Das Verderben von Michael A. Stackpole

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Das Verderben von Michael A. Stackpole

Originalausgabe erschienen 2000unter dem Titel „Ruin: Dark Tide II“,deutsche Ausgabe erstmals 2002, 382 Seiten.ISBN 3-442-35620-2.Übersetzung ins Deutsche von Ralf Schmitz.

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In Kürze:

Die Yuuzhan-Vong haben die Welten des Outer Rim attackiert. Sie sind gnadenlos, setzen ihr eigenes Leben ein und stehen ausserhalb der Macht. Ihre sich ständig ändernden Taktiken verblüffen das Militär der Neuen Republik. Sogar die Jedi-Ritter, einst die Wächter des Friedens in der Galaxie, sind diesem Feind hilflos ausgeliefert. Die Mitglieder der Familien von Han Solo und Luke Skywalker kämpfen an allen Fronten, um möglichst viele Bewohner der Neuen Republik in Sicherheit zu bringen. Doch die Solidarität der Jedi-Ritter droht zu zerbrechen…

Ihre Meinung zu »Michael A. Stackpole: Das Verderben«

Stefan83 zu »Michael A. Stackpole: Das Verderben«23.11.2007
Der dritte Band der Reihe, der inhaltlich direkt an das Ende von „Die schwarze Flut“ anknüpft, führt die Ereignisse nach der Schlacht von Dantooine fort. Während die Politiker immer noch keinen Grund zum Handeln sehen, versucht Luke den Jedi-Orden auf die neue Bedrohung einzustimmen. In kleinen Teams sollen sie hinter die feindlichen Linien gehen, um mehr über den mysteriösen Feind herauszufinden. Wie von Michael Stackpole nicht anders zu erwarten, spielt dabei auch Corran Horn erneut eine wichtige Rolle. Überhaupt ist der ganze Plot sehr auf diesen Charakter zugeschnitten, was besonders zum Schluss hin deutlich wird. „Das Verderben“ beeindruckt, wie auch schon sein Vorgänger, in erster Linie durch die gewaltigen Schlachten, die vom Autor einmal mehr genial in Szene gesetzt worden sind. Zudem kommt, obwohl auch in diesem Roman viel Neues auf den Leser einstürzt, bereits nach wenigen Seiten Star Wars Flair auf, was unter anderem auch daran liegt, dass viele „alte“ Bekannte aus dem EU hier auftauchen. Das birgt allerdings auch Gefahren, denn es wird teilweise große Kenntnis vorausgesetzt, weshalb Neueinsteiger vielleicht Mühe haben werden den Überblick zu bewahren. Absoluter Höhepunkt ist natürlich der atemberaubende Kampf um Ithor, dessen schockierendes und trauriges Ende das Ausmaß der Bedrohung durch die Yuuzhan Vong erst richtig deutlich macht. Insgesamt ein guter Star Wars Roman, der jedoch seine Längen hat und die Qualität des Vorgängers nicht ganz erreicht. Der Schluss lässt einige Fragen offen, darunter die, ob die Neue Republik und die Imperialen Restwelten Verbündete bleiben. Die Ausgangslage für einen spannenden vierten Band ist jedenfalls geschaffen.
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