Michael Cassutt

Michael Joseph Cassutt wurde am 13. April 1954 in Owatonna, US-Staat Minnesota, geboren, wuchs aber in Hudson, Wisconsin, auf. Nach der High School studierte er an der University of Arizona in Tucson Medien- und Kommunikationswissenschaft. Anschließend schlug sich Cassutt als Discjockey durch, leitete einen Radiosender und ging schließlich zum Fernsehen. Für den Sender CBS brachte er Drehbücher und Scripte zur Serienreife.

Seit 1985 schrieb Cassutt verstärkt selbst für das Fernsehen. Zu den zahlreichen Serien, die auf seine Vorlagen zurückgriffen, gehören „Eerie, Indiana“, „The Outer Limits“, „The Dead Zone“ oder „Stargate SG-1“. Selbst vor die Kamera trat Cassutt für den History Channel; hier schrieb und moderierte er Dokumentationen über Astronomie und Weltraumfahrt.

Parallel zu seinen TV-Aktivitäten verfasste Cassutt Romane und Kurzgeschichten, wobei er sich auf die Genres Science Fiction und Fantasy spezialisierte. Eine erste Kurzgeschichte erschien 1974, der Roman-Erstling „The Star Country“ 1986. Darüber hinaus veröffentlicht Cassutt Artikel zu Themen der Luft- und Raumfahrt und ist Autor der Enzyklopädie „Who’s Who in Space“, die Lebensläufe von 700 Astronauten und Kosmonauten sammelt. Zwischen 2000 und 2009 schrieb Cassutt eine monatliche Kolumne: „The Cassutt Files“ beschäftigte sich mit Kino- und TV-SF.

Mit seiner Familie lebt und arbeitet Michael Cassutt in Los Angeles. [Michael Drewniok]

Phantastisches von Michael Cassutt:

  • (1986) The Star Country
  • (1991) Dragon Season
  • (1998) Missing Man
  • (2000) Red Moon
  • (2003) Tango Midnight
  • Sachbücher
    • (1987) Who’s Who in Space: The First 25 Years
    • (1994) Deke! U.S. Manned Space: From Mercury to the Shuttle (mit Donald K. Slayton)
    • (2004) We Have Capture: Tom Stafford and the Space Race
  • Herausgeber
    • (1991) Sacred Visions (mit Andrew M. Greeley und Martin H. Greenberg)