die erforderlichen Bestandteile – Dschungelhölle, Todesfallen, Nazis, wilde Tiere – für einen zünftigen Remmidemmi-Roman der intellektuell niederfrequenten Art beisammen hätten. Tatsächlich kracht’s und stürzt's und ballert’s auf allen Seiten, bis der anspruchsarme Action-Fan vor kindlicher Freude in die Hände klatscht. Aller Tumult kann jedoch nicht übertünchen, dass Matthew Reilly mit „Der Tempel“ einen inhaltlich wie formal ärmlichen Thriller Jahres abgeliefert hat.

Dabei fängt es wie so oft vielversprechend an. Mit historischen Rätseln bestreitet ein ganzes literarisches Genre ein Unterhaltungsprogramm, das von abenteuerlustigen Couch-Kartoffeln freudig goutiert wird. Die Inkas sind immer für eine Geschichte gut, denn obwohl sie im Guten wie im Bösen Beachtliches geleistet haben, wissen wir noch immer wenig über sie. Wieso dies so ist, weiß sogar Reilly: Wohl an keinem Ort der Welt haben europäische Eroberer im Verbund mit der katholischen Kirche so grausam gewütet wie in Südamerika. Mord und Plünderung; darauf beschränkte sich für viele Jahre das koloniale ´Programm´ der ungebetenen Gäste. Unersetzliches Wissen ging quasi nebenbei verloren. Was blieb, sind eindrucksvolle Trümmer und viele weiße Flecken, in die allerlei Abenteuerliches projiziert werden kann.

Auch Wunder wirkende Stein- oder Metallbrocken aus dem Weltall sind schon auf vielen Bestseller-Listen eingeschlagen. Zwar sorgt Reillys ´Erklärung´ für die wahrlich überirdischen Eigenschaften von Thyrium 261 für erstes leserliches Kopfschütteln – sie ist so albern geraten, dass sogar der astronomische Laie merkt, dass hier etwas faul ist -, aber dies ist vergessen, als Reilly so richtig in Schwung kommt. Die triviale aber durchaus sorgfältig fundamentierte Geschichte, die lebendig gezeichneten Figuren, die Rekonstruktion der mittelalterlichen Handlungsebene und ihre gelungene Verschränkung mit der Gegenwart – diese positiven Ansätze werden jählings in toto über den Haufen geworfen (oder besser geschossen), als wir im Dschungel Perus wieder einmal auf die Nazis stoßen.

Adolfs debile Epigonen

Als erfahrener Leser hofft man immer, dass die Ära der im südamerikanischen Exil düster über den Karten eines „IV. Reiches“ brütenden Operetten-Nazis viele Jahrzehnte nach dem Ende Hitler-Deutschlands endlich vorbei ist. Doch via Australien feiern sie plötzlich wieder fröhliche Auferstehung. „Down under“ kann Autor Reilly seine in Sachen deutsche Geschichte unkundige Leserschaft für dumm verkaufen mit:

 – angeblicher Nazi-Prominenz, die – macht man sich die Mühe nachzurechnen – den Aufstieg des „III. Reiches“ höchstens als Grundschüler und den II. Weltkrieg im Stimmbruch erlebt haben dürften;

 – der nahtlosen Transformation ostdeutscher Stasi-Unholde in waschechte SS-Mordbuben („Zu Befehl, Herr Untergruppenhauptscharkartoffelführer!“);

 – der Präsenz deutscher Bundeswehr-Soldaten im geheimer ausländischer Mission und im Verbund mit Beamten des Bundeskriminalamtes – dem „deutschen Äquivalent des FBI“ und (selten so gelacht) „die beste Organisation ihrer Art auf der Welt“ (S. 220);

 – der Debil-Prämisse, die US-Streitkräfte wollten aus Ersparnisgründen ihre Bodentruppen abschaffen; sollen sie sich zukünftig etwa darauf beschränken, einen Feind per Schiff oder Flugzeug zu attackieren?

Absturz ins Hirnlose

Dies sind nur vier der himmelschreienden Dämlichkeiten, die den Versuch, den „Tempel“ als unbeschwerte Unterhaltung ohne Tiefgang zu genießen, zunichte machen. Ab Seite 200 hat Reilly als Erzähler ohnehin sein Pulver verschossen. Paradoxerweise geben seine Helden zukünftig Dauerfeuer. Die hirnlose ´Handlung´ erschöpft sich nunmehr darin, den Finsterlingen zu Wasser, zu Lande und in der Luft hinterher zu jagen und dabei so viele Boote, Jeeps und Flugzeuge wie möglich explodieren zu lassen.

Liebevoll geschilderte Kopfschüsse und maschinengewehrfrikassierte Nazi-Wänste bestimmen nunmehr die Szene. Reilly lässt jegliche Logik fahren; besonders Bücherwurm William Race entpuppt sich plötzlich als James Bond, Indiana Jones und Dwayne „The Rock“ Johnson in Personalunion, zwingt mit der Linken lässig menschenfressende Riesenkatzen und Krokodile nieder, während er mit der Rechten den Nazis Zunder gibt und mit dem Mund den Steuerknüppel eines High-Tech-Kampfhubschraubers führt. Das ist so grotesk überzeichnet, dass es nicht einmal mehr lustig ist, sondern nur noch blöd – und es kommt im Finale noch viel, viel dicker & dümmer!

Besondere Originalität meint Reilly an den Tag zu legen, als er die Nazi-Räuberpistole im zweiten Drittel plötzlich zum Abschluss bringt. Nun setzt eine ganz neue Geschichte ein, die womöglich noch bescheuerter ist; ein monströser, mehr als 200-seitiger Epilog, der im immer rascheren Wechsel den einen Butzemann gegen den anderen tauscht und vergeblich den völligen inhaltlichen Leerlauf mit sinnfreien Zerstörungs- und Metzel-Orgien zu tarnen versucht. Action satt und Spannung null: Dies ist eine wahrlich traurige Leistung, die dem „neuen König des Action-Thrillers“ (Klappentext) ´gelungen´ ist! Fazit deshalb kurz & knapp: absolute Zeit- und Geldverschwendung!

Ihre Meinung zu »Matthew Reilly: Der Tempel«

Leseratte zu »Matthew Reilly: Der Tempel«21.01.2014
Ich hab das Buch in den vergangenen Jahren öfters gelesen und immer mit Begeisterung.
Wie es bei Büchern üblich ist sollte man sich auch bei Matthew Reilly´s Büchern einfach zurücklehnen und geniesen. Wer anfängt über verschiedene Details in Büchern nachzudenken und sie für unsinnig hält sollte sich lieber ein Sach- und Geschichtsbuch holen. (Gilt auch für den Herrn Drewniok)
Wer einfach ein gutes Buch lesen will, das besser ist als die meisten Actionfilme, ist bei Reilly sehr gut aufgehoben.
Michael Drewniok zu »Matthew Reilly: Der Tempel«06.10.2013
Es ist wahr – ich habe das Malbuch früh beiseitegelegt und mich stattdessen auf die deutsche Rechtschreibung konzentriert … Das prägt sicherlich auch meine „Rezessionen“, denn in diesem Punkt fehlt es mir in der Tat an Fantasie; ich halte mich lieber an die langweiligen Regeln. Aber sich von Dauerfeuer-Reilly „von der brutalität der realen welt abzulenken“: DAS ist mal ein ungewöhnlicher Ansatz!
William Race zu »Matthew Reilly: Der Tempel«06.10.2013
hi, ich habe das buch heute beendet, :-) habe mir auch die rezession von drewniok durchgelesen. hier meine meinung: ein buch ist da um mehr oder weniger von der brutalität der realen welt abzulenken, also lasst euch einfach mitreißen und denkt nicht weiter darüber nach. nehmt euch drewnoik seine worte nicht zu herzen, ..das buch ist bestimmt keine zeitverschwendung .., reilley bietet sehr unterhaltsame geschichten, auch wenn übertreibungen an der tagesordnung sind. drewnoik fehlt es klar an fantasie, weshalb er über das buch herzieht. ich rate ihm, sich ein malbuch zu besorgen und mit farben zu spielen. das dürfte ihm in seiner kindheit wohl entgangen sein ;-)

LG,
tassieteufel zu »Matthew Reilly: Der Tempel«23.08.2011
Ohne Zweifel ein spannendes Buch und vom Thema her auch aktuell und glaubwürdig. Damit hört es aber auch schon auf. sicher in so einem Thriller ist auch eine gehörige Portion Fiktion dabei, trotzdem sollte man doch auf dem Teppich bleiben und nicht Naturgesetzte außer Kraft setzen und den Leser mit ständigen Unschlüssigkeiten verdummen. Leergeschossene Waffen sind plötzlich wie durch Zauberhand wieder funktionafähig etc.
Ich weiß nicht, was sich der Autor dabei gedacht hat, derart hanebüchenen Unsinn zu schreiben, was die Kampfszenen betrifft. Nun ja, vielleicht muß man ein Mann sein um soetwas zu mögen oder ein eingefleischter Rambofan.
Die Rambomanier der Helden ist doch wirklich nicht zum aushalten. Es mag ja die amerikanische Patriotenseele ansprechen, ich fand es einfach nur unglaubwürdig und nervig.
Ok, die ersten 300 Seiten sind durchaus spannend und gut zu lesen, dann geht es aber schon ins Reich der Fantasie. Nachdem das Naziteam mit der Präzison eines schweizer Uhrwerks fast alle Gegner ausgeschaltet hat und man bemerke hier, jeder Schuß hat gesessen!!, machen sie sich mit dem Götzenbild über den Fluß davon.
Die stark dezimierten Helden machen sich zu 6 Mannen auf, den feind zu verfolgen. Mit 3 Jet Raidern verfolgen sie eine ganze Armada von Hightech Schiffen und mischen die so richtig auf. Also bitte! Was soll das denn? Die Nazis verfügen über jede Menge Hochleistungswaffen, sind aber plötzlich nicht mehr in der Lage, auch nur einen Gegener zu treffen. Rambo läßt hier wohl sehr stark grüßen.
Ein angeschossener US Soldat hüpft fröhlich von Boot zu Boot und enternt eins nach dem anderen ohne einen weiteren Kratzer abzubekommen, tatsächlich wäre er durch den Blutverlust bei einem Schulterdurchschuß schon längts ohnmächtig, aber ein richtiger Mann steckt das nat. weg und holt auch noch mit einer Granate einen, ich zitiere, "eine Million panzerbrechende Projektile abfeuernden" Hubschrauber herunter. Das ist ja wohl meilenweit an der Realtität vorbeigeschossen und einfach das Letzte.
Am meisten ärgerte mich aber der zum Superhelden mutierte Professor für Sprachen. Nicht nur das er plötzlich mit ausgebildeten Soldaten einer Spezialeinheit mithalten kann, nein, er kann auch sämtlich Waffen und Hightecharmygeräte steuern und bedienen. Na schön, er hat einen Bruder, der Waffennarr ist und für die Armee Waffen entwickelt, den der gute Professor aber 9 Jahr nicht mehr gesehen hat, aber das erklärt in keiner Weise die abstrusen Heldentaten des Professors, die Rambo, James Bond und Superman vor Neid erblassen lassen. Als die Gegner mit Torpedos auf ihn schießen hüpft er mal eben mit seinem Kampfbbot über einen Helikopterträger hinweg, das alles bei Höchtsgeschwindigkeit und unter Beschuß. Wer soll den so einen Schwachsinn glauben? das eignet sich höchstens als Propagandalektüre für US Soldaten! Am schlimmsten fand ich allerdings, wie der Superprofessor am Ankerseil hängend am Rumpf eines mit Höchtgeschwindigkeit dahinrasenden Kampfbootes unter Wasser entlangkriecht, einfach mal so eine Tauchluke mit einem Faustschlag aufstößt und so wieder ins Innere des Bootes gelangt.
Man könnte die Liste der Unglaubwürdigkeiten ellenlang weiterführen. Mich brachten diese absurden unrealistischen Kampfszenen fast dazu, das Buch wegzulegen.
Gut gefallen hat mir am Buch lediglich das in Abständen eingefügte Manuskript des Mönches Alberto Santiago. Meiner Meinung nach sind er und der Inkaprinz die wahren Helden des Buches.
Aus dem Stoff des Buches hätte man wesentlich mehr machen können und man kann dem Autor nur empfehlen, seine Leser nicht mit so viel Unsinn zu verprellen, Ich für meinen Teil erwarte von einem Buch mehr als unglaubwürdige Action. Sicher gibt es einige spannende Wendungen in dem Buch, man weiß nie so genau, wer denn nun der eigentliche Bösewicht ist, oder sich noch als solcher entpuppt. Trotzdem war mir recht schnell klar, daß es eine Kopie des Götzenbildes geben mußte, was sonst hätte Bassario im verborgenen aus Stein meißeln können?

Fazit: ein gut kosntruierter, anspruchvoller Thriller sieht für mich anders aus!
Michael Drewniok zu »Matthew Reilly: Der Tempel«29.07.2010
Nein, das wusste ich tatsächlich nicht - Dank für die Aufklärung. Am (Un-) Sinn dieses Einfalls - da würde mir die US-Army sicher beistimmen - ändert dies jedoch nichts. (Womit ich gesagt habe, was ich zu sagen hatte, von der Couch-Technik jedoch gezwungen werde, mindestens 300 Zeichen einzutippen, was manchmal durchaus kontraproduktiv ist.)
Witchdoctor zu »Matthew Reilly: Der Tempel«29.07.2010
" – der Debil-Prämisse, die US-Streitkräfte wollten aus Ersparnisgründen ihre Bodentruppen abschaffen; sollen sie sich zukünftig etwa darauf beschränken, einen Feind per Schiff oder Flugzeug zu attackieren? "

Im Buch ist nur die Rede von Abschaffung der US Army. Wie Sie vielleicht wissen, gibt es noch das US Marine Corps, welches ebenfalls a.) über Bodentruppen verfügt und b.) dessen Existenz sogar in der Verfassung der USA verankert ist. Und genau dies erwähnt Reilly auch.
yoorde zu »Matthew Reilly: Der Tempel«13.07.2010
Fazit: Kurz und knapp KEINE Geld- und Zeitverschwendung.

Wer sich auf diesen Autor einlässt, weiß was er bekommt. Da knallt es und rumst es und es gibt einen Superhelden.
Mehr nicht.

Reillys Art zu schreiben ist, wie ein Film in zwei Buchdeckeln. Kurze Szenen und die führen zum nächsten Actionhöhepunkt, wie absurd es auch sein mag.

Genau das richtig Buch für den Urlaub. Gehirn abschalten und sich einfach unterhalten lassen.

Nicht mehr und nicht weniger ist dieser Buch.

Ach übrings für dumm verkauft fühlte ich mich nicht. Man kann auch drüber hinweg lesen.
Übrings ist das Buch besser als manch andere Actionthriller aus D-Land. Hier geht es um Unterhaltung und nicht Geschichtsbildung. Ich glaube das wurde vergessen.

Jedenfalls prächtige Unterhaltung.
HamburgBuam zu »Matthew Reilly: Der Tempel«03.07.2010
Sicherlich ist "Der Tempel" nicht Reillys bestes Buch. Aber im Gegensatz zu den seichten Jack West Romanen ist es immerhin noch typisch Reilly.
Trotzdem enthält das Buch aber zahlreiche eher zähe Passagen in denen bloß gelabert wird. Erst ab Hälfte des Buches kommt die Action in Gewohnter Manier auf, welche sich zuvor auf wenige Momente konzentrierte. Dabei enthalten ist eine mitreißende Verfolgungsjagd auf dem Fluss, welche zu den besten Actionsequenzen des Genres gehören dürfte. Letztendlich aber nur Phasenweise spannend.
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