Beute von Michael Crichton

Buchvorstellung

Beute von Michael Crichton

Originalausgabe erschienen 2002unter dem Titel „Prey“,deutsche Ausgabe erstmals 2002, 448 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann.

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In Kürze:

Ein Forschungslabor mitten in der Wüste von Nevada: Hier werden mit Hilfe der Nanotechnologie Miniaturkameras für die Kriegsführung entwickelt, die auf der Struktur von Bakterien aufbauen. Aber eines Tages können einige dieser Mikroroboter aus dem Labor entweichen, und nun machen sie Jagd auf alles, was in der Wüste lebt: Schlangen, Kaninchen – und Menschen. Der Biotechnologe Jack Forman soll den Killerschwarm vernichten. Doch er steht vor einer scheinbar hoffnungslosen Mission …

Ihre Meinung zu »Michael Crichton: Beute«

kfir zu »Michael Crichton: Beute«25.04.2016
Das Konzept des Buches erinnert schon stark an den Dino-Park. Eine neue Technologie wird von einem geldgierigen Unternehmen zur Serienreife gebracht, doch leider macht sich das Ergebnis selbständig, was leider nur für den Leser vorhersehbar ist. Ein etwas unbedarfter Hausmann wird unvermittelt involviert, nimmt die Sache in die Hand, wächst über sich hinaus und rettet so ganz nebenbei die Welt. Was bei den Dinos noch wunderbar geklappt hat, denn jeder kann was damit anfangen und jedes Kind findet sie süss, funktioniert bei der Nano-Technologie nicht bei jedem Leser. Zu wenig greifbar ist das Thema.

Dabei kann man Micael Crichton in Bezug auf seine Recherche keinen Vorwurf machen. Es ist wieder einmal alles technisch denkbare glaubhaft und auch für den Laien gut verständlich geschildert und fachlich fundiert. Dabei findet der Autor einen guten Spagat zwischen wissenschaftlichen Erklärungen, die sich durch den ganzen Text ziehen und der eigentlichen Handlung.

Leider liegt die Schwäche dieses Buches in der Handlung und der Charakteren. Die Personen sind ziemlich schwach und glatt gezeichnet, bieten kaum Ansatz einer Entwicklung, sind in manchen Szenen unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar. Sehr gut durchschaubar und streckenweise leider auch vorhersehbar ist leider die Handlung. Der Thematik und den Nano-Partikeln entsprechend kommt es zu sehr vielen Dialogen. Um ein wenig "Fleisch auf die Knochen" des Buchgerippes zu bekommen, greift Crichton wie auch im Dino-Park zu zahlreichen Action-Szenen. Diese sind allerdings dermassen hanebüchen und unglaubwürdig, dass es schon fast weh tut.

Insgesamt wird hier ein interessantes Thema recht schwach umgesetzt, die mahnenden Worte des Autoren zur Nano-Technologie versöhnen allerdings ein wenig.
Bob Bobson zu »Michael Crichton: Beute«17.03.2015
Nanotechnologie macht sich auf, die Welt zu verändern und beginnt damit in einer amerikanischen Wüste. Diese winzigen "Arbeiter" werden selbstständig und durchgleiten die Evolution in Minutenschritten.
Crichtons Romane sind vor allem durch ihren wissenschaftlich recherchierten Background sehr lesenswert. Bei "Prey - Beute" kann man sich darauf verlassen, alle 10 Seiten eine detailierte Beschreibung der Zustände im Wüstenlabor und der umgesetzten Technik zu bekommen. Was ab und an auch ein leichtes Schmunzeln hervorruft, da die hier aufgekommene Bedrohung aus einer Sci-Fi-Geschichte stammt bzw. der Autor uns hier ein paar Jahrzehnte oder Jahrhunderte voraus ist. Nebenbei erwähnt, kommen einem die einsamen Labore in den USA schon aus anderen Romanen dieses Autors bekannt vor.
Trotzdem: Es wird spannend erzählt, von der ersten bis zur letzten Seite. Einen Einblick in die Welt der Atome und Moleküle erhält man gratis dazu.
Und wie üblich: Das ganze eignet sich wahrscheinlich prima für einen Film mit netten Special-Effects und Stunteinlagen.
Danke, gelesen - der nächste Crichton kann kommen.
netzhog zu »Michael Crichton: Beute«28.11.2009
ich habe dieses buch genossen.
ich kann es nicht fachlich beurteilen, aber für mich war es "food for thought".
Nano-Technologie ist eine fazinierende wissenschaft & sicherlich von grosse bedeutung. Eine Technologie die unsere täglichen leben prägen wird. Ob es so düster sein muss wie das Image, wie es uns von Crichton vorgemahlt wird, wage ich zu bezweifeln.
ich fand's spannend und im vergleich zu Prey - um welten besser!
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